Beiträge von deep470

    Ist vielleicht ein wenig ungeschickt ausgedrückt. Eine SF-Klasse kann immer nur für ein Fahrzeug erarbeitet/verwendet werden. D.h. für den Zweitwagen fängt man immer bei 0 oder 1 an, kann das aber auch hochleveln. Wenn man drei Fahrzeuge hat, kann man drei SF-Klassen haben. Und die auch neu zuweisen, wie Ihr das getan habt. Der Verbrenner ist bei niedriger SF-Klasse sicherlich günstiger als der Urban.


    Man kann eine SF nur nicht doppelt verwenden. Manche Versicherungen erlauben aber ein paar Monate Überschneidung.

    Beim Vollkasko wird es noch komplizierter: weil das alte Auto seit mehreren Jahren kein VK mehr hat wird die VK-SFK für den Urban an die HP-SFK angeglichen. D.h. Wenn ich die Versicherung wechsle Doppel 17. Wenn ich Bleibe Doppel 31.


    Spannend, das wusste ich noch gar nicht. Gut zu wissen, dass ich die Vollkasko nach drei Jahren ruhigen Gewissens kündigen kann und dann dennoch beim nächsten Auto nicht zu sehr draufzahle.

    Kann man die Schadensklasse und wie das alles heißt von einer bestehenden Versicherung (zB Allianz) mit zu einer neuen Versicherung (zB HUK) übernehmen?
    Also dass man da dann einfach die gleichen unfallfreien Jahre angeben kann und so?

    Mit zwei Einschränkungen:


    Sondereinstufungen werden meistens nicht weitergemeldet. Also Fahranfänger kriegt Sondereinstufung in SF 5, weil er den Zweitwagen der Eltern übernimmt, fährt 5 Jahre, wechselt die Versicherung. Weitergegeben wird SF5, also die echt gefahrenen Jahre. Dienstwagenfahrer meldet nach 20 Jahren eigenes Auto an, kriegt Sonder-Einstufung SF15. Nach drei Jahren wechselt er die Versicherung. Weitergemeldet wird SF3.


    Rabattretter sind ein Sonderrabatt. Beispiel mein Firmenwagen: 25 Jahre "unfallfrei". Zwar gab es 2011 einen Unfall, den hat aber der Rabattretter glattgebügelt. Jetzt beim Versicherungswechsel die böse Überraschung: weitergemeldet wurden Haftpflicht 19, Vollkasko 25. Merke: Rabattretter ist ein Scam. Naja, teilweise. Haben über die Jahre ja tatsächlich weniger bezahlt.


    Je nach persönlicher Lage ist es also manchmal besser, erst einmal bei der bestehenden Versicherung zu bleiben. Wenn oben genanntes aber nicht zutrifft, kann man auf jeden Fall problemlos wechseln.

    Ob es die Brembo nichtrostenden Bremsen irgendwann auch für MG gibt?


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    Ob die dann bezahlbar sind, ist natürlich die andere Frage.

    Ich stimme zu, aber wenn wir schon technisch werden, möchte ich zu bedenken geben, dass die meisten Hausbrände durch Leitungsbrände entstehen. Während das Ausland schon länger 3x2,5 mm² bzw 5x2,5 mm² eingesetzt hat, sind viele Häuser in Deutschland noch mit 3x1,5 mm² versehen. Die möglichen 15-17m bei 16A sind da schnell überschritten und 1,5 mm² erwärmt sich auch schneller.


    In einer EFH-Garage hat ein kundiger Elektriker hoffentlich etwas stärkere Leitung genommen, aber in den typischen Garagenhöfen wurde sehr klein geplant. "Muss ja nur für Licht reichen".


    Wenn der Leitungsquerschnitt gut ist und man sich Sorgen um den Übergangswiderstand an der Schuko-Steckdose macht: so viel teurer ist eine echte Wallbox nicht, die lässt sich auch einphasig anschließen und meist per Dip-Schalter auf eine Ampere-Zahl festlegen.

    An die, die bereits eine LFP-Batterie verbaut haben: nach kurzer Recherche scheint es so zu sein, dass 12v 50 Ah-LFP-Batterien zwar ein BMS, aber keine Heizung zu haben scheinen, oder habt Ihr da eine Empfehlung?


    Wie wirkt sich das bei Minusgraden aus, was macht der MG, wenn die Batterie keinen Strom mehr annimmt? Fehlermeldung? Oder fährt man einfach ein paar Tage und das regelt sich, wenn es wieder wärmer wird?


    Wird die LFP-Batterie mit der leicht zu geringen Ladespannung überhaupt voll?


    Wie schaut es mit den Maßen aus, habt Ihr Euch eine Adapterplatte gebaut oder die Halterung im Fahrzeug umgebaut?

    Andererseits gibt eine Verzugsmeldung dem Händler die Möglichkeit, bei MG anzurufen und zu sagen "Ich habe da langsam ein Problem, wenn Ihr nicht bald liefert, droht der Kunde mir rechtliche Schritte an". Mit diesem Druckmittel wird er dann vermutlich etwas weiter oben auf der Warteliste eingereiht.


    Ich wollte auch nie dieser Typ sein. Mein Stromzähler für die Einspeisevergütung kam ein Jahr lang nicht. Erst als ich eskaliert bin, kam er innerhalb von zwei Tagen. Beim Focus MK4 habe ich sieben Nachbesserungen erlaubt, würde ich auch nie wieder tun. Rücknahme angeblich nicht möglich, usw.. Anwalt eingeschaltet, nach zwei Wochen war die Angelegenheit geregelt.


    Aus Rücksicht auf den Händler Zurückhaltung zu zeigen ist ehrenhaft, bringt einen meiner Erfahrung nach leider nicht mehr weiter. Man muss kein Arschloch sein, aber einen guten Mittelweg sollte man irgendwie finden.

    Nun habe ich dank dem tollen Zeitungsartikel mitbekommen, dass die Förderung evtl. angepasst wird und das Fahrzeug bis zur Auslieferung nicht mehr gefördert wird.


    Möchte mal eure Einschätzung dazu hören, meint ihr es ist unrealistisch?

    Verbindlich kann Dir das keiner sagen. Die neue Förderung ist so hervorragend wie die Wirtschaftskompetenz der aktuellen Regierung. Ich hätte bevorzugt, wären die Bedingungen die gleichen wie bei der Wärmepumpenförderung: Du beantragst, kriegst die Freigabe, bestellst das Auto, kriegst die Förderung.


    Die Finanzierung habe ich ohne die 5000 Euro geplant und das würde ich Dir auch raten. Wenn das nicht geht, nochmal überlegen, ob Du das Risiko wirklich eingehen willst. Denn die Wärmepumpenförderung wurde auch von einer Woche zur anderen reduziert und eine Garantie wird Dir hier niemand geben. Ob eine Klage nach dem Motto "ich hätte das Fahrzeug nicht gekauft, wenn ich gewusst hätte, dass die Bedingungen geändert werden" erfolgreich wäre, kann auch niemand sagen.