Beiträge von NoSi

    Wer 84 Monate Gewährleistung gibt, hat sich das überlegt. Die MG Gewährleistung (PDF-Dokument von MG) klammert geschickt alles aus, was „vorher“ ein Problem werden könnte, bzw. verkürzt für diverse Komponenten diesen Zeitraum.

    Daher ist die Haltbarkeit der Karosserie meine kleinste Sorge – soweit ich im Moment überhaupt welche habe mit dem Auto. Zumindest ich kaufe mir „sowas“ zum „Benutzten ohne darüber nachzudenken“.

    Sicherlich werden rund um das Thema diverse Tools angeboten und – logisch – Geld dafür genommen.


    Rein praktisch betrachtet lässt sich der „Gesundheitsstatus“ einer Batterie an den vorhandenen Anzeigen ablesen. Wenn z.B. die Reichweite abnimmt, das Laden immer länger dauert, etc.


    Die MG Gewährleistung (PDF-Dokument von MG) ist extrem präzise bzgl. der Hochvolt-Batterie:


    »Wenn bei einer Kapazitätsprüfung in einer autorisierten MG-Vertragswerkstatt festgestellt wird« Gewährleistungsrelevant ist ein Kapazitätsabfall unter 70% innerhalb von 84 Monaten bzw. 150.000 km (was halt früher eintritt) – mit einigen Ausnahmen (s. Dokument).


    Ich glaube, 30% Kapazitätsverlust bemerke ich auch ohne Messgerät. Dann kann ich immer noch einen Termin in der Werkstatt zum „Fakten schaffen“ machen, bis dahin lade ich vorzugsweise „langsam“, weil das die beste Art ist, die Lebensdauer eines Akkus zu erhalten.


    Wenn ich „zuschaue“, wie der Akku an Kapazität verliert, macht mich das lediglich nervös, ohne dass ich was ändern könnte. Wenn ich das weiß und das Auto deshalb verkaufe, ohne es dem Käufer zu sagen, erfüllt das den Tatbestand einer arglistigen Täuschung. „Nichts Genaues wissen“ ist deshalb m.E. aus mehrfacher Hinsicht zumindest in diesem Fall von Vorteil.

    Ich habe noch keine belastbaren Referenzwerte, da ich noch keine relevanten Strecken absolviert habe. Doch wenn die Angaben im Infofenster „Seit dem letzten Laden“ stimmen, habe ich gestern diverse Wege (ca. 60 km) mit 11,8 kWh/100km absolviert. Default-Settings nach dem Start. Hier in 🇩🇪 Speckgürtel Berlin (bekannt für seine Bergpässe🙄). Mit dem „Verbrenner“ lag der Verbrauch für solche Strecken bei rund 68kWh/100km.


    Sollte sich das bei den weiter oben „gesetzten“ 18 kWh/100km einpendeln, stehen dem ca. 60 kWh/100km mittlerer Durchschnitt des Verbrenners gegenüber. Also 12,25 €/100km Sprit (Mittelwert 1,57 €/l, Tendenz steigend) vs. 7,20 €/100km Strom (Mein aktuell realer Einkaufspreis: 0,40€/kWh, Tendenz fallend).


    Was die „Restkilometeranzeige“ betrifft, halte ich das für ein „Schätzeisen“, vergleichbar zur Tankanzeige im Auto. Neben Rekupperation, Strecke, etc. reicht schon die Zuschaltung der Klimaanlage für „verheerende“ Reichweitenverkürzungen. Bei der fossilen Anzeige wird das geflissentlich ignoriert. Bei den oben tatsächlich absolvierten 60km nahm die geschätzte Reichweite im Display um 22 km abgenommen. Weshalb die Angaben m.E. als „Momentaufnahmen“ genau das sind.

    Antworten @DeJe64

    Zitat
    Privatkunden kaufen schlicht und ergreifend keine Neuwagen und sind da schon mal 40-openEnd Prozent günstiger

    So habe ich auch mal gerechnet. Das war durchaus noch in Zeite gültig, in denen ich viel selbst reparieren konnte. Doch mittlerweile benötigst du für jeden Kleinkram ein Spezialteil. Deshalb kaufe ich seit ca. 20 Jahren nur noch Neuwagen. Das, was du bei Gebrauchten vermeintlich sparst, nimmt die Werkstatt gern. Das ist keine zwingende Konsequenz, doch es ist oft so, fällt nur weniger auf, weil es sich verteilt.

    Zitat
    Für die Ersparnis kannst du dir locker 10 Jahre lang Steuer, Sprit, ... sonstwas leisten.

    Das mag für Fahranfänger gelten. Wenn du dagegen 25+ Jahre unfallfrei gefahren bist und womöglich noch eine Solaranlage hast, sieht die Rechnung anders aus. Wenn du die Instandhaltungskosten für Gebrauchte (die ziehen ab dem ca. 5 Autojahr an) ehrlich reinrechnest, oft sogar schon deutlich früher.

    Zitat
    Ich kenne wirklich niemand, der sich in den letzten mindestens 10 Jahren einen Neuwagen privat gekauft hat, nicht einen Einzigen!

    Dann bewegen wir uns offenkundig in unterschiedlichen Kreisen.

    Zitat
    Ich weiß ehrlich nicht, womit die Preise begründet werden, die manche so aufrufen.

    Die vielen Zertifikate, Prüfsiegel, Zulassungsbescheinigungen, etc. , nach denen die Versicherung fragt, wenn der MG abgefackelt im Hof steht?

    Zitat
    ^Donquichotte : ich „schätze“, dass da viel mehr Daten gesendet werden als es Deutschland lieb ist. Ist schließlich ein China Auto 🧐

    Ich denke ein Tesla schlägt das locker. Aus DSGVO-Sicht sind sowohl China als auch die USA ein „Drittland“.

    Zitat
    ^powo01 : Die Server für die EU stehen in Ungarn

    Zumindest auf dem Papier gilt dort die DSGVO der EU.

    Zitat
    ^powo01 : Die Daten die das Auto schickt sind schon heftig, z.B. auch die GPS Position

    Das ist eine EU-Vorgabe.



    Ohne in die Datenströme einzutauchen bin ich ausgesprochen sicher, dass eine mit »Android Auto« gefahrene Reiseroute auf mich erheblich größere Rückwirkungen hat, als eine mit dem integrierten Routenplaner des MG.

    Zitat
    ^powo01 : NoSi jetzt mal "Butter bei die Fische". Was ist falsch an einer Drehstromsteckdose mit mobiler Wallbox ?

    Schreibe ich irgendwo, daran sei irgendetwas „falsch“?

    Ich stelle einige Aussagen (z.B. vom ADAC) diesbezüglich explizit in Frage und verweise auf den problemlosen Betrieb – wenn die elektrischen Bedingungen (Kabelstärke, Stecker, Blitzschutz, FI, Sicherung, …)im Eigen- und Fremdinteresse korrekt erfüllt sind.

    Zitat
    ^row-dy : Ich verstehe überhaupt nicht, warum man sich so gegen eine einfache Meldung an den Netzbetreiber wehrt.

    Die Frage ist doch „bei welchem“, wenn es eine mobile Box ist. Wenn ich die Box am Heimatort anmelde, aber lediglich auf Reisen verwende, ist das – grob zusammengefasst – „Unfug“. »Der Netzbetreiber soll Vorsorge treffen« – Muss ich dann meine Reisepläne mit dem Versorger abstimmen?


    Solange die Box sachgerecht und mit Sachkenntnis angeschlossen ist und deshalb durch sie keine Schäden verursacht werden, gibt es keinerlei Handhaben, wenn die Box tatsächlich „mobil“ verwendet wird. Das entspricht einem Holzspalter, der regelmäßig an der CEE-Dose angeschlossen wird.


    Betreibe ich die Box täglich zu festen Zeiten immer an derselben CEE-Dose, sieht es schon etwas anders aus. Damit verändert sich dauerhaft das Lastprofil des (Haus-)Anschlusses, das ist für den Netzbetreiber schon von Bedeutung, wenn das zeitgleich alle in der Straße (am selben Trafo) machen.


    »Ladeeinrichtungen für Elektrofahrzeuge«sind übrigens auch Elektro-Rollstühle, Spielzeugautos mit „Ladeeinrichtung“ von Kindern, … . Da werden sich die Netzbetreiber über jede Meldungen freuen. Gemäß DIN EN61851-1 ist bereits eine Schuko-Steckdose eine „Ladeeinrichtung“, für die ich (gemäß NAV 19,2) bereits das Laden des Mobiltelefons anzeigen müsste (»Verwendung zusätzlicher Verbrauchsgeräte sind dem Netzbetreiber mitzuteilen«). Macht das hierirgendwer?


    Maßgeblich ist der im obigen Zitat von row-dy weggelassene Nebensatz »…, soweit sich dadurch die vorzuhaltende Leistung erhöht oder mit Netzrückwirkungen zu rechnen ist.« Mit Sachkenntnis lässt sich daraus der im jeweiligen Einzelfall erforderliche Anmeldebedarf bestimmen.


    Zitat
    ^DeJe63 : Sag bloß das der MG4 dann endlich individuelle Einstellungen […]

    Wäre das so, würden wesentliche soziale Aspekte des Autos wegfallen, z.B. bräuchte es keine Foren, um seinen Frust rauszulassen.

    Da wo der MG 4 herkommt, weiß der Staat, was am besten für seine Menschen ist und trifft deshalb die Entscheidungen. Für Auto-Software heißt das: Klar definierte Grundeinstellungen beim Start mit fallweise möglicher Anpassung dienen der Fokussierung und optimalen Ausgestaltung der jeweils anstehende Fahrt.