Beiträge von NoSi

    »Das ist nichts Spezielles für Wallboxen.« Ich habe schon manches in China bestellt, aber eine belastbare CE-Erklärung war da nie dabei… (darum ging es in meiner Antwort).


    »Ist es das? Die Wallbox "prüft" das Kabel und ob ein Auto angeschlossen ist.«


    Wenn dir das reicht – meine Ansprüche (und die der Versorger…) sind da deutlich höher.


    »Und daher bin ich sicher, dass ein Ladeziegel dein Auto nicht nicht zum Abbrennen bringen kann.«


    Hast du Freunde bei der Feuerwehr? Wenn ja: Frag mal rum…

    Ich habe den (subjektiven) Eindruck, dass es ein druckempfindliches Dislpay ist, dessen Reaktionsfähigkeit von der Umgebungstemperatur abhängig ist.


    Seit ich mich zwinge, statt „wildem Rumgetippe“ etwas konzentrierter/fokussierter zu drücken, habe ich den (subjektiven) Eindruck, es würde besser und zuverlässiger klappen. Eher etwas bedächtiger scheint ebenfalls den „Schalterfolg“ zu erhöhen.


    Ich glaube, die unempfindlichere taktile Oberfläche soll Fehlbedienungen reduzieren. Ob das der richtige Weg ist – ich habe (situationsabhängig) Zweifel…

    »Welche sind das denn?« z.B. CE_Konformitatserklarung_07_2_021_go_e_Charger_Gemini_DE_32550957dc.pdf


    »Aber wie ein Ladeziegel die Ladeeinheit des Autos beschädigen kann, verstehe ich nicht. Der leitet doch nur den Strom aus der Steckdose ans Auto weiter,«


    🤔 Wozu brauche ich dann überhaupt eine Wallbox? Dann würde es genauso gut ein langes Kabel mit den passenden Steckern tun, oder?


    Kurz zusammengefasst: Nein, es ist „ein bisschen“ komplexer.


    Hier im Forum gehöre ich – wahrscheinlich – einer marginalen Minderheit an, die bereits mehrfach kopfschüttelnd vor einer „ist doch alles ganz einfach“-Installation standen. Bei denen sich z.B. die Leitungen in der Wand leicht finden ließen, weil sie sich selbst mit einer schwarzen Linie markiert hatten.


    Bei Ali & Co. lassen sich zweifellos hochwertige Schnäppchen machen. Doch die sollte der Käufer sachkundig bewerten können. Sicherheit, eingehaltene Standards, u.a. lassen sich anhand der Beschreibungen auf einer Webseite und den Beteuerungen, wie toll die Fabrik ist, aus der alles kommt, nur schwer bis unmöglich verifizieren. Der Umstand, dass es „die gleiche Kiste“ hat, lässt keinerlei Rückschlüsse auf den tatsächlichen Inhalt zu. Wenn ein Anbieter in der EU so eine „Kiste“ in Umlauf bringt, muss er vorher reinschauen (lassen) und dafür bürgen. Ein wenn auch kleiner, dann doch wesentlicher Unterschied. Oder die nach dem reinschauen in der zwar in China eingekauften, aber für den europäischen Markt modifizierten Kiste zusätzlich eingelöteten Bauteile, die aus einer „funktioniert“-Kiste eine „macht keinen Ärger“-Kiste machen.


    Wer schon mal mit einem „günstigen Ali-Anbieter“ in eine Diskussion eingestiegen ist, kennt womöglich den Effekt, dass der Verkäufer nach einer Anfrage innerhalb von wenigen Stunden von der Plattform verschwindet. Mit etwas Glück gibt's das Geld über die Plattform zurück – bei Kleinkram ohne Folgeschäden „riskierbar“. Ab einer gewissen Größenordnung – z.B. Ladeziegel, Hochvolt-Adapter, … – mache ich keine Experimente (mehr).

    Zitat
    Wenn ich ein gebrauchtes Elektroauto verkaufen möchte, werde ich sehr wohl den Hunderter in die Hand nehmen und z.B. zum ÖAMTC tragen!

    Ich werde das ganz sicher keinesfalls tun, sondern lieber das Geld für einen zertifizierten Gutachter ausgeben. Dessen Messung ist ggf. „gerichtsfest“, meine private völlig irrelevant. Das steckt sinngemäß in „eine unabhängige Prüfung“ – mit dem eigenen Gerät messen ist<> „unabhängig“.

    Ich zitiere mal die original Antwort von meinen Netzbetreiber:

    »Wir behalten uns jedoch vor, bei nicht plausiblen oder korrekten Meldungsangaben die Zustimmung zur Inbetriebnahme zu prüfen und gegebenenfalls zurückzuziehen.«


    Das heißt im Klartext: Der Netzbetreiber darf und kann jederzeit die Verwendung der Box untersagen. Denn er definiert „plausibel“ und „korrekt“, weil es keine allgemeingültige Definition dafür gibt.


    Je nach „Wallbox-Dichte“ am Wohnort kann (und wird) das absehbar thematisiert werden. Soweit ich das aus der Ferne mitbekomme, ist das bereits bei einigen Netzbetreibern in Hessen der Fall: Die diskutieren in einigen Fällen bei < 12 kWh, weil dafür die Voraussetzungen unzureichend seien.

    ich habe z.B. von meinem EVU auf die Meldung keine Feedback bekommen, handhabt wohl jedes EVU unterschiedlich. Die Meldung ist definitiv angekommen

    Eine klare, unmissverständliche Definition erlaubt kein »handhabt wohl jedes EVU unterschiedlich«.

    „Auch Ladeeinrichtungen für Elektrofahrzeuge sind dem Netzbetreiber vor deren Inbetriebnahme mitzuteilen. Deren Inbetriebnahme bedarf darüber hinaus der vorherigen Zustimmung des Netzbetreibers, sofern ihre Summen-Bemessungsleistung 12 Kilovoltampere je elektrischer Anlage überschreitet;“


    Was ist daran eigentlich unpräzise?

    Was ist denn bitte mit „auch“ gemeint ?


    Ohne in die Tiefe zu gehen: Solche kleinen Wörter lassen große Unternehmen oder den den öffentlich rechtlichen Rundfunk bis hoch zum BGH an ihrer Sicht der Dinge „zerschellen“. Das weiß ich aus erster Hand.

    Die Identifikation „interaktiver Punkte“ hat im Display des MG und der iSmart-App für meinen Geschmack durchaus „Luft nach oben“. Das gilt auch für das „Briefsymbol“.


    Es fehlt die klare Linie, wann ein Schalter ein Schalter, ein Text nur ein Text und ein Icon nur ein Icon ist. Falls jetzt unklar sein sollte, wovon ich spreche:

    In der iSmart-App im Fahrzeugstatus auf »Verriegelungsstatus - SPERREN« klicken und dann mal in der nächsten Zeile »Türstatus - SCHLIESSEN«. Bin gespannt, ob mir jemand konkludent erläutern kann, weshalb es beim ersten Knopf keinerlei Reaktion, beim Zweiten ein Untermenü kommt (das ist eine rein rhetorische Frage, weil jeder Erklärungsversuch nur in Unfug enden kann).


    Oder weshalb dort in »Mein Profil → Mein Reiseplan« die geplanten Reisen angezeigt und dort auch gelöscht werden können ( 🤦‍♂️ links wischen! 🤔 klappt das auch im Auto oder habe ich ausgerechnet dort diese Geste unversucht gelassen? Danke 🖖), die ich in einem anderen Menüpunkt (!) planen muss. Im Planungsmenü ist bereits geplantes für Änderungen unerreichbar, dafür aber Kalendereinträge. Hm.


    Das Elend bei diesen Sachen ist: Erst einmal angefangen, gibt es zunehmend Leute, die sich damit arrangiert haben, weshalb eine spätere stringente Anpassung wohlüberlegt sein muss, soll dabei ein Entrüstungssturm vermieden werden (faktisch unmöglich, geht nur um die Windstärke).

    Meiner Meinung nach soll es jeder so machen wie er es für richtig hält!

    Darum dreht es sich doch, oder? Die Definition von „richtig“ ist vom Gesetzgeber alles andere als präzise formuliert (wie verdammt vieles, womit sich dann Gerichte beschäftigen dürfen). Wie hier in einigen Anmerkungen anklang, ist die Handhabe je nach Region / Versorger „variabel“ – was ebenfalls ein klares Zeichen für „unscharfe Spezifikation“ ist: Eine klare Definition lässt keine Spielräume, bzw. selbst die sind definiert.


    Sobald letztendlich der Netzbetreiber entscheiden kann, was er mit einer Meldung anfängt, halte ich es für empfehlenswert, vorweg über einen „Beobachtungszeitraum“ ein paar „unverdächtige Erkundigungen“ einzuholen, bevor es durchaus Stress geben kann. Meine Haltung ist „ereignisbasiert“, wenn auch aus einer anderen Region als meiner.