Beiträge von ulf

    Ein "Windhundrennen" unter Mieter/innen würde eintreten, wäre aber auch nicht zielführend, weil sehr schnell kein weiteres E-Auto im Haus mehr geladen werden könnte. Denke auch bitte daran!

    Ja, in Hochhäusern zieht das Thema wohl einen Rattenschwanz an Fragen und Problemen nach sich.

    Es gibt auch schon Urteile dazu, z.B. hier:

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    Bei derartigen Anlagen wird häufig ein Mietmodell gewählt. Hier installiert der Energieversorger oder sonstiger Investor die notwendigen Leitungen und Anlagen und vermietet diese. Neben Einmalkosten wird auch eine monatliche Miete erhoben, die leicht die Miete des Stellplatzes übersteigt.

    Aha... so werden also BEV-Fahrer (teilweise) abgeschreckt, ihre Wallbox am Stellplatz einzufordern X/

    Zeigt der denn an wenn das Ausgleichsladen abgeschlossen ist?

    Ich lade den XP bisher nur aus der Schukodose und habe eine unscharfe Erinnerung an den ersten Ladevorgang bis 80%, daß nach ein paar Stunden etwas von wegen Ausgleichsladung im Display stand.

    Beim 2. Laden (von 39% wieder auf 80%) habe ich nicht mehr so oft nachgesehen, und als ich ein gutes Stück nach der im Display berechneten Lade-Ende-Zeit zum Auto ging, war keine Aktivität mehr zu sehen. Ob er da wieder ausgeglichen hat, weiß ich daher nicht.

    Insgesamt denke ich, daß er das Ausgleichen anzeigt. Und wenn nichts mehr zu sehen ist, wird er wohl auch mit einem evtl. Ausgleich fertig sein.

    den Hausmeister schon mal angesprochen und der meinte man hätte in einer Eigentümerversammlung schon mal über einen Ladeplatz diskutiert aber das dann wieder fallen lassen.

    Genau das muß aber nicht das Ende sein. Der ADAC-Link enthält u.a. unten auch ein Video mit Details.

    Insgesamt ist das individuelle Recht auf BEV-Ladeplätze relativ stark gestaltet. Allerdings kann es nicht verhindern, daß die Stimmung der Hausgemeinschaft gegenüber dem BEV-Fahrer womöglich abschmiert, wenn er sein Recht Schritt für Schritt durchsetzt :/

    Würde das erklären, warum mein SoC nach einer Schnellladung von 10,7 kWh auf den nächsten Kilometer völlig zusammengebrochen ist und ich mit SoC 5 bei der nächsten Ladesäule angekommen bin.

    Mit meinem Halb(?)wissen halte ich das zumindest für "nicht ausgeschlossen".


    liegt allerdings drei Monate zurück. In der Zwischenzeit habe ich immer nur mit 11 kW geladen.

    Das zählt ja für MG als langsames Laden mit der Möglichkeit zum anschließeden automatischen Ausgleich.

    Wenn Du dem Lux nach dem Erreichen des gewünschten SOC ab und zu noch ~ 1 Stunde Zeit fürs Balancing gibst, besteht IMO die Aussicht, daß Dein Brems-Erlebnis auf der BAB sich nicht wiederholt ;)

    Nochmal BTT:

    Ampera_to_MG4

    Hat Dein MG4 Dich bei (scheinbar) relativ unkritischem SoC nochmal so brutal eingebremst wie im Startpost?

    Wenn ja, würde ich jetzt eine ausführliche Ausgleichsladung empfehlen, unabhängig von der Display-Anzeige. Denn im MG4 bestimmt die Akkuzelle mit dem niedrigsten SoC ganz knallhart die abrufbare Leistung - mehr dazu hier.

    Hammerite härtet vermutlich so weit aus, daß es irgendwann abblättert.

    Wenn das Owatrol "feucht" bleibt und gleichzeitig zäh genug, um vom Sprühwasser der Reifen nicht weggewaschen zu werden, könnte das länger halten als Hammerite... :/

    Ergänzend noch einige Bemerkungen und Handbuch-Auszüge zur Behandlung unserer Akkus, von denen ich annehme, daß zumindest einige MG4-Fahrer sie überlesen bzw. wieder vergessen haben.


    Seite 179 des Handbuchs:

    Zitat

    Unter normalen Verhältnissen empfiehlt es sich sehr, ein möglichst langsames Ladeverfahren zu verwenden statt ständig oder regelmäßig Schnellladegeräte einzusetzen.

    Und das, obwohl die max. Ladeleistung bzw. die Schnellladezeit eines der wichtigsten Bewerungskriterien für BEV geworden sind... :/


    Seite 187:

    Zitat

    Aus Gründen der Sicherheit und Nutzungsdauer der Hochvoltbatterie wird die Batterie beim Laden mit einer Schnellladestation nicht vollständig geladen. Im Kombiinstrument können deshalb weniger als 100 % Power angezeigt werden. Vor einer längeren Reise empfiehlt sich das Laden mit einer Ladestation für langsames Laden.


    Seite 188:

    Zitat

    Hinweis: Eine vollständige langsame Aufladung ist der einzige Weg, um die Hochspannungsbatterie in ihren optimalen Ausgleichszustand zu bringen.

    ...

    Um eine langsame Ausgleichsladung durchzuführen, sollte die Leistung des Ladegeräts nicht höher als 11 kW sein.


    S.191 - 192:

    Das "Batteriepaket vom Typ 1" meint offenbar den 64kWh-Akku, Typ 2 den 51kWh-Akku.

    Technischer Hintergrund der Ausgleichsladungen: Ohne sie driftet der SOC der einzelnen Zellen im Laufe der Fahr- und Ladezyklen aufgrund von Toleranzen immer weiter auseinander (mehr dazu hier). Da die MG4-Akkus mit 51 und 64 kWh keine Zellenreihen parallelgeschaltet haben (laut EVDB haben beide die Pack Konfiguration 104s1p), bestimmt die eine von 104 Zellen mit dem niedrigsten SOC nach dem Prinzip des schwächsten Kettengliedes die Stromlieferfähigkeit bzw. den Innenwiderstand des ganzen Akkus.

    Auf S. 193 und 194 sind nochmal die Ladezeiten in Tabellenform aufgeführt; "Ladung zu Hause" meint vermutlich das Tanken aus der Schukosteckdose mit max. 16A.


    Seite 302 / 303:

    Passend zu Seite 179 und 184 kommt hier nochmal der Hinweis Schnellladung ist nur für lange Fahrten oder Notfälle gedacht.