Beiträge von MG4Us3


    Gute Idee, schlage denen das mal vor :thumbup:

    Also mal ganz ehrlich, ob das Betrug war oder nicht, das sollen im Zweifel Gerichte entscheiden. Und das die Geschäftsführung schon früher was geahnt hat, bestimmt. So sind Chefs, zumindest meine bisherigen waren so. Kein Verständnis von mir.


    Aber, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter etwas davon wussten, und nur mit denen hattet ihr ja Kontakt und die sind nur die Ausführenden, das ist aus meiner Sicht haltlos. Das hab ich oben schon mal geschrieben, vermischt das nicht. Für euch ist die Firma der Böse, ja, geschenkt. Aber nicht die Leute die durch den scheiß vielleicht ihren Job verlieren und nur mit denen hattet ihr doch zu tun. Oder hat hier jemand bei der Geschäftsführung persönlich bestellt?

    Na ja, auch die Autos die bereits auf dem Hof stehen und mangels Papiere vom Kunden glücklicherweise noch nicht bezahlt wurden, wären in dem Fall verloren. Sie gehören ebenso ja schon jetzt nicht mehr Wahl, sondern hochwahrscheinlich irgendeiner zwischenfinazierenden Bank, welche Wahl eben, wohl aus Gründen, den Hahn abgedreht haben. Bei Abwicklung oder Übernahme müsste diese Autos erst einmal wer rauskaufen, um sie den wartenden Kunden überhaupt und endlich verkaufen/übergeben zu können. Sowas kann gaaaaaanz laaaaange dauern.

    Dann sind es drei Fälle, den hatte vergessen. Wichtig war mir die klare Abgrenzung der Fälle. Damit wir nicht aneinander vorbei reden ;)

    Never, alles was nicht lukrativ ist, würden die abstoßen. Sie müssten das Auto ja bei der Eigentümerbank (Zwischenfinanzierer) auslösen, kämen aber an das bezahlte Kundengeld nicht ran, weil es in der Insolvenzmasse feststeckt. Sie müssten dem betroffenen Kunden ergo das Auto zum Selbstkostenpreis schenken. Never ever, wäre doch eine neue Unternehmung, was hat die mit den alten Gäubigerlasten des insolventen Ursprungs zu tun? Eben, gar nichts. Und wenn der Papa aus Haftungsgründen nicht mehr darf, dann übernimmt halt Sohn oder sonst wer. Das ist doch das Schöne, man endledigt sich so allen Übels. Das ruft ja gerade auch all die potentiellen Investoren auf den Plan, die für billig Geld die Häuser und Angestellte übernehmen würden, Arbeitsplätze möchte man erhalten, das heute durchschlagende Argument bei solchen Übernahmen. Gläubiger spielen da die letzte Geige.

    Bezog Malefitz sich nicht auf diejenigen, die noch nicht bezahlt hatten? Deine Antwort ist ja jetzt, nachvollziehbar, auf die armen Kunden bezogen, die bereits ganz oder teilweise bezahlt haben.

    Diese beiden Fälle sollten wir hier immer getrennt betrachten.

    Hier bekommt ihr noch den Artikel aus der lokalen Presse von mir geschenkt ;)


    https://www.siegener-zeitung.de/lokales/siegerland/siegen/kein-auto-und-geld-erst-nach-jahren-zurueck-aerger-nach-insolvenz-des-autohauses-wahl-in-siegen-LKL7HLR3BVBQZDM2T7UBAYCR3E.html?utm_source=e421975b8fcd1efad644efc0d0bcacd7&utm_campaign=60d2c35e-c6f2-4a01-b248-dedece2555af&aid=ae2fb465ce5bcac31ebe24fd62abbdff5d980021ab3ef04fef26a334e2be9650


    Wir überlegen natürlich jetzt nach der Nachricht auch, wie es weitergehen soll. Vielleicht kommt ja noch eine Nachricht an die Besteller, die noch nicht angezahlt oder komplett bezahlt haben. Den betroffenen drücken wir ganz doll die Daumen!

    Dass irgendetwas nicht stimmt, muss der Verkäufer zumindest geahnt haben. Normal war die Abwicklung nicht und im Nachhinein – es war der Zeitraum von Mai bis Juli – war auch klar, dass es da schon finanzielle Engpässe gegeben haben musste. Selbst wenn der einzelne Verkäufer keine genaue Kenntnis von der drohenden Insolvenz hatte: Wahl als Unternehmen muss es gewusst haben. So etwas kommt ja nicht von einem Tag auf den anderen.

    Und wenn er was geahnt hat, er ist doch nur angestellt und kann nicht in die Bücher schauen. Was soll er dir denn dann bitte sagen, Firmeninterne Gerüchte? Macht der sich am Ende strafbar mit.


    Und zur Gruppe, wenn das jemand wusste, na und. Garantiert stehen viele Unternehmen hier und da mal vor schlechten Zahlen. Posaunen die das direkt raus? Nein, natürlich nicht, denn dann würde ihnen ja keiner mehr, aus meiner Sicht unfair, trauen.


    Wir sind alle inzwischen so mit Informationen voll, das wir es nicht ertragen können, wenn wir mal was nicht 100% wissen und ergehen uns in Mutmaßungen.

    Na ja, die Google-Rezensionen waren schon vorher nicht so überragend.
    Und wir haben Wahl von der schlechten Seite erlebt und ich bin so unendlich dankbar, dass wir das Auto noch bekommen haben (keinen Urban, bevor hier alle aufhorchen ;) )
    Unser Geld haben sie recht schnell angefordert, aber die Zulassung war erst einige Wochen (!) später.
    Da kam mir persönlich zum ersten Mal der Gedanke an Insolvenz (und Angst um unser Geld).
    Dieses Hinhalten mit fadenscheinigen Aussagen war vielleicht aus Händlersicht nachvollziehbar, aber aus Kundensicht ein No-Go.

    Du weißt ja wie das mit den Rezensionen so ist, ist es schlecht, beschweren sich die Leute. Ist alles gut, sagt niemand was. Daher sind Bewertungen immer mit Vorsicht zu betrachten und oft ist so ein Fall auch sehr individuell.


    Ich kann dir versichern, die Mitarbeitenden haben das am selben Tag wie wir erfahren und konnten gar nicht bewusst hinhalten ;)


    Ging auch nicht um günstiger! Ich wollte damit lediglich sagen, das Wahl nicht alleine mit dem Preis waren! Das ist ein Fakt.