Beiträge von NoSi

    Du hättest Deinen LUX ja auch mal hier anbieten können.



    bye, bye und Alles Gute

    Ahäm – das habe ich an anderer Stelle hier im Forum – womöglich etwas zu dezent – getan.


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    Was womöglich auch daran liegt, dass alle, die hier unterwegs sind, typischerweise ja schon einen haben.


    Allerdings kam/kommt für mich kein Privatverkauf infrage, nachdem mir der Anwalt eines Privatkäufers meines damaligen Autos bereits vor vielen Jahren mit einem Schreiben unmissverständlich klarmachte, dass ich damit 6 Monate lang ein Gewährleistungsrisiko habe (das ist weiterhin so, tendenziell hat sich das sogar noch verschärft). Das hat der Neubesitzer weidlich und unabwendbar ausgenutzt. „Aus Schaden wird man klug“.


    Der Artikel Betriebskosten MG4 in meinem Tech-Blog schließt eine Artikelserie zum MG4 ab und ordnet das Erlebte abschließend (für mich) ein.



    Wichtiger Nachtrag: Es ist ein Irrglaube, dass »Gekauft wie gesehen« jegliche Haftung ausschließt.

    Beschleunigt hat das private Gründen, denn statt schicker Urlaubskutsche war es ein „Krankentransporter“ – zu viel negative Erinnerungen.


    Allerdings hat das Auto als solches die Entscheidung bereits vorher besiegelt. Wobei „das Auto“ im Kern ein gutes ist, es waren eher die Begleitumstände. Das beginnt mit der katastrophalen Kundenkommunikation von MG, sowie der wirklich miesen Zusammenarbeit meiner Werkstatt mit MG: Es waren immer mindestens zwei, typischerweise drei, gelegentlich mehr Vor-Ort-Besuche nötig, bis etwas endlich in die Gänge kam. Wobei „in den Gang kommen“ ≠ „Problem gelöst“ bedeutet. Faktisch wurde von der Werkstatt/MG ca. 2/3 aller Mängel „ausgesessen“.


    Trotz einiger, mühsam erbettelter Software-Updates blieben diverse zugesicherte Merkmale (z.B. Spracherkennung: Außer „Klimaanlage“ wurde kein Befehl erkannt …) deutlich hinter dem zurück, was „Stand der Technik“ war und ist. Eine Schildererkennung, die innerorts bevorzugt „60“ anzeigt, „30“-Schilder eher zufällig erkennt und frei stehende Schilder regelmäßig übersieht, braucht kein Mensch. Wann und warum sie sich gelegentlich bei einer Fahrt komplett deaktivierte, bleibt das Geheimnis von MG. Die lt. Werkstatt im letzten Jahr nachgerüstete Ladeplanung hat sich vor mir gut versteckt – keine Ahnung, wie / wo ich die aufrufen konnte. Ein „Licht an“-Warner ist hoffnungslos überflüssig, wenn er das erst beim wieder Einsteigen tut, statt beim Verlassen des Fahrzeugs. Und noch diverse weitere Kleinigkeiten, die sich jedoch über die Zeit als wachsender „Nerv-Faktor“ summiert haben. Besonders fatal: Dass die 12V-Batterie sich „totentlädt“, wenn das Auto länger als 7 Tage unbewegt ist (also z.B. in der Tiefgarage des Flughafens für einen Urlaub …) und das Auto deshalb „unbewegbar“ wird, alles vergisst, etc.


    Als erst nach dem Kauf entdeckte, grobe Mängel haben sich die fehlende Höhenverstellung des Beifahrersitzes und „kein Haltegriff“ für den Beifahrer herausgestellt. Wer körperlich eingeschränkte Menschen chauffieren muss, wird feststellen: Der MG4 ist dafür absolut ungeeignet. Unter anderem auch, weil das mit dem „Temperatur richtig einstellen können“ bis zuletzt ein ungelöstes Problem war und zumindest bei mir im Fahrer-Fußraum (wo die Füße aus Bediengründen üblicherweise sein müssen) im Winter trotz eingestellter 28° Eis allenfalls ganz langsam schmelzen würde.


    Deshalb bin ich froh, dass ich das Auto los bin, wenngleich mich der Wertverlust dann doch ziemlich schockiert hat. Nach gerade einmal 40 unfallfreien Monaten und 30.000 km, hatte ich „um die Hälfte“ des Neupreises erwartet, doch die wenigen überhaupt Bietenden (→ 2) wollten keiner mehr als knapp ein Drittel davon zahlen. „Aussitzen“ hätte eventuell etwas mehr ermöglicht, doch die Zeit wollte/konnte ich mir nicht nehmen.


    Mein neues Elektroauto ist ein Franzose, der keinen der aufgezählten Mängel hat und sich komfortabler fährt. Vor allem hat er eine physische Taste (!), mit der ich „mein Setup“ jederzeit einstellen kann, statt vor Fahrtantritt immer wieder aufs Neue durch diverse (aus meiner Sicht keineswegs logisch strukturierte) Menüs zu tippen, bis alles wie gewünscht aktiviert/ausgestellt ist.

    Dazu kommt – bei einem im direkten Vergleich günstigeren Neupreis – der unschlagbare Vorteil, dass die Werkstatt fußläufig erreichbar ist und ich dort vor Jahren mit meinem damaligen Verbrenner sehr zufrieden war. Die ersten 6 Jahre haben ich – von der Bereifung abgesehen – „all inclusive“, sogar die TÜV-Plaketten. O-Ton des Händlers: »Beispiel: Wenn die Scheibenwischer schmieren: Vorbei kommen, werden von uns gewechselt. Und das Wischwasser füllen wir dabei auch gleich auf«.


    Ich bin gespannt, ob das wirklich so funktioniert.


    Tschüss!

    Das allererste Auto eines neuen Herstellers. Na dann viel Spaß

    Nun ja. Teslas wurden auch wie bekloppt gekauft …


    Und wie diverse Beiträge hier im Forum zeigen, ist „Autobauer-Erfahrung“ keine Gewähr dafür, dass Käufer keinen „Spaß“ damit haben 😉


    Wenngleich ich den Kauf als solchen keineswegs bereue, so frage ich mich doch gelegentlich, ob es womöglich klüger gewesen wäre, noch etwas abzuwarten. Statt zu den „oberen Zehntausend“ im Land zu gehören, die als Pioniere sowohl beim Händler als auch beim Service die Pfade austreten müssen.

    Die Navigation via Telefon ist allein schon deshalb um Lichtjahre besser, weil dort (typischerweise) mit gültigen/aktuellen Datensätzen gearbeitet wird.


    Die Kartendaten des MG sind gnadenlos veraltet, keine Ahnung ob und in welchen Zyklus auf der Grundlage welcher Datenquellen z.B. Ladesäulen aktualisiert werden. Zumindest die „neuen“ in meiner Gegend (alle älter als mindestens 4 Monate) fehlen auf der Bordinternen Karte. Von Langzeit-Sperrungen etc. ganz zu schweigen.

    Da läuft irgendwas falsch bei deinem MG4.

    Soweit bin ich schon länger. Allerdings stellt sich MG diesbezüglich taub, die Werkstatt hat ebenfalls keine Idee.


    „Tipps“ der Art, das Auto zu „resetten“ (→ Batterie eine Weile abklemmen → zwangsläufig mit dem Batteriewechsel erfolgt) haben keine Änderung gebracht, lediglich meine Langzeitwerte für Verbrauch etc. waren futsch. Die ganzen Assistenten spielen dann ebenfalls verrückt, aber dann ist mir eingefallen, dass auch die Werkstatt eine „Testfahrt“ machen muss: Dabei rücken die sich alle wieder zurecht (bei mir nach ca. 1 km vorsichtigem „um die Häuser fahren“).

    Mein Trophy ist von Ende Oktober 2023, ich beobachte nun seit einiger Zeit, dass die App auch nach langen Strecken nur 12,2/12,3V, selten 12,4V, anzeigt - Werte darüber habe ich bisher nie in der App gesehen.

    Die App zeigt den „ist“-Zustand an. Mit der Parameter-Anfrage damit wird die 12V-Batterie ziemlich heftig belastet. Das zwingt die Spannung ordentlich in die Knie (regelmäßiges App-Gucken macht sie nieder).

    Die Spannung geht nach einer Weile wieder hoch, wenn sich die Zellen neu sortiert haben – ein paar Zehntel unter dem Wert vor dem Aufruf.


    Die App-Angaben sind m. E. „grobe Schätzungen“. Belastbarer ist die Anzeige im Fahrerdisplay, wobei die natürlich mit dem Starten des Autos fast immer > 14V liegt, weil sie dann geladen wird.

    Ich habe eine Dauerüberwachung der Batterie installiert, nachdem Ende letzten Jahres „alles tot“ war: kein Hineinkommen ins Auto, 12V-Batterie platt gesaugt.


    Zumindest war dann klar, warum irgendwo im Handbuch steht, das Auto soll alle paar Tage mal bewegt oder zumindest ca. 1 h „angelassen“ werden, damit die 12V-Batterie geladen wird.


    Ich habe eine neue hineingestellt und lade mittlerweile täglich, damit die 12V-Batterie einen belastbaren Ladezustand hat. Allerdings fehlt mir noch eine Lösung für vergleichsweise naheliegende Anforderungen wie z. B. über das Wochenende am Bahnhof/Flughafen für einen Kurzurlaub abstellen. Danach wäre (bei mir) das Auto wieder „tot“. Zumindest legt das diese SoC-Kurve der 12V-Batterie nahe: Screenshot_2024-06-23-12-55-33-794_com.dc.bm6_intact.jpg

    Was mich brennend interessieren würde: Was saugt die denn bitte leer? Irgend ein ziemlich dicker Verbraucher muss dafür permanent „nuckeln“ – und nein, das Licht ist aus… .

    Es gibt mehrere Möglichkeiten.


    Die Banalste: Was draufsteht, kommt keineswegs garantiert raus: Es gibt noch sehr viele Säulen, an denen sich die Anschlüsse an der Säule (oder aller Säulen!) den verfügbaren Gesamtstrom (der Aufdruck) teilen. Wenn du allein lädst, bekommst du die 140, wenn du dir die Leistung teilst nur noch Teile davon.


    Ladekurve: Wie voll war der Akku? Je voller, desto niedriger der Ladestrom. Die 130+ bekommst du normalerweise nur bei (mindestens) < 40% und mit wohltemperiertem Akku.

    Habe z.B. gerade ein Ferienhaus gemietet. Parkplatz unmittelbar davor. Also Kofferraum immer offen.

    Dafür hab ich zu Hause eine Metallbox, in der ich den (Auto-)Schlüssel lege.

    Unterwegs tut's zur Not eine Keksdose oder ein von diversen Anbietern unter verschiedenen Namen angebotener „Schlüsselschutz für Keyless-Autos“.


    Wenn der Kofferraum aufgeht, kann ein leidlich versicherter „Alternativ-Nutzer“ auch das Auto fahrbereit bekommen (Klartext: Klauen).