Beiträge von C-Evo

    Nicht ganz richtig Donquichotte!

    Was Manuel und auch zahlreiche andere YouTuber immer wieder versuchen zu vermitteln, es ist nicht entscheidend, wie hoch der Ladepeak ist. Dieser Wert ist recht wenig aussagekräftig, sondern das Mittel des gesamten Ladevorgangs. Und da trägt ein hoher, kurzer Peak nunmal sehr wenig bei wenn die Ladekurve ansonsten früh steil bergab geht. Und was drückt "das Lademittel" besser aus als die Zeit die ich z.B. von 10-80% an der Ladesäule verbringe?


    Manches Auto mit einem niedrigen Ladepeak lädt deutlich schneller als manche Batterie mit einem hohen "Prospektwert" der in der Praxis oft gar nicht erreicht wird, oder sehr schnell wieder abfällt und sich dann auf niedrigem Niveau einpendelt. Hier wird auch viel Augenwischerei betrieben. Ist ja - da softwarebeeinflusst - auch zu einfach da ein bisschen zu schönen. Kennt man ja auch so bei manch einem Verbrenner...

    Ansonsten verstehe ich jetzt nicht ganz wo die Frage liegt.

    Ist deine Lieferung überfällig?

    Ich antworte jetzt mal auf Deine Frage, auch wenn ich nicht direkt betroffen bin.
    Ich würde es auch nicht wollen dass mein neues Auto wochenlang beim Händler im Ausstellungsraum steht wo jeder Hinz und Kunz ein- und aussteigt und alle Knubbel, Knöpfe und alles zum anfassen ausprobieren muss und die kleinen Kinder dann noch hinten mit Klebefingern von Eis, Süßigkeiten und Apfelsaft auf den Sitzen rumspringen und Ihre Fußabdrücke auf den Rücklehnen der Vordersitze hinterlassen. Gut, war jetzt etwas plakativ dargestellt, aber ich glaube Du verstehst was ich meine.

    Einfach nur beim Ein- oder Aussteigen mal kurz unter den Schweller getatstet, dort wo die blanke Aluleiste des Batteriegehäuses verläuft. Nach herzhafter Autobahnfahrt oder nach dem Schnellladen ist die gut handwarm. Ganz einfach zu erfühlen und durch die Flüssigkeitskühlung des Akkus dürfte ja überall in der Batterie ne annähernd gleiche Temperatur herrschen. Und BTW: Alu ist einer der besten Wärmeleiter! ;)

    Ich hab mal Mann-Filter angeschrieben und gefragt ob sie so lieb wären einen modellspezifischen Filter für uns zu dengeln. Mal sehen ob ne Antwort kommt.

    Nein, mit konkreten Daten kann ich meine These nicht stützen, deshalb hab ich sie auch "These" genannt. Aber ich weiß z.B. dass bei der Bundeswehr Filter für ABC-Schutzmasken nach - ich glaub - 2 Std. gewechselt werden müssen. Dabei ist der Luftdurchsatz deutlich niedriger als bei der Lüftungsanlage eines PKWs und die Aktivkohlemenge deutlich größer. Bei den Feinstaubfiltern der Autoindustrie ist nur eine sehr dünne Schicht Aktivkohle aufgebracht. Daher beruhen meine Thesen nur auf dem Vergleich der eingesetzten Aktivkohle-Menge und dem im Vergleich deutlich höheren Luftdurchsatz der bei der PKW-Belüftung besteht.

    Unterstützend - aber etwas hinkend - ist noch mein Vergleich mit der Aktivkohlefilterung im Aquarium. Hier kann ich aber auf die Erfahrung mit eigenen Messungen zurückgreifen. Teilweise stellte sich bereits nach wenigen Tagen schon wieder eine deutliche Erhöhung der relevanter Wasserwerte ein. Und das bei einer einer eingesetzten Aktivkohle-Filtermasse von mehreren hundert Gramm.

    Wie ist Deine Einschätzung zur nachhaltigen Filterwirkung von Aktivkohle in Feinstaubfiltern?

    Erwartet Euch von der zusätzlichen Kohlefilterung nicht allzu viel. Ich stell mal die These auf dass die chemische Filterwirkung der Kohleschicht nach 2 Wochen im Einsatz erschöpft ist. Ich kenn die Wechselintervalle von Filterkohle aus dem Aquarium. Auch die Wechselintervalle von Filtern bei militärischer ABC-Ausstattung oder von Einsatzkräften von Feuerwehr etc. sprechen eher dafür dass die Kohlefilter maximal eine placeboartige Filterwirkung im chemischen Bereich haben. Bei der mechanischen Filterung sind sie sicherlich deutlich effektiver und langlebiger.