Beiträge von NoSi

    "Die lügen sich doch selbst in die Tasche, die EV-Deppen". Und ja, das stimmt sogar!

    Das mit dem „in die Tasche lügen“ lässt sich recht gut darüber steuern, wie der Vergleich erfolgt. Wenn ich mein Auto statt zu Hause am Schnell-Lader fülle, an dem ich 90 Cent pro KWh zahle, ist das teurer, als die Dieselsäule. Allerdings verbrauche ich mit 5l Diesel/100 km rund 50 kWh, während es der MG 4 selbst im Winter mit 20 kWh schafft.

    Dafür bin ich ganz weit vorne, was das Tanken zuhause betrifft; die Zahl derer mit Dieselzapfsäule auf dem Hof ist sehr überschaubar. Dort kann ich meinen „Brennstoff“ auch noch selbst erzeugen. Wobei die Anlage dafür natürlich ebenfalls Geld gekostet hat.


    Kurzum: Was andere meinen, ist mir bei solchen „Birne-Äpfel-Vergleichen“ völlig egal. Weil Äpfel was anderes wie Birnen sind.

    Der „deaktivierte“ Spurassistent ist durchaus weiter aktiv – z.B. bei ACC und TJA.


    Letztendlich sind es alles „Assis“, d.h. wenn du sie per Klebestreifen deaktivierst, ist das deine bewusste Entscheidung, die du fällen darfst. Deshalb haftest ja auch du bei einem Unfall und kein Fahrzeughersteller (soweit kein grob fahrlässiger Konstruktionsfehler vorliegt).


    Die persönlichen Fähigkeiten nehmen mit zunehmendem Alter ab – das ist zumindest das statistische Ergebnis, an dem sich die Politik bei der Forderung nach solchen Assistenzsystemen orientiert. Ich fahre auch schon über 40 Jahre Auto und bin Realist. Körperliche Fähigkeiten lassen mit dem Alter einfach nach. Sonst würden Fußballer auch bis zur Rente über den Platz rennen. Wir Älteren kompensieren da sehr viel mit Routine und Erfahrung, die gelegentlich in Ignoranz abgleitet. Wenn z.B. ein älterer Herr entgegengesetzt zur Fahrtrichtung durch die gut beschilderte Einbahnstraße fährt, weil er so „früher“ gefahren ist.

    Versicherungen haben aus gutem Grund zunehmende Seitenzahlen mit immer kleinerem Text als Anhang an die Versicherungspolice. Da ist verklausuliert der Unterschied zwischen Unvorhersehbarem (Vogelschiss auf Scheibe) oder mutwilliger Eingriff (Klebestreifen auf Warnsystem) geregelt, wenn ein kleines Kind vorne unter dem Auto liegt, das zwischen parkenden Autos durchgelaufen ist.

    Indirekt könnte der aktuelle Verbrauch über die angezeigten Daten ermittelt werden: Aktueller Akku-Stand in Prozent und aktueller Verbrauch in Prozent.


    Wenn dei Auto einen 64 kw Akku hat und 50% gefüllt ist, während es sich mit 20% Akkuleistung bewegt, bläst du gerade 6kWh raus. Vorausgesetzt, die Prozent-Anzeige des aktuellen Verbrauchs orientiert sich an der vorhandenen Akkuleistung.


    Allerdings ist ein „Verbrauch je nach Geschwindigkeit“ nur bei einer absolut identischen Strecke bestimmbar und damit ein vergleichsweise wertloser Parameter. Denn bereits Wind, Außentemperatur, unterschiedliche Beschleunigung, Akku-Füllstand, …, haben bereits einen das Messergebnis beeinflussenden Effekt.


    Wie die Geschwindigkeit den Verbrauch erhöht, steht übrigens direkt im Display: Einfach mal auf ebener Strecke ein paar 100 Meter 80 km/h, 90km/h,…,130km/h fahren und die Prozentanzeige unten rechts beachten.


    Allerdings ist auch das eine wertlose Information. Es ist z.B. erheblich energiesparender, mit einem relativ flotten Antritt auf Reisegeschwindigkeit 120km/h zu gehen und die möglichst konstant beizubehalten, statt ständig dem Vordermann auf die Pelle zu rücken und sich wieder abfallen zu lassen. Beides durchschnittlich 120 km/h, doch Letzteres hat definitiv einen signifikant höheren Verbrauch.

    Wenn die Kamera vorn zugeklebt ist, würde mich brennend interessieren, wie z.B. ACC für die Geschwindigkeitsanpassung den Abstand zum Vordermann ermittelt: Sieht ja nix mehr. Oder TJA das Follow Up hinbekommt. Oder der Notbremsassi mitbekommt, dass da eine Mauer ist.


    Außerdem stimme ich row-dy zu: Ein abgeklebter, aber vorgeschriebener Assi wird im Schadenfall einen Jubelschrei bei der Versicherung auslösen: Grob fahrlässige Manipulation, wir zahlen — je nach Relevanzvermutung zum Unfallgeschehen — wenige bis keinen Cent. Lässt sich womöglich vor Gericht erstreiten, doch die haben die besser gefüllte Prozesskasse.

    Mir ist es jetzt schon mehrfach passiert, dass ich das Auto verriegele und entweder selbst merke oder von anderen darauf aufmerksam gemacht werde, dass die Beleuchtung (noch?) an ist. Ich spreche dabei von „Beleuchtung an“ mehrere Stunden nach dem Verriegeln. Also kein „Komm gut heim“-Licht o.ä.


    Da ich mit beim Licht auf die Automatik verlasse, ist mir unklar, welche Rahmenbedingungen dazu führen. Wirklich „aus“ bekomme ich das Licht dann nur, wenn ich das Auto aktiviere (hineinsetzen, Bremse treten) und anschließend im »Fahrzeugmenü → Sicherheit → Ausschalten« antippe.


    Ideen?

    Evtl. will MG einfach vermeiden, dass es wie bei anderen Herstellern Ärger mit Updates gibt und ist deshalb extrem restriktiv.

    Was Aktualisierungen betrifft, gibt es das „Nix-Neues-Problem“ ebenfalls bei anderen. Allerdings sind die schon signifikant länger mit den jeweiligen Modellen am Markt, während der MG4 dagegen noch „taufrisch“ ist. Im direkten Vergleich mit „Etablierten“ hält er sich – aus meiner Sicht – ziemlich wacker.

    Das mit dem Benachrichtigen klappt (wenn die App läuft → neu anmelden kann helfen!) ziemlich gut, z.B. Warnungen bei Motorstart, etc., je nach dem kommt das nur in der App, aber auch per E-Mail.


    Weshalb da kein „hey, die Karre ist gleich wunschgemäß geladen“ kommt – da ginge m.E. noch was…

    Ich habe mal drauf geachtet, was beim Bremsen (bei mir) passiert.


    1. Ich nehme den Fuß vom Gas. Es setzt sofort eine Rekuperation ein, abhängig von der aktuellen Geschwindigkeit mehr oder minder heftig (da schaffe ich dann auch problemlos kurzzeitig -25%…).
    2. Ich trete auf die Bremse. Die Geschwindigkeit nimmt weiter ab, die Motoren arbeiten als Dynamo und liefern abhängig von der Restgeschwindigkeit Strom.
    3. Durch die Bremsung nimmt die Rekuperation signifikant schneller gegenüber „reiner Motorbremse“ ab. Da geht demnach ein großer Teil Energie verloren (s.o.).
    4. Je heftiger ich bremse, desto schneller nimmt die Rekuperation ab – was sicherlich an der stärker reduzierten Geschwindigkeit liegt. Wie beim Fahrrad reduziert das die Dynamo-Leistung.

    Dass „brake by wire“ elektronisch mit der Motorbremse gekoppelt ist, halte ich für unwahrscheinlich, denn damit würde das tatsächliche Bremsverhalten relativ unvorhersehbar für Fahrende.

    Meiner hat ein Update erhalten, von dem ich »annehme«, dass auch die „Schilderanzeige“ verbessert wurde – zumindest ist die Erkennungsrate jetzt signifikant besser und „richtiger“ (meistens…).


    Wenn eine Geschwindigkeitsbegrenzung aufgehoben wurde, wird das ebenfalls angezeigt (s.o.).


    Fakt ist (s. row-dy:( Das sind ASSISTENZSYSTEME, keine Flaschengeister. Würden sie alles richtig machen und uns Zeit für anderes geben, wären es CHEFSYSTEME, denn Chefs können alles und machen immer alles richtig, Fehler machen grundsätzlich die Assis.

    Alle Aussagen bzgl. Rost sind immer unter dem Blickwinkel zu betrachten, wer z.B. „die Experten“ sind, wo Autos gezeigter Videos typischerweise stehen, wie sie gefahren werden und welcher Pflege sie unterliegen.


    Wenn im Video z.B. davon gesprochen wird, dass die Karosserie mit „gutem Wachs“ gepflegt wurde, stelle ich mir die Frage, weshalb es unter der Haube so „matt“ ist. Da gibt es ebenfalls Pflegemittel, die genau das, was dort gezeigt wird, verhindern.


    Seine Rampe, auf die er das Auto für seine „Untersuchung“ stellt, lässt annehmen, dass er ein „Aus den Augen aus dem Sinn“-Typ ist: Die lagen bestimmt dort herum, wo das Auto stand. Dafür sieht das Auto unter der Haube noch proper aus.


    Das, worauf im Video als „verrostet“ gezeigt wird, war früher für mich beim Kauf von Gebrauchten der perfekte Preisdrücker: Draufzeigen und Ahnungslosen das Gefühl geben, sie wären glücklich zu schätzen, wenn das Teil überhaupt noch jemand kauft.


    Wenn sich Flugrost mit den Fingern abrubbeln lässt, dauert es noch Jahre, bis da wirklich Rost entsteht – vorausgesetzt, man lässt ihn gewähren. Dass der TÜV da nervös wird, werden zumindest die Erstbesitzer kaum erleben. Bis zu wirklich „rottig“ bzw. sicherheitsrelevant wird das — ohne weitere Maßnahmen — noch mindestens „3x TÜV“ dauern.