Zitat
Donquichotte : Die Wallbox kann ich sogar auf 40 Ampere stellen […]
Was die Wallbox „kann“, hängt maßgeblich von der zuführenden Leitung ab. Ich schließe mich Ks4z an und tippe auf eine instabile Versorgung. Wenn die auf eine Wallbox trifft, bei der ich eine „Wunschstrommenge“ einstellen kann, hängt es von der Intelligenz der Elektronik ab, was dabei herauskommt. Eine ständig abschaltende Box bei technisch unmöglichen Werten (11kWh Box ≠ 32A) deutet alternativ zum instabilen Zufluss auf einen niedrigen IQ der Box hin.
»Eine der Phasen nicht richtig fest« ( ^Ks4z) ≙ „unzureichende Installation“. Das darf keinesfalls passieren, je nach angeschlossenem Gerät kann das lebensgefährlich werden. Eine korrekt angeschlossene dreiphasige Box hat entweder Strom oder keinen.
„Gelegenheitsstrom“ auf einer Drehstromphase – technisch korrekter Anschluss vorausgesetzt – deutet im ungünstigsten Fall auf ein Fehler der Hausstrom-Zuleitung hin. Da kommt dann der Netzbetreiber ins Spiel und es könnte dauern.
Was vom Auto aus einer Wallbox abgenommen wird, hängt – wie schon wiederholt erwähnt – vom im Auto verbauten Wandler ab. MG hat im „Standard“ günstigere Technik verbaut, die den Ladestrom auf die maximale (Dauerstrom-)Leistung begrenzt.
Die Aussage „16A bei einer Phase“ sehe ich allerdings kritisch.
Eine „gute“ Wallbox wird beim 1-Phasenbetrieb an einer Schukodose (den sie natürlich erkennen muss…) den Ladestrom deutlich darunter ansiedeln (max um 11 A). Es findet sich zwar immer wieder die Aussage, eine Schuko-Dose könne auch 16 A abgeben. Das ist zwar für kurze Spitzenströme sachlich richtig. Vorausgesetzt, der unzulässigerweise verbaute 16 A Sicherungsautomat vor einer mehr als 10 Meter langen Leitung zur Dose macht es möglich. Doch wenn sie das über mehrere Stunden tut, besteht Brandgefahr – auch bei einer nagelneu verbauten Dose.
Das weiß ich aus erster Hand. Nachfolgend ein Bild, wie eine frisch gesetzte Dose nach etwas über 4 Stunden Dauerbetrieb mit ca. 13A Strombezug aussieht, in die ein Handwerker ohne Rücksprache mit mir eine Baumaschine (Gebläse im Dauerbetrieb) eingesteckt hat:
schuko-16a-4h.jpg
Dass es „ca. 13 A“ waren, hat der Sicherungsautomat vor der Dose definiert. Könnte im Rahmen der Toleranz und Trägheit auch etwas mehr gewesen sein, doch noch ein, zwei Stunden mehr hätten womöglich aus der Baustelle eine Feuerstelle gemacht.