Beiträge von C-Evo

    Na also da muss ich Dir leider bescheinigen dass DU da deutlich weniger Ahnung hast als ich. Eine LiFePo4-Batterie hat kein eigenes BMS sondern nur einen internen Balancer.


    Da wird auch nichts "vorgegaukelt"! Das sind 4 LiFePo4-Zellen in Serie geschalten die eine Nennspannung von 3,2 V je Zelle haben. Bei 4 Zellen also 12,8 V. Die Ladeschlussspannung liegt bei 3,65 V was 14,6 V in Reihe entspricht. Was also soll da vorgegaukelt werden??


    Deine Lamborghini Urus-Vergleiche in Ehren! Aber von elektrotechnischem Fachwissen sind die so weit entfernt wie Dein Batterie-Wissen von meinem.


    Der grundsätzliche Unterschied einer LiFePo4-Batterie von einer Pb-Säure-Batterie liegt lediglich im deutlich niedrigeren Innenwiderstand. Was das für das Ladesystem bedeutet weißt Du ja sicherlich mit Deinem "Fachwissen"...


    Und um weitere Fachwissendiskussionen zu beenden: ich habe Erfahrungen mit Lithium-Batterien seit fast 20 Jahren, hab Lithium-Batterien selbst "gebaut" (Stichwort: Modellfliegerei), hab über Jahre Lithium- und Blei-Starterbatterie incl. Ladegeräte verkauft, hatte mehrer Schulungen und Workshops von Varta, Exide und JMP-Technics EU zu Batterietechnik, fahr seit Jahren mit LiFePo4-Batterien in Motorrädern und BMW-E-Rollern rum, hab nen eigenen YouTube-Kanal in dem ich auch schon mal LiFePo4-Starterbatterien überlade und belaste bis sie in Rauch aufgehen und bin nebenbei noch Maschinenbautechniker. Also komm mir jetzt bitte nicht mehr mit Felgengrößen-Vergleichen und lass uns auf dem technischen Niveau weiter diskutieren wie das hier schon von Anfang an in diesem Thread gemacht wurde.


    Du darfst Dich gerne daran beteiligen. Aber dann bitte mit elektrotechnisch kompetenten Wortmeldungen und nicht über Mutmaßungen zur "Ahnung" von Gruppenmitgliedern. Wir "ahnen" nicht, wir tauschen uns hier nur über gesichertes Wissen aus!


    Nix für ungut, aber das musste jetzt raus! X(

    C-Evo

    OK, andere User und ich haben unsere Bedenken gepostet.

    Nun bist Du dran, sie zu widerlegen = eine LiFePo4 in Deinen MG4 einzubauen und über die Erfahrungen zu berichten 8o

    Ich brauche sie nicht zu widerlegen! Es geht mir ja darum in einem gemeinsamen Dialog überhaupt erst mal mögliche Probleme auszuarbeiten. Ich weiß viel, aber bei Weitem nicht alles! So trägt jeder was dazu bei zu einer guten Antwort auf die Frage zu kommen ob sich die Batterie austauschen lässt.

    Das macht aus technischer Sicht keinen Sinn.

    Das komplette Bordnetz inkl. des BMS ist auf eine normale 12V-Batterie ausgelegt. Durch das Ersetzen mit einer LiFePo-Batterie holt man sich eventuell nur andere/neue Probleme.


    VG

    SieDu

    Was soll ich mit dieser pauschalen Behauptung anfangen? Ich hab doch im Eingangspost beschrieben welche technische Vorteile eine Li-Batterie hat. Lies es Dir einfach nochmal durch.


    Und was ist jetzt eine "normale 12V-Batterie" für das von Dir angesprochene Bordnetz?? Eine Li-Batterie ist auch eine "normale 12V-Batterie", oder meinst Du dass die nicht 12V hat??

    Und ob und wenn ja welche anderen/neuen Probleme entstehen könnten versuchen wir ja jetzt hier auszuarbeiten. Also berichte mal von den konkreten Problemen die Du siehst.


    Nebulöse Aussagen wie "evtl. andere Probleme" helfen nicht weiter. Da sind wir schon längst mehr im Detail. ;)

    Der MG im Heimnetz (WLAN) bringt definitiv nichts.

    Mein Lux steht in der Tiefgarage in der es definitiv kein LTE (also Mobilfunk) gibt.

    Hab extra per Power-LAN ein WLAN unten in der TG installiert, aber der MG macht nichts daraus. Ich kann ihn dort einloggen, in meiner Fritz!Box wird er dann auch im Heimnetz angezeigt, aber wie schon mehrfach erwähnt: wenn der MG abgeschalten wird ist auch die WLAN-Verbindung wieder weg.


    Aber so hab ich jetzt wenigstens WLAN in der Tiefgarage. Meine Wallbox kann ich darüber nun steuern, aber halt keinen MG vorheizen oder so. :rolleyes:

    Ja, ich hab mir jetzt die Befestigung der Sockelleiste auch nochmal genau angeschaut. Die ist tatsächlich an der Längs- und an der Querseite fixiert. Also geht größer eher schwierig.


    Aber die hier müsste funktionieren. 50Ah für nur 149,99€ (mit Rabattcode). Das hört sich doch gut an. Allerdings scheint die gar keine Sockelleiste zu haben. Aber da ließe sich bestimmt ohne viel Aufwand was basteln. Z.B. mit dem Gurt der oben über die Batterie geht.


    LiFePo4-Batterie 50Ah

    ulf So eine Tabelle ist ja mal als grobe Orientierung nicht schlecht. In der Praxis taugt sie aber maximal als Schätzeisen. Wir reden hier von Spannungsunterschieden von unter 0,1 Volt. Da sind andere Einflussfaktoren wie z.B. Batterie-Temperatur, verstrichene Zeit seit letzter Ladung / Entladung, Messtoleranz Messgerät oder die genaue Zellchemie der Batterie teilweise deutlich größer.

    Auch Deine Schlussfolgerung bzgl. Ladespannung / Spannungsabstand Lade-/Ruhespannung sind nicht ganz richtig. Wenn der Ladestrom gegen Null geht (AKA voll geladene Batterie) gibt es auch keine Spannungsdifferenz mehr zwischen Ladespannung und Ruhespannung. Die Batteriespannung entspricht dann nämlich exakt der Ladespannung. Du kannst ja an den Polklemmen auch nur die höhere Spannung messen, ob diese Spannung von der Batterie kommt oder vom Ladesystem weißt Du ja im Moment der Messung gar nicht.

    Der von Dir beschriebene Spannungsabfall bei Abschaltung der Ladespannung kommt ja nur davon, dass die Ladespannung im Falle einer Blei-Säure-Batterie oder AGM-Batterie etwas über der max-Spannung einer 100%-geladenen Blei-Batterie liegt.


    Eine 4-zellige LiFePo4 kannst ja z.B. bis max. 14,7-14,8V laden. Wenn Du sie aber beispielsweise nur bis 14,3V lädst, weil Dein Ladesystem keine höhere Spannung bereitstellt, dann wird sie nach Abschaltung der Ladespannung auch exakt eine Ruhespannung von 14,3V haben und damit natürlich nicht ganz auf 100% geladen sein. Aber BTW: das ist sogar gut für eine LiFePo4-Batterie, weil auch sie weder zu 100% geladen sein muss, noch soll.


    Im Gegenteil - eine LiFePo4-Starterbatterie ist ja dafür ausgelegt nur bis 14,3V geladen zu werden. Die angegebene Kapazität sollte auch nur mit dieser Spannung erreicht werden. Das alles ist bei einer Bleibatterie natürlich etwas anders gelagert. Die braucht die etwas höhere Ladespannung um überhaupt "voll" zu werden. Sie hat ja einen deutlich höheren Innenwiderstand und eine deutlich stärker ansteigende Ladekurve bzgl. der Spannung.

    Aber wenn Du z.B. eine Bleibatterie nur mit 12,5 Volt laden würdest, dann hätte sie irgendwann mal (theoretisch) den Ladestrom 0,0A erreicht und eine Klemmenspannung von 12,5V. Die würde sich dann aber auch nicht mehr großartig verändern nach Abschaltung des Ladesystems. Ruhespannung wäre dann gleich Ladespannung.

    Die von Dir verlinkte 100Ah-Batterie ist ja für einen Flugzeugträger oder imperialen Sternenkreuzer ausreichend. Für unseren MG bräuchtest als LiFePo4 höchstens ein Drittel bis max. die Hälfte einer Bleibatterie. Da wäre die 20Ah vollkommen ausreichend. Genau passen muss auch nur die Breite 175mm. In der Länge und in der Höhe sollte eine kleinere oder auch geringfügig größere Batterie kein Problem sein. Diese hier sollte eigentlich passend sein.