Beiträge von kaygee

    Das heißt also das man künftig auf längeren Touren besser schon vorher EnBW Ladepunkte sucht ein einplant. Sonst wird es vermutlich deutlich teurer bei den Kooperationspartnern.

    Ist wirklich eine echte Sauerei was da läuft. Ich gestehe, das gar nicht gepeilt zu haben, dass sich das so verteuert. Tatsächlich ist dann die Tesla App wichtig, je nach Supercharger und Tageszeit ist der ad-hoc Preis für Fremdlader günstiger als die 0,59€ bei enBW. Gilt besonders fürs Ausland, z.B. in Frankreich geht es dann bis auf 0,24€ runter… (planen da wieder ne grössere Tour)

    Hier kann man nachschauen: Tesla Supercharger

    Wir haben uns für den MG4 als neuen Zweitwagen entschieden, der soll ein älteres Tesla Model 3 ersetzen. Die Akkukapazität würde voll ausreichen, der MG4 bietet zudem mehr Platz und ist auch auch noch deutlich günstiger

    Also ich würde den Luxury empfehlen, je nach Fahrprofil natürlich. Damit kommt man etwa so weit wie mit dem M3 SR.

    Aber wo glaubst du hat der MG mehr Platz? Weder im Innenraum noch beim Kofferraum trifft das zu, der MG ist deutlich kleiner. Und günstiger? 1000€ Unterschied sind lächerlich.

    Dafür muss man beim MG schon einige Kröten schlucken, Softwaremässig und Hardwaretechnisch.

    Versteh mich nicht falsch, wir haben beide Autos und mögen den MG sehr (Lux), allerdings haben wir da auch noch 10.000€ weniger gezahlt als heute. Stand Heute wäre der mir zu teuer.

    Daher sind eigentlich nur Verbrauchstestfahrten in beide Richtungen der gleichen Strecke mit Tempomat ohne langsamere Passagen wirklich verläßlich

    Da hast du völlig recht, leider ist das recht schwierig im Alltag. Dazu müsste man wirklich ausgesuchte Strecken nachts fahren. Witterungseinflüsse, Beladung, Staus, Baustellen, Überholen usw. wirken sich sehr deutlich aus. Wir haben eine Stamm-Langstrecke (zur Oma in Frankreich) die wir eben häufig exakt gleich hin- und zurück fahren, da haben wir Verbräuche von 17,5 - 23,5 kWh/100km bei weitgehend gleicher Fahrweise ermittelt.

    Leider gibt es keine Aufzeichnungsmöglichkeit für die Routen mit den entsprechenden Daten beim MG, sowas wie beim T lobe ich mir (allerdings mit extra Hardware):

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    Zitat von Dagobert_82

    Hallo, ich fahre zur Zeit noch Verbrenner, plane ab den Umstieg auf den MG4 Xpower.

    Da ich ein wenig meine Stammstrecken planen will habe ich zwei Fragen zum Verbrauch und den Ladepreisen.

    Die realen Verbrauchskosten hängen von deiner Ladesituation ab: Wir haben ein Eigenheim mit PV Anlage, d.h. die Kosten für das Laden daheim sind relativ überschaubar, durchschnittlich bei 0,22€ pro kWh (Bezug aus dem Netz und PV Überschuss) - auf der Langstrecke hat man weniger Auswahl, da laden wir meist für 0,51€/kWh mit der ADAC/enBW Karte. Unter dem Strich liegen wir ziemlich genau bei 6,70 € / 100 km.

    Natürlich kann man sich zehn Ladekarten und Apps holen - aber hüte dich vor Karten mit Grundgebühr/Abo, ausser du bist extremer Vielfahrer (kurz gerechnet: 20€ monatlich - selbst wenn man 0,10€ sparen kann, muss man mindestens 200kWh pro Monat laden, also ca. 1000km fahren, bevor sich das überhaupt rechnet).

    Ladefuchs kenne ich jetzt nicht direkt, habe aber schon eine ganze Reihe von Apps ausprobiert (Chargeprice, ChargingTime, Chargemap, Plugsurfing, Plugshare usw.) für alle Fälle habe ich auch Shell Recharge App und Enel X Way installiert - aber noch nie gebraucht (Tesla App haben wir sowieso, fürs andere Auto, die kann aber jeder benutzen und dort auch laden).

    Bist du sowieso beim ADAC, dann hol dir die Ladekarte von denen, damit kannst du nahezu überall laden, zu 0,51€ bei enBW, 0,60€ Andere, 0,79€ Ionity (würde ich nur im Notfall machen).

    Alle die feinen Apps helfen dir auf Langstrecke relativ wenig (ausser du bummelst auf der Landstrasse mit laaangen Pausen), denn du willst an einen Schnelllader (wo du nicht erst 30 km Umweg machen musst um 5c zu sparen). Damit bist du schon relativ festgelegt, die Preisunterschiede sind eher bei den AC Ladern spürbar.

    Eigentlich nutzen wir zur Vorplanung unbekannter Strecken hauptsächlich ABRP um eine Idee zu haben, wo man nicht nur laden, sondern auch gut Pause machen kann (Toiletten, Essen, etc.). Entsprechend eingestellt sind die Berechnungen relativ gut.

    Kleiner Tipp: wenn du wirklich gerne schnell fährst, hol dir einen gebrauchten Tesla Model 3 Performance (01/22 - 09/22), dann sparst du rund 10.000€, hast viel mehr Power (und Platz), deutlich mehr Ausstattung, mehr Reichweite, keine Inspektionskosten und ein Navi dass dir auch wenn du mit über 200 km/h über die Bahn brennst, zuverlässig den nächsten notwendigen Supercharger berechnet...

    Aber die Verbrauchskosten sollten dir dann egal sein...

    Definitiv eine Unverschämtheit, dass du selber neue Reifen KAUFEN musstest, wo die selber festgestellt haben dass die Reifen fehlerhaft sind. Es hätte sofort kostenlosen Ersatz geben müssen, Reklamation und Überprüfung beim Hersteller sind nicht dein Problem.

    Leider hast du wohl einen unambitionierten Händler erwischt.

    Ich weiss, das ist kein Trost, aber im Tesla Forum gibt es auch eine riesige Diskussion wegen Vibrationen im neuen Model 3 - haben auch nur manche, ich nehme an bei MG auch, und seit Oktober keine wirkliche Lösung in Sicht. Bei einigen hat es geholfen, die Räder nochmals auf einer High-End Wuchtmaschine (Hunter Road Force Elite) auszuwuchten, bei den meisten nicht. Auch Wechsel der Felgen usw. scheint die Ursache nicht zu beheben, seitens Tesla eher Abwehrmassnahmen, jedoch ist dort ebenfalls ein Lenkungsdämpfer im Gespräch…

    Anwälte sind dort auch schon eingeschaltet, das kann jedoch Jahre dauern und sehr unangenehm sein.

    Leider ist der Zeitpunkt denkbar ungünstig den MG zu verkaufen - da haben zu wenig Leute Ahnung davon, die Skepsis ist größer geworden gegenüber E-Autos allgemein und dazu kommt das dünne Händler- und Servicenetz bei MG.

    Wenn kein großer Verkaufsdruck da ist, sollte man lieber warten und weiter fahren.

    Unserer hat bisher auch keine besonderen Probleme, der Plan ist sowieso den zu fahren bis er auseinanderfällt.

    Darum immer vorher nach möglichst 300 kW Ladern suchen - auch die 150 kW sind OK, aber nur wenn man alleine an so einem hängt, sind zwei Autos angeschlossen, gibt es nur noch 70 kW! Ärgerlich - das ist auch bei den älteren Tesla SuC so!

    Inzwischen sind übrigens auch fast alle Tesla Supercharger für alle zugänglich - man benötigt nur die Tesla App und muss ein Zahlungsmittel angeben, ohne Abo (lohnt nur für VIELfahrer) ist das zwar teurer als für Teslafahrer, aber manchmal günstig gelegen und schnell.

    Am Schnelllader (ab 150 kW) ist man in ca. 25 min von 10 auf 80% - das reicht uns grade für einen Snack und die körperlichen Bedürfnisse. Wir haben regelmäßig über 140 kW beim Ladevorgang bis 55%, dann sinkt es ab.