Beiträge von C-Evo

    Die gefundene Lösung ist noch einfacher:

    Von unten kommt eine Führungsachse durch den Stator, die den unteren Lagerzapfen des Rotors aufnimmt.

    Von oben kommt das äußere Motorgehäuse mit samt dem oberen Lagerschild drauf. D.h. vor der „Hochzeit“ ist das obere Lager bereits auf dem Lagerzapfen des Rotors und im oberen Lagerschild.


    Dann wird der Rotor mitsamt dem äußeren Motorgehäuse in/über den Stator geschoben. Das Motorgehäuse wird absolut spielfrei vom Stator geführt der außen ein zweites Gehäuse hat auf dem die Kühlkanäle für das Kühlwasser eingearbeitet sind. Der Kühlmantel ist also doppelwandig ausgeführt. Dadurch wird der Rotor absolut exakt und gegen die wirkenden Magnetkräfte stabil an beiden Enden geführt, sobald der kritische Bereich erreicht ist und der Rotor in den Stator taucht.


    Hab jetzt übrigens aus erster Quelle erfahren, der Luftspalt beträgt etwa 2mm und die radialen Auslegungskräfte beim Einführen des Rotors betragen 25 kN. 😱

    Das ist die Gewichtskraft eines Oberklasse-SUVs…


    Hier ganz gut ab 03:24 Min zu sehen:

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    Ich hab extra einen neuen Thread erstellt damit mein Beitrag hier nicht untergeht!

    Dein Beitrag geht genau dann nicht unter, wenn er im richtigen Thread steht, denn dann wird er genau von den Interessierten gelesen und wenn er interessant ist. Da einen neuen Thread aufzumachen ist genau verkehrt. Nicht jeder aus dem alten Thread wird den lesen. 🤷‍♂️

    Also ich gehöre zu denen die 20 Millisekunden nach dem Hinsetzen auch schon losfahren. Meine Beobachtung:


    Die Kamera geht oft noch nicht, aber das PDC bisher immer zuverlässig. Und der Querverkehrswarner hat bei mir schon so oft für Blutdruck gesorgt weil ich ihn auf (Not-) Bremsen eingestellt hab. Der wirft den ANker immer mit solch einer Wucht, dass ich selbst nach 2 Jahren immer noch meine dass ich wo dagegen geknallt bin. Aber besser als wirklich wo dagegen geknallt! :P

    Ja, ich hatte halt einen Schalter wartet. Ganz klassisch. Und im Entertainment - sprich Radio - hätte ich das nie vermutet. Aber gut

    Infotainment - nicht Entertainment! ;) :P :P
    Dann kauf Dir niemals einen Tesla - oder überhaupt irgend ein Auto ab 2028! :D
    Unglaublicherweise haben selbst Handys keine Hardware-Tastaturen mehr - unvorstellbar damals im Jahr 2007.
    Nokia hat's das Leben gekostet... 8o

    Genau das hab ich auch schon in einem anderen Thread erklärt. Schade dass jetzt hier ein neuer aufgemacht wurde. Vielleicht kann man das zusammenführen admin :S

    Die Leuchteneinheiten haben sogenannte Klimamembranen über den Löchern die Feuchtigkeit zwar von innen nach außen lassen, die aber kein Wasser von außen nach innen lassen. Ähnlich wie bei Funktionsbekleidung. Der Hersteller ist übrigens der selbe: Gore! Bekannt durch den Handelsnamen GoreTex.

    Die blauen Punkte die Du hier auf meinen Fotos siehst, sind genau diese Klimamembranen.

    IMG_4564.jpg



    IMG_4565.jpg

    Wärme wird auch per Strahlung übertragen. Und da ein breiter Luftspalt den Wirkungsgrad reduziert, wird der Luftspalt AFAIK möglichst klein gehalten, so daß die Läufer-Ausdehnung bei max.Drehzahl plus zu erwartendes Lagerspiel grade noch keine Berührung zwischen Läufer und Stator erzeugen.

    Wenn Du mal in Gedanken z.B. Deine Hand 0,3mm über eine heiße Herdplatte hältst, wirst Du verstehen, wie "gut" der Luftspalt im PSM die Läufermagnete vor Überhitzung schützt.

    Daher ist meine Hoffnung, daß die von Dir gesehenen 120°C im Motor jetzt im Winter(!) durch falsche Umrechungformeln vom reinen 8-Bit(?)-Digitalwert entstehen und die realen Temperaturen deutlich niedriger sind :/

    Ich werde mal versuchen, die Daten mit meinem Diagnosetool aufzuzeichnen.

    Naja, bei Deiner Herdplatten-Versuchsanordnung musst Du aber berücksichtigen dass die Herdplatte deutlich höhere Oberflächentemperaturen aufweist als 120° und ich denke auch dass der Luftspalt deutlich größer als 0,3mm ist.

    Ich hab mal eine Abhandlung eines Experten gesehen wie die E-Maschinenproduktion bei Audi stattfindet. Da sieht der Ringspalt zwischen Rotor und Stator schon rein optisch viel, viel größer aus und außerdem wurde explizit erwähnt, dass die Magnetkräfte beim einführen des Rotors in den fertigen Stator so enorm riesig sind, dass es technisch eine echte Herausforderung ist dies in einer Vorrichtung mit einem Fertigungsroboter zu realisieren. Die Haltekräfte der üblichen KUKA-Roboter würden nicht ausreichen dafür. Der KUKA-Hauptsitz ist ja in meiner Stadt beheimatet. Von einer befreundeten KUKA-Maschinenbau-Ingenieurin erfuhr ich, dass dieser Fertigungsprozess der Integration des Rotors in den Stator in einer geschützten Umhausung stattfinden muss, da nicht ausgeschlossen werden kann, dass es beim Einführen zu einem "Einschlag" des Rotors in den Stator kommen kann und der Aufschlag durch die quadratisch zum Abstand zunehmenden Magnetkräfte so heftig wäre, dass die Permanentmagneten zersplittern würden. Spricht also alleine schon aus fertigungstechnischen Gründen eher nicht für so einen kleinen Ringspalt.