man schätzt die Beschleunigung beim E-Auto falsch ein, weil man keinen Motor aufheulen hört
Definitiv: Krach gaukelt mehr Kraft bzw. Beschleunigung vor als tatsächlich da ist.
Warum sonst schrauben sich so viele Führerscheinneulinge "Sport"auspuffanlagen (die außer mehr Lärm nichts bewirken, oder teilweise sogar Leistung kosten) unter ihre gebrauchten minimalmotorisierten Kleinwagen?
Und warum werden selbst in vielen Mittelklassewagen ab Werk "Soundaktuatoren" und ähnliche Peinlichkeiten verbaut?
Beim BEV kommt noch der heftige Anfahrbumms hinzu, den praktisch kein Verbrenner der gleichen Leistungsgewichtsklasse erzeugen kann.
Weil dieser BEV-Bumms aber meistens schon unter 100km/h in Richtung des unbarmherzigen Leistungsgewichts (das für Verbrenner und BEV gleichermaßen gilt) abzufallen beginnt, fühlt man den BEV-Beschleunigungsverlust viel deutlicher als beim Verbrenner. Dazu noch der fehlende Krach (der wie gesagt beim Verbrenner mehr Schub vorgaukelt als tatsächlich da ist) ... und schon fallen manche Leute
in ein BEV-Frust-Loch.