Beiträge von NoSi

    Prozentangaben waren noch nie logarithmisch! Noch niemals!

    100% Lautstärke keineswegs doppelt so laut wie 50% – egal ob ich es linear oder logarithmisch aufzeichne. Das ist lediglich die Skalierung der Darstellung. Bei der Leistungsaufnahme aus dem Akku muss das keineswegs linear zur Leistungsabgabe des Motors sein. Wesentlich ist, worauf sich die Angabe letztendlich überhaupt bezieht.

    So, und das ist auch gleichzeitig der Verbrauch pro 1 Std. Fahrzeit. […] Achtung: die Rechnung stimmt so nur bei 100 km/h!

    kWh ist eine Einheit „pro Stunde“. Dafür ist es völlig egal, wie schnell ich bin. Wenn ich 1 Stunde lang 1 kW verballere, habe ich 1 kWh verbraucht – auch im Stehen, wenn die Klimaanlage läuft.


    Ich messe der Aussagekraft der Prozentanzeige bezüglich des Verbrauchs keinerlei Bedeutung zu. Denn letztendlich ist völlig unklar, was da tatsächlich angezeigt wird.

    Du hast natürlich den Hauptschirm auch mal nach links gewischt und auf der zweiten Seite unter „Einstellungen“ nachgesehen?

    → Keine Ahnung, ob das da ist. Ich habe diese Seite selbst erst nach ein paar Tagen zufällig entdeckt, nachdem ich auf der Suche nach Einstellungen schon ziemlich genervt war.

    Am sinnvollsten ist da eine Wallbox zu haben, die zwischen ein- und dreiphasigem laden umschalten kann.

    Am sinnvollsten ist ein kontinuierlicher Ladevorgang. Das Umschalten zwischen den verschiedenen Ladesituationen ruiniert die Ladekurve und damit langfristig (womöglich) den Akku. Das Laden stößt chemische Prozesse an, die idealerweise möglichst ungestört ablaufen sollten.


    Ich würde nur, wenn es unvermeidbar ist, einen Ladevorgang mit unbestimmten oder variablen Bedingungen starten.

    Die ausgesprochen fragile/instabile Koppellei zwischen Auto ↔ Telefon (App und Android Auto) treibt mich mittlerweile in eine kleine Sinnkrise.


    Die App verweigert seit rund vier Tagen die Verbindung – es sei denn, das Auto wird geladen. Dann kann ich die Lademenge einstellen – was ich auch muss, denn die Vorgabe „80%“ wird mit Einstecken des Rüssels immer auf „100%“ hochgeschoben.


    Bei Android Auto wird das Radio mal abgesenkt, mal nicht, ist mal verständlich, mal flüsterleise. Die Navigation mit Android Auto gibt nur dann Fahranweisungen aus, wenn ich im Telefon Bluetooth deaktiviere. Zumindest hat das geholfen – womöglich liegt es aber an etwas völlig anderem.


    Das Auto mault regelmäßig, es könne keine Verbindung hergestellt werden, obwohl oben rechts fünf Sendebalken einen Top-Empfang anzeigen und das Telefon in der Ladeschale völlig problemlos Services aus dem Netz bespielt.


    „Eigentlich“ würde ich durchaus gern die integrierte Navigation nutzen, weil ich dort spontane Hindernisse umfahren kann (was bei Google Maps als Funktion fehlt), allerdings will die per Spracheingabe keine Ziele erkennen, die Android Auto problemlos versteht.


    Bei der Musikbibliothek werden – lt. Ausgabe auf dem Display – meine Ansagen präzise verstanden, allerdings wird kein Titel gefunden. Obwohl ich die „wie angezeigt“ aus der Bibliothek vorgelesen habe.


    Ist alles im Grunde völlig egal – fährt ja trotzdem, „früher“ sind wir mit Shell-Atals und Kompass ja auch überall hingekommen. Doch tief drin sitzt ein kleiner giftgrüner Kobold, der geifert „dafür hast du Geld bezahlt“, weshalb ein „Grundgroll“ im Magen rumort.

    Ich lasse den TJA aus und fahre auch im Stau nur mit ACC

    Mache ich ebenfalls, was den TJA irgendwie in Frage stellt, wenn er – lt. Handbuch – unterhalb von 55 km/h deaktiviert wird (was zumindest bei mir keineswegs der Fall ist).


    Die fehlende Umschaltmöglichkeit zwischen TJA/ACC auf dem Lenkrad und der Hinweis im Handbuch, dass zum Umschalten angehalten werden soll (!), stellt weitere Fragen bzgl. Bedienbarkeit des Autos, weil dann wegen erforderlicher „Displaytatscherei“ eigentlich regelmäßig rechts ran gefahren werden müsste.

    Für mich ist das zwar „abgehakt“, doch weitere Interessenten werden es dir sicher danken, wenn du dazu einen Erfahrungsbericht hier einhängst, wenn die Kupplung anhängt. Bei positiver Erfahrung bitte an die „Quellenangabe“ (= Adresse des Brink-Partners) denken.

    Hrgh. Dass es eine Lautstärke-Einstellung ist, liegt wg. des Menüs ja nahe. Ich hatte gehofft, ich könnte damit das Verhältnis Android Auto ↔ Infotainment beeinflussen.


    Danke für die Info, erspart mir das Ausprobieren und schont meine Trommelfelle, wenn ich es von „hoch“ wieder auf „gering“ zurücknehme.

    Wenn ich so drüber nachdenke, ist mir das meistens passiert, wenn ich was im Auto vergessen hatte oder „rumprobiert“ habe, was da so in den Menüs los ist. Das entspricht in gewisser Weise „auf/zu“ für Laden. Weshalb danach das Licht angeht und an bleibt, ist allerdings weiterhin ein Mysterium.


    Ich „starte“ in solchen Fällen mittlerweile mit einem kräftigen Druck auf den Fahrersitz und spare mir so das hineinsetzen.

    row-dy: Die maximal zulässige Ladeleistung 1-phasig beträgt in Deutschland 3,68kW. Wobei das nur für eine begrenzte Dauer gilt, damit ist der (zulässige) Sicherungsautomat am Limit. Bei einer Gesamtleitungsläge > 10m ist der nach Norm schon „drüber“, in diesem Fall sollten keine 16 A, sondern höchstens noch 13 A fließen. Zumindest bei üblicher Verkabelung ( 2,5mm²) – wobei „üblich“ bei einigen Elektrikern durchaus überall 1,5mm² und grundsätzlich 16 A Automaten ist. Die sind preiswerter, ebenso wie dünnere Kabel, die sich auch einfacher verlegen lassen. Ist ja die Hütte anderer Leute. Weshalb die offiziell in D zulässigen einphasigen Ladekabel üblicherweise nur 2,7kW „rauslassen“.


    Grundsätzlich ist dreiphasig zum Auto-Laden immer günstiger: können ≠ müssen, d.h. da kann man die 3,6 kW über drei Phasen verteilen, was den Verlust reduziert und die Lastverteilung verbessert. Eine Schieflast im Haus kann – insbesondere wenn via Solaranlagen noch eine Einspeisung erfolgt – das Trafohäuschen am Ende der Straße nachhaltig ruinieren. Das sind die Stromausfälle, die in den letzten Jahren zunehmend Wohngebiete für mehrere Stunden lahmlegen.


    Mit einer 10kW-Solaranlage sollte der Inverter 3-phasig einspeisen, was ein weiteres Argument für dreiphasiges Laden ist. Das vereinfacht die Überwachung und Steuerung des „maximal abgreifen“. Ohne „Bastelei“ oder „ausloten von Grauzonen“ sind bis 11 kWh „Langsames Laden“ möglich – also mehr, als typischerweise vom Dach kommt (meistens max. 10 kW Peak, wg. schlechterer Vergütung darüber).