Beiträge von Rototo

    Protkenny Könntest du vielleicht die Seiten zu den Wartungsintervallen aus dem gedruckten Serviceheft für den Urban fotografieren oder kurz zusammenfassen?


    Mich interessiert vor allem:

    Steht der Kühlmittelwechsel (Akku/Antrieb) im regulären Wartungsplan oder nur im Spezialwartungsplan wie beim MG4?


    Welche Bedingungen gelten für den Spezialwartungsplan (z. B. häufig unter 0 °C, Kurzstrecken unter 8 km, Taxi/Lastentransport)?


    Welche Arbeiten sind bei Service 1 bis 4 jeweils vorgesehen?


    Hintergrund: Viele Händler kalkulieren für die 4. Inspektion pauschal 800–1.000 € inkl. Kühlmittel. Beim MG4 ist der Wechsel laut Heft aber nur unter erschwerten Bedingungen vorgesehen. Wäre gut zu wissen, ob das beim Urban genauso ist.


    Danke dir! :)

    Servus Strahleman,


    danke fürs Auskoppeln, ich wollte gerade selbst ein Thema dazu aufmachen 😄


    Kurz zu meinem Setup: Ich habe ein FENECON FEMS mit Hausspeicher und Notstromfunktion, ein allpoliger Umschalter (inkl. N) kommt demnächst noch.


    Mein Ziel geht eher in Richtung von Leonard: Der Urban soll bei längeren Ausfällen als Reserve für ausgewählte Kreise dienen, wenn der Hausspeicher leer ist.


    Bei der Off-Grid-Steckdose am AC-Speicher wäre ich vorsichtig. Bei den meisten Hausspeichern ist das ein reiner Ausgang, laden lässt sich darüber nichts. Funktionieren dürfte das eher bei Balkonspeichern mit eigenem AC-Ladeeingang wie EcoFlow oder Anker.


    Für DC-gekoppelte Systeme finde ich @Dominiks Netzteil-Idee eigentlich spannender als den Mikrowechselrichter. Das Netzteil speist am PV-String ein, für den Wechselrichter sieht das aus wie PV. Man bleibt komplett vom Hausnetz getrennt, und im Notstrombetrieb würde das theoretisch sogar funktionieren.

    Offen wäre für mich, ob das MPPT mit einer Konstantspannungsquelle klarkommt, ob das Netzteil sauber strombegrenzt und ob die Isolationsüberwachung des Wechselrichters mitspielt. Bei maximal 2,2 kW vom V2L sind die Wandlungsverluste dann nochmal ein eigenes Thema.


    Mein Knackpunkt ist ohnehin ein anderer: Der Urban steht im Carport, und dort gibt es nur eine Unterverteilung, keine Hauskreise. Wie die Einspeisung zum Umschalter kommt, ist noch offen.


    Hat jemand den Urban schon und kommt in HA im V2L-Betrieb an den SoC? Und falls jemand schon einen Umschalter mit V2L umgesetzt hat, würde mich das verwendete Modell interessieren.


    Und wie immer: Alles, was am Hausnetz hängt, gehört in Elektrikerhand. Zwei Stecker an einem Kabel sind tabu ☠️

    @dirkmeier: Ich hab mir das für mein Leasing (Arval, Urban Comfort) auch angeschaut.


    Kleine Ergänzung zu MG 404: Die Greenval-AKB gelten beim Arval-Risikoschutz nur für die Haftpflicht. Die "Vollkasko" ist eigentlich keine Versicherung, sondern eine Haftungsfreistellung von Arval. Die steht in der Dienstleistungsbeschreibung unter Risikoschutz. Einen SF-Rabatt gibt es da nicht, das ist ein Pauschaltarif.


    Alle Unterlagen für Privatleasing hier: https://www.arval.de/privatlea…gebote/vertragsunterlagen


    Mir hat der Händler 116,05 € im Monat angeboten (Haftpflicht, VK/TK mit 500/150 € Selbstbehalt, GAP, Schadenmanagement). Im August waren es für dasselbe Paket noch rund 93 €. Arval darf den Preis laut Bedingungen halbjährlich anpassen, also würde ich auch im laufenden Vertrag mit Erhöhungen rechnen.


    Was mir gefallen hat: Arval kümmert sich im Schadenfall um alles, es gibt einen Ersatzwagen während der Reparatur und keine Rückstufung.

    Was mich gestört hat: Kurzschluss-Folgeschäden sind raus, Marder-Folgeschäden nur bis 1.000 €, Tierkollision nur mit Wild und ein paar Nutztieren, kein erweiterter Akkuschutz. Die Wertminderung nach einem reparierten Schaden zahlt man auch hier selbst.


    Ich bin am Ende bei Admiral Premium gelandet, als Zweitwagen mit SF 10 in Freising rund 1.125 € im Jahr. Günstiger und beim Akku, Marder und Tierkollision besser. Dafür muss ich mich im Schadenfall selbst mit Arval abstimmen.


    Mit hoher SF-Klasse lohnt sich wahrscheinlich eine eigene Versicherung meistens. Wer möglichst wenig Aufwand will, ist beim Risikoschutz aber gut aufgehoben (mit den Nachteilen). :/



    Ich habe mir die AKB von Admiral (Stand meines Angebots) mit Hilfe einer KI durchgesehen und die relevanten Stellen selbst im Original nachgelesen. Vielleicht hilft es dem einen oder anderen bei der Einordnung:


    Kurzschluss (A.2.2.1.7): Versichert sind Schäden an der Verkabelung, aber: "Folgeschäden sind nicht versichert." Das gilt in allen Tarifen.


    Antriebsakku (A.2.2.2.5): Ab Komfort sind "zusätzlich alle Gefahren versichert", durch die der Akku beschädigt werden kann. Ausgenommen sind Verschleiß, Konstruktions-/Materialfehler und chemische Reaktionen. Im Komfort bis 25.000 €, im Premium ohne Grenze. Ein Kurzschluss, der den Akku trifft, ist damit abgedeckt.


    Marder (A.2.2.1.8/9): Der Biss selbst ist in allen Tarifen versichert, Folgeschäden im Komfort bis 25.000 €, im Premium unbegrenzt.


    Parkschadenschutz (A.2.2.1.11, nur Premium): Einmal pro Jahr Smart Repair für eine Delle oder einen Kratzer an einem Bauteil, Reparatur bis max. 300 € in einer Partnerwerkstatt, 50 € Eigenanteil, keine Rückstufung.


    Für Leasing-Fahrer: GAP lässt sich nicht mit Werkstattbindung kombinieren, und eine Wertminderung nach Reparatur zahlt die Kasko nicht (A.2.5.7.1). Die verlangt der Leasinggeber aber oft bei der Rückgabe.


    Mein Fazit: Die echte Lücke bei Admiral sind Kurzschluss-Folgeschäden an der Elektronik ohne Brand oder Akkuschaden. Vieles davon deckt in den ersten Jahren die MG-Garantie. Jeder Tarif hat irgendwo Lücken. Entscheidend ist, ob sie zu den eigenen Risiken passen und was einem der Aufpreis woanders wert ist.

    verrätst du noch deine Regionalklassen?


    Ich hab nahezu identisch Parameter und von Admiral ein Angebot für rund 1200 Euro bekommen (Tarif premium) mit Regionalklasse 5 in Haftpflicht und 7 in Vollkasko  :/

    Fahrzeug nicht finanziert und geparkt unter Carport auf Privatgrund

    - SF 11 Teilkasko und SF 10 Vollkasko

    - Zugriff auf weiteres Fahrzeug

    - jährliche Fahrleistung 14.000 km

    - ausschließlich Ehefrau als weitere Fahrerin angegeben