An dem Vorwurf E-Auto Förderung ist nur etwas für Besser verdienende EIgenheim- Besitzer ist definitiv etwas dran. Von daher können sie sich auch diese Förderung sparen die gerade diskutiert wird. Stattdessen endlich mal das versprochende/diskutierte Klimageld einführen.
Allerdings ließe sich öffentliches Laden sehr einfach denken:
- Die Ladesäulen müssen Teil des Netzes und damit im Eigentum des Netzbetreibers sein. Damit wäre eine Ladesäule nichts anderes als ein Hausanschluß.
- Die Netzbetreiber und ihr Netz sind hochgradig reguliert und finanzieren sich aus Netzengelten.Da hier noch hohe Anfangsinvestitionen erforderlich sind, könnte man diese auch für einen Zeitraum von fünf oder zehn Jahren und prognostizierte Strommengen auf die Netzentgelte drauf legen, so dass man Netzentgelte in Höhe x für Hausanschlüsse und Netzentgelt in Höhe y für Ladesäulen hätte.
- Jeder Anbieter hat das Recht, an den Ladesäulen Strom zu liefern (wie beim Hausanschluß auch), muss dafür aber halt das Netzengelt zahlen.
- Der E-Auto Fahrer hat einen Vertrag und es ist fast egal, ob der Strom zu Hause oder unterwegs abgenommen wird.
Aber das wusste die Energielobby ja erfolgreich zu verhindern. Es wurden sogar Netzbetreiber gezwungen, Ladesäulen zu verkaufen oder abzurüsten.
Statt die 3.000.000.000 € Förderung planlos mit hohem bürokratischem Aufwand zu verteilen um 800.000 Fahrzeuge für die o.g. Personengruppe zu fördern, könnte man mit dem Geld auch geschätzte 75.000 öffentliche Ladepunkte bauen (angenommene 40.000€/Ladepunkt).
enwag energie- und wassergesellschaft - Neuregelung bremst Ausbau der E-Ladeinfrastruktur