Beiträge von NoSi

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    (^Donquichotte) Die E Autos sind so absurd teuer das diese nur, für die meisten Menschen, mit Hilfe der Förderung zu bezahlen sind.

    Ist das so?


    Autos sind in den letzten 20 Jahren preislich um ca. 20-50%, je nach Fahrzeugklasse im Preis gestiegen. Bei den Löhnen haben sich bestenfalls ein paar Managerposten vergleichbar entwickelt, die große Masse hatte eher mit realem Lohnrückgang zu kämpfen.


    Ob eine Förderung den Kauf eines Autos „erschwinglicher“ macht, bezweifle ich. Natürlich sind ein paar 1.000 € „haben oder bezahlt bekommen“ keineswegs irrelevant. Allerdings bleibt ja noch immer eine stattliche Zahl übrig, die gestemmt werden muss und E-Autos damit nur für „stabil aufgestellte“ bezahlbar macht. Da macht dann in angespannten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen eher der „gut erhaltene gebrauchte Verbrenner“ das Rennen – der ohne Subvention die entscheidenden Tausender günstiger ist, damit ein Auto überhaupt möglich wird.


    Bei über 40% der Kaufenden sind es indirekt nachweisbar „Spekulationsobjekte“, bei denen die Förderung eingestrichen und das Auto nach der Haltezeit verkauft wird. Wer ein Auto braucht und dafür jeden Cent zusammenkratzen muss, kann an solche „Spielchen“ keine Gedanken verschwenden.


    Mich hat ein sehr zufriedenes Gefühl durchströmt, als ich von einem über mehrere Ecken Bekannten erfuhr, dass er sich über die Preissenkungen bei Tesla massiv ärgert: Das hat ihm die Spekulation mit dreien davon versaut. Letztendlich ist es Steuergeld, also „deins und meins“, mit dem Subvention bezahlt wird.


    Allerdings subventioniert das primär Leute, die das „eher weniger“ bräuchten. Ich kenne jedenfalls nur „Habende“, die subventionierte Autos fahren, aber keine alleinerziehende Mutter oder Geringverdienende, die ein verbrauchsgünstiges, bezahlbares Auto erheblich dringender für die Fahrt zur Arbeit bräuchten.

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    Wenn ich mir den Beitrag #31 so ansehe, dann verfolgst du eher den Zweck Oberlehre zu spielen

    Nö. Das ist ein zusammenfassender Post, aus meiner Sicht – „effizient“. Wie das von einzelnen wahrgenommen wird, ist für mich dabei eher nachrangig.

    Mir ist durchaus bewusst, dass alles > 1 Minute Lesezeit heute üblicherweise in einem schreiend bunten Video präsentiert werden muss, damit der Konsum leichter fällt. Da ich damit kein Geld verdienen will, ist mir das Produzieren solcher Filmchen allerdings zu aufwändig – ich bitte um Nachsicht: Bei mir muss gelesen oder weiter gerollt werden.

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    und auf die jetzige Regierung zu schimpfen.

    Es ist eher „die Politik“ – repräsentiert durch die jeweilige Regierungen, die in Legislaturen statt in Lösungen denken. Die Farbe ist dabei völlig egal.

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    Das Ziel 1.000.000 Millionen E-Autos bis 2020 gibt es schon seit 2010. Die damaligen Regierungen haben aber gedacht, man müsse nur Ziele definieren mehr müsse die Politik nicht tun. Das rächt sich jetzt.

    Was hat denn die aktuelle Regierung daran verbessert?

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    den Schlaumeier und Besserwisser

    Ich stelle mich gern inhaltlichen Diskussionen – kommt da noch was?

    Ich habe mir dafür explizit neue USB-Sticks besorgt ( 64GB-2P USB-Stick 3.2 Gen 1, Doppelpack bei Amazon ~ 9 € ), die noch nie andere Daten drauf hatten. Ist ein Erfahrungswert aus anderen Autos, dass man sich damit eine Menge Nerven und Zeit sparen kann.

    Das heruntergeladene ZIP muss entpackt auf dem USB-Stick gespeichert werden. Was bei mir trotz „schneller Sticks“ (im Hintergrund) ca. 6 Stunden gedauert hat. Viele kleine Dateien, viele einzelne Speichervorgänge, das dauert bei USB immer noch endlos lang (zumindest im Low Budget Bereich).


    Das Update selbst lief reibungslos durch und dauerte ca. 30 Minuten (lesen von USB geht erheblich schneller).

    Auto-Software hat den Zweck, die Kunden mit Updates und Neuerungen zufrieden zu machen, damit der nächste Kauf wieder beim selben Hersteller erfolgt. Daher halte ich es zumindest für sehr wahrscheinlich, dass die Update der 23er auf die 22er nachgereicht werden.


    Allerdings fehlt MG – mein Eindruck – noch die Infrastruktur, mit der das zügig auf alle Fahrzeuge ausspielen können, sowie Erfahrungswerte ob bzw. wie reibungslos das funktioniert. Wäre ja blöd, wenn nach einem Update alle MGs stehen bleiben.


    Das könnte auch erklären, weshalb SW-Updates augenscheinlich momentan meist erst auf explizite Nachfrage eingespielt werden. Dazu kommt dann noch Personalmangel in den Werkstätten und Lieferengpässe beim Material.


    Was Werbeaussagen in „bunten Broschüren“ betrifft, steht da immer irgendwo »Änderungen vorbehalten«…

    oh weh, oh weh………🧐

    Wenn ich hier manche Einwände und Fragen lese, tendiere ich dazu, dass sich hier überwiegend Leute aufhalten, die übersichtliche Kenntnis bei diversen Dingen rund um E-Mobilität haben – deshalb sind sie hier. Wie ich.


    Foren haben für mich den Zweck, wo ich es kann, mein Wissen zu teilen will und im Gegenzug Wissen zu erhalten.


    Daher verschließt sich mir der Sinn dieses Kommentars. Er signalisiert mir, dass da jemand vergessen hat, dass er auch mal „Anfänger“ war und als „Schüler“ noch Weg vor sich hat.

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    Wieso ohne Fachkenntnis ?

    Die Kenntnis von Farbunterschieden macht noch keinen Elektriker. Die besten dieses Fachs sind farbenblind – was den Fokus auf das lenkt, worauf es ankommt.

    „Blau ≠ blau“. Darüber hinaus gibt es weitere, äußerst relevante Details.


    Ist wie mit Blut. Bloß weil ich weiß, dass es rot ist, bin ich noch kein Arzt.

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    daher habe ich den Weg des geringsten Widerstand gewählt

    …, der sich regelmäßig vom schlauesten Weg signifikant unterscheidet.

    Ich hatte mich schlicht »selbst ausgetrickst«. Zum Loswerden der Bloatware habe ich ein Tool verwendet, das der Meinung ist, Android-Auto sei das ebenfalls. Ist mir allerdings erst aufgefallen, als ich nach dem Reset wieder den Müll loswerden wollte. Da ich das vorher nie benutzen konnte, war das bisher kein Problem.

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    jegliche Wallbox muß gemeldet werden, sogar mobile

    Ich weiß, dass die „Anmeldepflicht“ bei ADAC & Co. in den Artikeln steht, doch damit würde eine „mobile“ Wallbox objektiv sinnlos:

    • Ich müsste überall, wo ich die mobile Box an eine Drehstromdose hänge, demnach vorher eine Anmeldung beantragen?
    • Wie bitte soll ich denn eine Mobilbox bei einem Netzbetreiber anmelden, bei dem ich (unterwegs) gar kein Kunde bin?
    • Warum muss ich keine Anmeldung beantragen, wenn ich an der Dose eine Zeltheizung mit 11 kWh betreibe?
    • Warum muss ich keinen Antrag für den Betrieb eines Induktionsherds in der Küche stellen (11 kWh Anschlussleistung)?

    Das hat auch was mit „Entnahmedauer“ zu tun. Rote CEE 16A-Dosen dürfen 6 Stunden Volllast (16A) „ziehen“. Innerhalb dieses Zeitfensters lässt sich der Akku problemlos im 20 ↔ 80% Bereich halten, zumindest die „Gemini“ kann das via Software zeitlich limitieren (lt. Anleitung, muss ich selbst noch testen). Wenn ich das berücksichtige, wird die CEE-Dose „bestimmungsgemäß“ verwendet – und die benötigt — meines Wissens — keine Anmeldung.


    Was aus meiner Sicht die „Anmeldepflicht“ von mobilen Wallboxen „hinterfragenswert“ macht.

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    wenn man ein Box bis 10.7 KW installiert muss man vorher nicht anfragen. Häää, so Boxen gibts ja gar nicht.

    Die Aussage ist interessant. Denn das lässt die Interpretation zu, eine „mobile“ Box (≠ „installiert“ !!) bedarf unabhängig von der Leistung keiner Anfrage. Außerdem lassen sich „moderne“ Boxen limitieren, da wäre „unter 10.7kW bleiben“ kein Problem (klar: Baubedingt wäre mehr möglich, bla,…).

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    Der Netzbetreiber muss wissen, wo welche Geräte mit hohem Energieverbrauch installiert sind/werden,

    Dann müssten alle Geräte für CEE-Dosen meldepflichtig sein – sind sie das?

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    dann würde das Netz im jetzigen Zustand völlig überlastet

    Die Bundesnetzagentur hat schon schweißnasse Hände und überlegt Reglementierungsmaßnahmen, weil wir doch schon 2% E-Autos haben. Echt blöd, wenn Politiker sich Sachen ausdenken, aber Physik frühestmöglich in der Schule abgegeben haben.

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    es findet sich aber kein Elektriker der die abnimmt…….da selbst installiert

    Völlig zurecht. Weshalb soll der denn den Kopf für etwas hinhalten, was jemand anders – womöglich ohne Sachkenntnis – installiert hat? Wenn er den sachgerechten Einbau messtechnisch nachweisen soll, wäre es preiswerter gewesen, ihn direkt zu beauftragen. Weshalb kein Elektriker das anbietet.


    Ich würde nach einem Elektriker suchen, der die vorhandene Wallbox „neu und sachgerecht“ anschließen soll.

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    will mir unbedingt einen Blitzschutz andrehen. Obwohl die Verkabelung von Haussicherungskasten zum Unterverteiler Garage bereits vor 10 Jahren erfolgte.

    Kein Blitzschutz ist ggf. fahrlässig → in der Hausratversicherung nachlesen, was das bedeutet. Die 10 Jahre sind ein Hinweis auf mögliche weitere Mängel der Installation.

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    die Drehstromsteckdose gegen eine Unterverteilung mit MID geeichtem Zähler getauscht

    FI? Sicherungstyp? Überspannungsschutz ? … – Sachkenntnis kann einem bei manchen Aktionen echt den Tag versauen.

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    Blitzschutzes ist nur verpflichtend, wenn nach 2014 oder 2015 Umbauten oder Erweiterungen am Verteiler erfolgt sind

    Das stimmt zwar. Doch wer keinen hat und nach einem Impuls seine Hauselektrik komplett neu einkaufen muss, weil die Versicherung wg. Fahrlässigkeit einen Großteil der Kostenübernahme verweigert, hat am falschen Ende gespart. Der „Blitzschutz“ schützt vor allem vor den Fehlern anderer, z.B. falsch installierter Solarpanel auf dem Nachbar-Dach. Wenn’s richtig dumm läuft, probiert der Fernseher mal 3D und verteilt sich auf den Gesichtern der davor Sitzenden (o.k. Dafür muss es „ganz dumm“ laufen. LCDs sind weniger impulsiv als Röhren – und wer hat die noch…).

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    Bei Gebrauchten (also Kompaktklasse und darunter) gehen die Preise eher durch die Decke.

    Das war für mich ein „E-Auto-Kaufgrund“. Im Moment bekomme ich meinen Kompakt-Verbrenner (der noch im Hof steht) wahrscheinlich nach über fünf Jahren noch mit um die 75% vom Kaufpreis wieder weg.


    Win-Win: Ich bin ihn gut los und wem das Geld für einen Stromer fehlt, bekommt für faires Geld einen ehrlichen Verbrenner ohne Abschaltautomatik und trotzdem guten CO₂-Werten.

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    Für die Verbrenner-Fahrer wirkt das manchmal als ob wir alle Tattergreise-Autofahrer sind

    Wenn sie dadurch rücksichtsvoller fahren, soll mir das – insbesondere im Stadtverkehr – nur recht sein.

    Entscheidend ist im Zweifelsfall: Ich habe gebremst. Ihm/Ihr hat es an Reaktionsgeschwindigkeit und/oder angemessenem Abstand gefehlt.