Beiträge von C-Evo

    Ne, sicher nicht, aber das Zusatzgeschäft lässt sich doch keine Werkstatt entgehen!
    Dabei würde bei schlierenden Scheibenwischern ein einfaches gründliches Abwischen der Wischerblätter helfen.
    Macht halt nur niemand. An meinem vorherigen Auto haben die Wischerblätter 6 Jahre und 50.000 km gehalten.
    Einfach nur bei jeder Autowäsche mit einem nassen Lappen gründlich abgewischt bis sie keine schwarzen Streifen mehr auf dem Tuch gemacht haben.

    Wer's gründlicher und einfacher will nimmt Isopropanol auf den Lappen.

    Der Gewinn durch die Reku darf nicht überbewertet werden. Denn egal wie toll ihr die Einstellungen macht, die Reku kann nur max. 50% der vorher reingesteckten Energie wieder in den Akku zurückspeisen. Das Auto einfach rollen zu lassen ist immer noch die beste Verwertung der Bewegungsenergie. Das wußte schon Isaac Newton. 😅
    Gibt's auch ein gutes Video vom Bloch dazu. Der hat das mal mit einem Extrem-Experiment ausprobiert.

    Zum Beispiel aus Gründen der Unfallsicherheit und des Fußgängerschutzes. Wie Ihr wisst müssen z.B. schon seit geraumer Zeit selbst die Achsen der Scheibenwischerarme unter der Motorhaube verdeckt liegen. Diese beiden Dämpfer liegen im geschlossenen Zustand waagrecht rechts und links unter der und sind damit sehr stabile und massive "Lanzen".

    Wenn Du einen Motorradfahrer, Radfahrer oder Fußgänger massiv auf die Hörner nimmst kann von diesen Dämpfern u.U. eine Verschlimmerung der Verletzungen ausgehen. Es sind ja im Verformungsfall zwei massive horizontale Metallstangen die sich hinten an einer sehr stabilen Karosseriestruktur abstützen und vorne (im Abrissfall) sogar noch aufgestellt werden könnten und schwere Verletzungen verursachen können.

    Wenn dann noch ein Gutachter (wie er bei schweren Personenschäden immer involviert ist) für Unfallmechanik hinzugezogen wird und dieser feststellt dass die Dinger (ohne ABE, Gutachten etc.) selbst eingebaut werden könnte es eng werden für den Halter.

    Aber darauf wird eher nicht die Werkstatt drauf hinweisen sondern evtl. der TÜV bei der nächsten HU.

    Nur ein mögliches Gedankenspiel... 🤷‍♂️

    Hm... der letzte Wert von Dir war 98,4% bei 20.000km. 97,9% wären 0,5% SoH-Verlust auf 250km bzw. 2% pro 1000 km. Linear hochgerechnet wäre Dein Akku so nach 50Tkm seit neu auf 0% SoH :?: :?:

    Möchtest Du Deine Daten daher nochmal überprüfen? Bzw. hast Du die Daten evtl. mit verschiedenen Apps / Dongles ausgelesen?

    Ne ulf, das ist schon identisch ausgelesen. Die 20.000 aus der ersten Angabe waren aufgerundet und der Wert jetzt bzw. beide Werte sind jetzt nun mal real so. Wir haben ja gesehen dass sich der SoH auch wieder mal "erholen" kann nach einer Vollladung. Außerdem waren meine "Sprünge" auch bisher immer so um 0,4-0,5%. Isso... 🤷‍♂️

    Brauch ich nicht dearred. Ich bin Maschinbautechniker. Ich weiß es einfach.
    Ich will den Einfluß der Reifenbreite auf übertragbaren Beschleunigungskräfte natürlich nicht gänzlich leugnen.
    Aber der Einfluss ist minimal und von einem "Otto Normalfahrer" kaum bis gar nicht zu bemerken.

    In allen relevanten physikalischen Formeln für die Gleitreibung kürzt sich der Wert für die Fläche wieder raus weil oberhalb und unterhalb dem Bruchstrich steht.
    Anders ausgedrückt bedingt eine Erhöhung der Aufstandsfläche zwar eine höhere übertragbarere Kraft, da der Reibwertkoeffizient mit einer (theoretisch) größeren Fläche multipliziert werden kann.

    Gleichzeitig verringert sich aber der Anpressdruck pro Quadratzentimeter, da das Fahrzeuggewicht ja das selbe bleibt. Das alleine "frisst" schon rein rechnerisch jeglichen möglichen Vorteil auf. Gleichzeitig kommt hinzu dass sich die Reifenaufstandsfläche eben nicht nennenswert vergrößert, da auch der gleichbleibende Reifeninnendruck für eine geringere Flächenpressung sorgt und damit der Reifen die mögliche größere Fläche "gar nicht nutzt". Sodann bedeuten breitere Reifen mehr Gewicht das mitbeschleunigt werden muss und zwar rotatorisch wie linear! Der höhere Luftwiderstand frisst auch wieder einen erheblichen Teil der gewonnenen Beschleunigung und dann kommt noch der höhere Rollwiderstand eines breiteren Reifens. In der Summe wird es so sein dass diese negativen Effekte den Vorteil der (theoretisch) größeren Aufszandsfläche komplett egalisieren. In der Realität wird es aber sogar eher so sein dass die negativen Auswirkungen überwiegen und sich die Performance sogar verschlechtert.

    So meine pelzigen Freunde, 🐻 das war jetzt knallharte Physik vs. Plazeboeffekt und Kirmestuning.

    Und damit ihr mir jetzt glaubt noch ein Rechenbeispiel aus der KI-Welt:


    1. Kontaktfläche und Traktion

    Die Kontaktfläche vergrößert sich leicht. Die Breite nimmt um ca. 4,7 % zu:

    • (225−215) / (215) ×100≈4,65%

    Die tatsächliche Aufstandsfläche hängt aber auch vom Reifendruck und der Gummimischung ab. Die Vergrößerung ist also nicht linear – die Fläche wächst weniger als man denkt, weil der Reifen nicht einfach "mehr Fläche" nutzt, sondern sich der Druck anders verteilt.

    Effekt: Auf trockener Fahrbahn ist die Traktionsverbesserung minimal. Bei durchdrehenden Rädern (z. B. bei Nässe oder sportlichem Anfahren) kann die zusätzliche Breite aber helfen, die Traktion zu verbessern.

    2. Rollwiderstand

    Die Erhöhung des Rollwiderstands ist real, aber ebenfalls gering:

    • Bei +10 mm ist mit etwa +1–2 % mehr Rollwiderstand zu rechnen.
    • Das kann zu einem minimal schlechteren Beschleunigungswert führen, insbesondere wenn die Traktion vorher schon ausreichend war.

    📊 Beispielhafte Auswirkung auf 0–100 km/h-Zeit

    Nehmen wir einen heckgetriebenen Wagen mit 204 PS (z. B. ein BMW 320i oder 330i), der mit 215er Reifen eine 0–100-Zeit von ca. 6,8 Sekunden hat.

    Mögliche Effekte:

    • Wenn die Traktion mit 215 mm grenzwertig ist, können 225 mm die Beschleunigung um 0,1–0,2 Sekunden verbessern.
    • Wenn keine Traktionsprobleme bestehen, kann das zusätzliche Gewicht und der Rollwiderstand die Beschleunigung um ~0,05–0,1 Sekunden verschlechtern.
    • Im realen Mix kann es sein, dass sich gar nichts messbar verändert.

    Weiß ich von meinem BMW E-Roller. Der hat nen Sail-Modus. Und wie jedes Motorrad hat er auch den (vorgeschriebenen) Kill-Schalter am Lenker um den Motor sofort abzuschalten. Wenn ich ihn in "Sail" rollen lasse und dann den Killschalter betätige baut er sofort ein deutlich spürbares Bremsmoment auf ohne dass Strom in die Batterie rekuperiert wird. Folglich muss die Energie gemäß dem Energieerhaltungssatz irgendwo hin und das kann ja dann nur in Wärme sein, was wiederum einen Stromfluss in gleicher Größenordnung bedingt. In dem Fall eigentlich nur kurzgeschlossen möglich. Aber Motoren können ja auch magnetisch kurzgeschlossen werden. Oder elektrisch mit einer Kapazität die nur hin und her wandert in einer Statorspule die dann zum Kondensator wird.