Ich habe durch eine Unachtsamkeit mein Gartentor mit der rechten hinteren Flanke touchiert. Sah ziemlich schlimm aus – bis meine Frau einen Lappen nahm, und die Farbe vom Tor (!) abgewischt hat. Wenn ich ganz genau hinschaue, glaube ich eine ganz kleine Delle am äußeren Radkasten zu sehen (was meine Frau bestreitet). Der Lack hatte keinen Kratzer, keine „Kollisionsspuren“. Ohne konkrete Vergleichswerte kann ich nur spekulieren. Allerdings erinnere ich mich an Vorgängerfahrzeuge, die erheblich sensibler auf signifikant geringere Kontakte mit harten Gegenständen reagiert haben.
Beiträge von NoSi
-
-
Was definiert den Preis? Unter andem dem Nachfrage und die Verfügbarkeit, sowie die Herstellungskosten. Die sind bei geringeren Stückzahlen höher.
Der Golf war und ist ein Massenprodukt im Vergleich zu seinem E-Auto-Pendant – weshalb das auch teurer ist. Außer Ford ist mir kein Hersteller bekannt, der seinen „Geldesel“ (F150) in der elektrischen Version (F150 Lightning) zum gleichen Preis (in den USA) herausbringt. Nur wenige haben sich komplett auf „elektisch“ verlegt (wie z.B. MG). Bei kleinem Marktanteil werden aber die gleichen Ansprüche an Händlernetzt, etc. gestellt – das muss wirtschaftlich irgendwo hin gedrückt werden.
Das mag an der Politik liegen, doch dafür hängen wir auch alle in sehr sicheren Netzen, die wir stetig enger gestrickt haben möchten. Das kostet Geld.
Tesla korrigiert nach unten, weil die sich überhöhte Preise aufgrund der Nachfrage leisten konnten. Jetzt gibt es Mitbewerber, die eine Preisegalisierung erzwingen. Der Markt (inkl. Bereitstellungskosten, Möglichkeiten, …) bestimmt den Preis. War/ist/bleibt so – egal bei was.
-
Länderübergreifende Preisunterschiede haben Gründe. Häuser bauen in D kostet z.B. erheblich mehr, als z. B. in Holland, Frankreich oder Polen. Dafür haben die andere Probleme, über die wir in unserem täglichen Leben selten/nie nachdenken. Isoliert betrachtet mag das „dreist“ sein. Doch während sich in anderen Ländern die Leute selbst helfen, ruft „der Deutsche“ nach dem Staat, er soll es richten. Dafür müssen wir halt bezahlen.
-
Nachdem mein ursprünglicher Werkstatt-Termin geplatzt ist (in der AHK-Kiste lag die falsche AHK drin – Shit Happens…) und sehr rührigen Agenten, sowohl beim Händler als auch bei MG Deutschland, weiß ich mitte der Woche mehr. Dann bekomme ich – so der Plan – neben der Anhängerkupplung auch „alle aktuellen Updates“ eingespielt.
Ich sollte mir den aktuellen Status mal aufschreiben, damit ich was zu vergleichen habe… -
Bitte keine „Äpfel mit Birnen“ vergleichen. Wie effizient/ineffizient eine Schaltung ist, hängt von diversen Faktoren ab und – ganz besonders – von der Art der Messung, mit der die „Effizienz“ gemessen wird. Was die Aussagekraft der Anzeigen in den Autos betrifft, halte ich eine breite Streuung für wahrscheinlich. U.a. spielen da „Nennkapazität“ und „tatsächliche Kapazität“ des Autos eine Rolle – und die tatsächliche wird definitiv kein Auto anzeigen, weil das sonst nur sinnlose Nachfragen gibt, warum der Wert von dem im Prospekt abweicht.
Maßgeblich kann eigentlich nur ein Zähler direkt vor (!) der Wallbox sein, der alle Verbräuche summiert. Damit könnte dann „vollladen“ erfasst werden und sich zumindest angenähert errechnen lassen, wie viel theoretisch reingehen und was dafür tatsächlich angeliefert wurde. Alles andere ist „Kaffeesatzleserei“. Denn bereits variierende Leistungslängen, Kabeldurchschnitte, Kontaktverschmutzung, etc. können sich problemlos zu schwindelerregenden Verlusten summieren.
-
Ich bin „älteres Semester“ und wollte genau deshalb „Veränderung“: Wer weiß, ob ich mit 70 noch ein E-Auto fahren darf, wenn sich das politisch regelmäßig diskutierte „Alte sollen den (auf dem Land nie fahrenden) Bus nehmen“ durchsetzt.
Laden und Einspeisen gehen (technisch) Hand in Hand. Wenn du einspeist, werden deine 6kW (bei korrektem Anschluss) auf die drei Phasen verteilt, ebenso wie deine „Zappi“ die 6kW (oder was immer du ziehst) verteilt aus den Phasen holen sollte. Technisch halte ich alles jenseits einphasig ~4kW für unwahrscheinlich, da es dafür keine allgemein zulässigen Anschlussmethoden (in D) gibt.
Mit dem Trafohäuschen erwähnst du den Schwachpunkt: Das muss nämlich mit dem, was es liefern soll und dem, was reingesteckt wird, simultan zurechtkommen.
M.E. wirst du in Deutschland nur Boxen angeboten bekommen, die das „normgerecht“ erledigen. Die Zappi (hab jetzt doch mal kurz die Specs gelesen) kann das. Deshalb ist „einphasiges Laden“ hier mutmaßlich eine falsche Interpretation: Du hast eine „schlaue“ Box, die das „Stromverteilen“ für dich erledigt – und u.a. damit auch die Schieflast vermeidet.
Die „28A einphasig“ sind (ebenso mutmaßlich) eher „28A pro Phase“ – was sich aus dem beschriebenen Umfeld („Highlander“ → du bist der einzige) erklärt: Wenn sonst keiner was will, kann man dir reichlich anbieten.
-
„Stromzapfen“ unterliegt mehreren Faktoren: Verfügbarkeit und Zeit.
@mg4luxurywhite: Grundsätzlich kannst du deinen Lux an jede öffentliche Säule hängen, je mehr Leistung sie bietet, desto schneller kann der Lux laden – was sich auf den Preis auswirken kann, denn einige Anbieter teilen den Preis mittlerweile in abgenommenen Strom und die Ladedauer. Da kann „viel in kurzer Zeit“ einen signifikanten Einfluss auf den Preis haben. Dazu kommt, mit welchem Anbieter du „ziehst“. An der gleichen Säule kann sich für die gleiche Ladeleistung der Strompreis bei unterschiedlichen Anbietern durchaus im Verhältnis von 1:3 … 1:4 bewegen.
Wie die verfügbare Leistung bei mehreren Fahrzeugen verteilt wird, hängt von der tatsächlichen Ladeleistung der angeschlossenen Fahrzeuge und der Anschlussart der Säulen ab. Kommt „genug Strom aus dem Boden“ können zwei 150kW-Säulen auch jeweils 150kW liefern. Das „Aufteilen“ ist tendenziell eher bei noch höheren Leistungen relevant. Selbst wenn ein Tesla neben dir lädt, solltest du für deinem Lux noch genug abbekommen – wenn Tesla keine Vorrangschaltung für seine Autos in den Säulen hat (keine Ahnung, kann ich mir allerdings gut vorstellen).
-
Tesla kommt von „ganz weit oben“ und muss sich dem Allgemeinen anpassen. Dass es Tageszeitabhängig unterschiedlich kostet, macht die „Abzocke“ deutlich. Mit „Verfügbarkeit“ lässt sich kaum erklären, weshalb es Nachts günstiger ist, als in Zeiten hoher (Solarstrom-) Erzeugungsmengen. „Die Deutschen“ wäre ggf. die Anwandernden – das mit dem „Aufpassen“ hat m.E. VW & Co. versäumt, denen ganz allgemein „fremdländische“ Firmen den Rang ablaufen (s. dieses Forum). Wobei „Tesla“ ja genau genommen mittlerweile mit seinem Werk bei Berlin mindestens so „Deutsch“ ist, wie z.B. Ford oder Opel.
Es lohnt sich, mal über die Zäune zu schauen, was ganz gut mit unabhängigen Apps geht, z.B. EVMap. Diese App ist kostenlos und zeigt in Echtzeit die Verfügbarkeit aller Säulen an (soweit von der Säule unterstützt) und mit welchen Anbietern dort zu welchem Preis „gesaugt“ werden kann. Die App ist kostenlos (zumindest, wenn sie mit FDROID installiert ist), kein Abo, nix – einfach nur Service, der Anbieterunabhängig ist. Mit den passenden Filtern finden sich problemlos Ladesäulen, die EU-weit, Stand „heute“, mehr oder weniger deutlich unter 50 Cent/kWh ohne Abokosten (!) liegen. An Säulen > 100 kW…
-
Nähe ≠ gute Erreichbarkeit ≠ beste Wahl.
Allerdings steckt es ja schon in „Luxury“ drin. Gäbe es das an jeder Ecke, wär's ja Standard.

-
⸮ Früher war sowieso alles besser! Allerdings finde ich es schon ziemlich gut, dass man den Fahrzeugen das auf die Straße scheißen abgewöhnt hat. ⸮
„Früher“ hat der Liter Milch mal 50 Pfennig gekostet, das Brötchen 10 Pfennig, das Eis 20 Pfennig die Kugel, der Liter Benzin 70 Pfennig (vor der „Öl-Krise“). Allerdings haben da viele auch noch weit unter dem aktuellen Mindestlohn gearbeitet. Weshalb wir das auch „irgendwie ganz schön teuer“ fanden.
Deshalb war „früher“ genauso rosig/beschissen, wie es gerade jetzt ist. Denn „früher“ haben die Leute über „noch früher“ sinniert, wo angeblich alles besser war. Allerdings finde ich persönlich z.B. „Waschstraße“ deutlich praktischer als Gäule täglich striegeln müssen. Daher finde ich – rein subjektiv – das „jetzt, wie es ist“ für mich völlig o.k.
