Im Regelfall dient eine Batterieüberwachung bei den (renommierten deutschen) Herstellern nur einem einzigen Zweck: der Kunde muss in die Werkstatt kommen und dort eine OEM-Batterie kaufen und einbauen lassen. Ein riesen Geschäft das den Herstellern da nämlich entgeht weil fast jeder Kunde eine deutlich günstigere Batterie aus dem Zubehörmarkt ersteht und selbst einbaut.
100% Abzocke ist das nicht, weil "moderne" Verbrenner-Autos mit den Altväter-Bleisäure-Akkus nur noch teilweise zurechtkommen. Denn Start-Stopp-Systeme brauchen wegen der häufigen Anlasserstromlast besonders fette Batterien, und Akkus für "rekuperierende" Verbrenner müssen häufige Überladungen (im definierten Rahmen) ohne vorzeitigen Ausfall wegstecken können. Näheres siehe z.B. hier.
Dein Batteriesensor könnte evtl. ein Temperaturfühler
sein, zwecks Temperaturkompensation der Ladespannung. Verbrenner haben
diesen Sensor oft im LiMa-Regler, aber eine LiMa gibts ja beim BEV nicht
mehr.
Was steht denn auf Deiner 12V-MG4-Batterie? Irgendwas mit EFB, AGM o.ä.? Wenn nur leere Worthülsen wie Super, Power, Arctic o.ä. draufstehen, dürfte es ein 08/15 Teil sein.
Wenn eine LiFePo4 keine Ladestrombegrenzung braucht und mit dem temperaturabhängigen Ladespannungs-Verlauf von Bleisäure-Akkus zurechtkommt, könnte sie ein brauchbarer Ersatz für die OEM-Batterie des MG4 sein.
Blöd wäre es allerdings, wenn das 12V-Management z.B. eine kumulierte Entladung von 20Ah toleriert, bevor der DC-DC-Wandler zum Aufladen der 12V-Batterie gestartet wird, und man dann letztere durch eine LiFePo4 mit z.B. nur 10Ah ersetzt...