Beiträge von Dreimalleser

    Hallo in die Runde. Ich habe hier ca. die Hälfte aller Beiträge gelesen, insofern sollte sich in meinem Erfahrungsbericht etwas mit anderen Beiträgen doppeln, so entschuldigt dies bitte.


    Auch ich habe Anfang Mai in Siegen einen MG4 Urban bestellt, nachdem ich lange überlegt habe welchen EV ich nehme, ob neu oder gebraucht, leasing oder kaufen... Die üblichen Überlegungen eben. Ich muss gestehen, ich habe bisher noch nie einen Neuwagen gekauft. Ich habe bisher immer gebrauchte Fahrzeuge (Verbrenner) gekauft und gefahren.

    Fahrzeuge habe ich nie von Privatpersonen gekauft, sondern bei verschiedenen Händlern/Autohäusern. Eben dort, wo ich meinem Empfinden nach den besten "Deal" machen konnte.


    Der Urban sollte nun mein erstes Elektroauto werden, da die Wahl Group ihn im Angebot für 20.000 € hatte. Rechne ich nun noch die Förderung hinzu, die ich bekommen würde, war das für mich ein "No-Brainer" und aus dem Bekanntenkreis gab es bisher auch keine schlechten Erfahrungen mit dem Autohaus bzw. der Gruppe.


    Als Lieferdatum bzw. Lieferzeitraum für den Urban ist im Vertrag "Juli 2026" hinterlegt.

    Tatsächlich habe ich auch nach zwei Monaten die Zahlungsaufforderung erhalten.


    Da war ich natürlich happy, "geilo, endlich ist das Auto da", kurzer Check, ob die Mail vom Autohaus ist, ja ist sie und... ICH HABE ÜBERWIESEN!!!

    Ja, stand jetzt ist mein Geld weg und ich habe erstmal kein Auto im Carport stehen.


    Nach einer Woche habe ich dann via Mail gefragt, wie es mit der Lieferung des Autos aussähe. Vom Verkäufe bin ich zunächst vertröstet worden, da es viele Bestellungen sind und er erstmal nicht sagen könne wie viele Autos denn geliefert werden und dass er sich zeitnah meldet

    Okay, ich habe mir erstmal nichts dabei gedacht, denn bisher hat in anderen Autohäusern alles reibungslos funktioniert (aber da standen die Autos auch eben im Hof).

    Es folgten Wochen, in denen ich echt viel zu tun hatte und so Manches in den Hintergrund gerückt ist. Dazu kamen Urlaub Seitens des Verkäufers und eigener Urlaub.

    Mitte August habe ich dann erneut angefragt, wie es denn nun mit meinem Auto aussieht und der Verkäufer war optimistisch, dass das Auto Ende September geliefert wird.

    So langsam bin ich auch etwas skeptisch geworden, dennoch begab ich mich an die Installation meiner Wallbox.


    Ein paar weitere Tage vergingen und bei einem Kaltgetränk mit Freunden erfuhr ich dann vergangenen Freitag von der "Insolvenz in Eigenverwaltung". Noch nie habe ich so dumm geschaut!

    Habe kurz vor Feierabend des Autohauses noch eine freundliche (also wirklich freundlich) E-Mail an den Verkaufsleiter geschrieben mit der Bitte um Klärung.

    Die recht lange Antwort des Verkaufsleiters lässt sich kurz zusammenfassen "Wir können Ihnen keine rechtsverbindliche Auskunft geben."


    Bin ich traurig und sauer? Klar definitv!

    Mache ich mir selbst Vorwürfe bzgl. "Geld nur gegen Ware"? Auch das, ja.


    Was mich aber mittlerweile echt frustiert ist, dass von Seiten des Autohauses gar keine Kommunikation aus Eigeninitiative mit dem Kunden geführt wird.


    Bin auch ein Freund davon erstmal das Gespräch telefonisch oder per Mail zu suchen.

    Ich denke aber, dass ich hier nun den Rechtsweg einschlagen muss und werde.


    Falls es ein Update gibt, lasse ich es euch wissen.

    Euch allen drücke ich die Daumen, dass ihr besser rauskommt als ich.