Also dazu: mein bester Freund (seit 1972) ist Kfz Meister. Mit eigener Werkstatt. Bei jedem Neukunden, egal welcher Marke, fragt er erstmal nach dem Fahrzeugschein oder FIN/VIN. Damit kann er beim Hersteller sehen, was gemacht werden kann/muss, welchen Zugang er braucht usw.
Der hat mehr als genug Stammkunden. Fragt einer was an und fängt an rumzuzicken wegen der VIN, dann gibt es nicht mal ne Antwort, weil so einen Neu-Kunden braucht er nicht.
(er macht jetzt die nächste Schulung für e-Autos - mit 65 - und meldet sich für mich dann bei MG an) Es ist übrigens ein riesiger Unterschied, ob das eine Werkstatt mit oder ohne Angestellte ist, d.h. ein Kfz Meister ohne Angestellte kann nahezu alles ohne Auflagen machen, mit auch nur einem Angestellten ist das gaaaanz anders (und teuer).
Z.B. für Tesla das Gleiche: es gibt einige wenige, die das als Geschäftsmodell erkannt haben (meist als junge unbekannte Werkstatt auf dem Land) und davon mit YT Videos und persönlicher Werbung in Foren gut leben. Aber für die Etablierten gibt es genug zu tun und wenn die selber E-Autos verkaufen, dann machen sie den Service nur für ihre Kunden und haben oft nur einen Mechatroniker und Arbeitsplatz.
Der große Unterschied ist, das Tesla eigene Service Center und Body Shops hat und die Leute nur günstigere Alternativen suchen.