Die gefundene Lösung ist noch einfacher:
Von unten kommt eine Führungsachse durch den Stator, die den unteren Lagerzapfen des Rotors aufnimmt.
Von oben kommt das äußere Motorgehäuse mit samt dem oberen Lagerschild drauf. D.h. vor der „Hochzeit“ ist das obere Lager bereits auf dem Lagerzapfen des Rotors und im oberen Lagerschild.
Dann wird der Rotor mitsamt dem äußeren Motorgehäuse in/über den Stator geschoben. Das Motorgehäuse wird absolut spielfrei vom Stator geführt der außen ein zweites Gehäuse hat auf dem die Kühlkanäle für das Kühlwasser eingearbeitet sind. Der Kühlmantel ist also doppelwandig ausgeführt. Dadurch wird der Rotor absolut exakt und gegen die wirkenden Magnetkräfte stabil an beiden Enden geführt, sobald der kritische Bereich erreicht ist und der Rotor in den Stator taucht.
Hab jetzt übrigens aus erster Quelle erfahren, der Luftspalt beträgt etwa 2mm und die radialen Auslegungskräfte beim Einführen des Rotors betragen 25 kN. 😱
Das ist die Gewichtskraft eines Oberklasse-SUVs…
Hier ganz gut ab 03:24 Min zu sehen: