Beiträge von NoSi

    Also ich hab mich jetzt nochmal mit den Düsen befasst und tatsächlich: auch wenn man glaubt es tut sich nichts verstellen sich die Düsen tatsächlich um ein paar Grad. Und genau das braucht‘s um die Düsen halbwegs vernünftig einzustellen. Am besten geht‘s mit nem schmalen Schlitzschraubendreher mit dem man zwischen Düse und dem oberen bzw. unteren Rand hebelt bzw. dreht.

    So steht es letztendlich in der Anleitung. Allerdings ist das relativ unspezifisch, was die Wirkung bzw. Ausrichtung der Düse betrifft. Da die Düse selbst einen Schlitz hat (wäre für einen Schraubendreher eigentlich perfekt geeignet…) hätt eich ein Excenter zur Feinjustierung erwartet. „Rumzuppeln“ erscheint mir bei einem mit Software vollgestopften Auto ziemlich archaisch. Deshalb würde ich zwar noch keine Spritzdüseneinstellmotoren verbauen, aber ein bisschen Anwender-Freundlichere Hardware sollte im 21. Jahrhundert m.E. drin sein…

    Was sagt denn die Bedienungsanleitung der Wallbox dazu?


    Generell wären 6,6kW auf einer Phase bedenklich, denn die macht typischerweise bei 3650 W zu – zumindest ist das die absolute (und nur kurzzeitig zulässige) Grenze für die (typischerweise verbauten) 16A Hausautomaten. Das ist auch der Grund, weshalb „Schuko-Lader“ typischerweise max. 2,7kW „schieben“, damit die Sicherung drin bleibt.


    Aus einer 22kW-Wallbox sollte – üblicherweise – immer ein dreiphasiges Angebot kommen – dreiphasig kann auch mit niedrigen Leistungen betrieben werden. Bei der „solaren Direktladung“ würde ich tendenziell den kleinstmöglichen Strom wählen, der verlässlich vom Dach kommt, denn variierende Ströme beim Ladevorgang sind kontraproduktiv.

    Afaik ist die Distanz zum Auto kein Parameter, sondern die Verbindung zum Mobilnetz. Ich hatte bis vor wenigen Tagen massive Probleme mit der App, selbst wenn ich direkt neben dem Auto stand. Das habe ich (beiläufig) bei einem Telefonat mit einem MG-Service-Mitarbeiter fallen lassen. Tags drauf musste ich mich – unerwartet – neu in die App einloggen. Seitdem ist die Verbindung – egal wo ich stehe und gehe – gut. Hoffentlich bleibt das so.

    Naja wenn Du genügend Lademöglichkeiten hast ist das sich kein Problem. Aber es gibt genügend Gegenden wo es halt zur nächsten Ladesäule mehr als 25 km sind. 😉

    Ich unterstelle mal – ganz vorsichtig – dass jeder E-Auto-Fahrer, der in solche Gegenden fährt, vorher mal einen Blick auf die Ladesituation auf seiner Strecke wirft und vor „E-Auto-Todeszonen“ einfach dafür sorgt, dass er dort mit signifikant mehr als 5% Restladung einfährt. Wer mit „5% Restladung-Äquvalent“ eines Verbrenners auf dem Land unterwegs ist, hat übrigens vergleichbare Probleme.

    Wie nass wird die Filztasche denn bei einer längeren Regenfahrt (aktuell schwer testbar, ich weiß…)? Sollte sie das Kabel dann schön feucht halten, wäre es eine „Korrosionshilfe“ für die Kabelkontakte.

    Auch wenn das jetzt definitiv etwas blöd klingen mag, aber »Trotzdem öffnet die Ladeklappe nicht« soll heißen dass…?


    Soll die „von alleine aufspringen“ oder bleibt sie auch zu, wenn sie angedrückt und aufspringen soll? Dafür wird es m.E. keinen „Notschalter“ geben, denn das ist (erfahrungsgemäß) eine ziemlich schlichte Mechanik. Sollte die Klemmen, würde ich mal vorsichtig „unterhaken“ und ziehen – ggf. vorher nochmal hineindrücken, damit die Entriegelung aufgeht.


    Ansonsten bietet die App im Menüpunkt „Touchpoint“ alles, was zu einer Problemlösung führen kann.

    Das liegt nicht am Kabel (oder nicht nur), sondern am MG4. Ich kenne die Problematik auch mit dem MG4. Unser Skoda iV80 und der Corsa-e zeigen hingegen auch das an, was die Wallbox sagt. Lediglich der MG4 zeigt weniger an.
    Gleiches Spiel an drei (3!) verschiedenen Wallboxen.

    Es gibt keine Ladeverluste bei Cosa und iV80? Haben die sich das patentieren lassen, wie sie die Physik überlisten?


    Es ist letztendlich eine Frage, wo gemessen wird. Wenn der „Eingang“ gemessen wird, sollte »Wallbox = Anzeige Auto« sein. Wenn „am Ausgang“ gemessen wird (was von der reingesteckten Energie übrig bleibt), kommt der „Netto-Ladestrom“ raus.


    Wie „echt“ die Aussage von Opel & Co. ist, steckt in der Anmerkung von Stromzähler auslesen, Angabe Wallbox/Auto lesen und feststellen, dass da definitiv Energie verloren geht. Auch zwischen Wallbox und Auto spielen 3 oder 5 Meter Kabel schon eine Rolle. Bei 2,5mm Kabelquerschnitt sind es allein im Kabel bei drei Meter und 3kW ca. 7 Watt, bei 5 Meter ca. 11 Watt Werlust – das ist bei der Anzeigegröße „KW“ allerdings unterhalb der Anzeigeschwelle.

    Es ist eine „bilaterale Abhängigkeit“. Händler brauchen Autos, Autohersteller brauchen Händler. Allerdings werden sich bei E-Autos andere Konzepte etablieren, denn Händler haben (üblicherweise) eine Werkstatt, doch die kann mit E-Autos signifikant weniger Umsatz generieren. Daher werden sich absehbar andere Vertriebswege bzw. -konzepte bei E-Autos etablieren. Faktisch macht MG das, was VW und Tesla schon vormachen:


    Autokauf: Schauen Vertragshändler bald in die Röhre? | Elektroauto-News.net
    Die Autoindustrie muss den Vertrieb neu denken, um krisensicherer zu werden. Zauberwort: Agenturvertrieb. Doch was wird aus dem klassischen Händlerkonzept?
    www.elektroauto-news.net

    Und dann reicht es immer noch locker bis zur nächsten erreichbaren Lademöglichkeit für Plan B.

    Im Video werden doch E-Reservekanister gezeigt. Wer eine Mobile Wallbox und ein Schuko-Adapter hat, muss schlimmstenfalls nur ein wenig Überzeugungskraft für den finster drei blickenden Bauer auf dem einzigen Einöd-Hof im Umkreis von 50 km haben. Wer auf Nummer ganz sicher gehen will, muss sich einen Reichweitenverlängerer kaufen:


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