Beiträge von ulf

    Also MG 4 ausschalten (verriegel) dann entriegeln unt eine Tür öffneten und wieder schließen. Dann den Ladestecker einstecken.

    Das Zu- und Aufsperren kann man sich sparen, wenn man die Ausschalten-Funktion nutzt: Beim XP (und wohl auch beim Lux) nach dem Ladestart auf die Autokachel tippen -> Sicherheit - > Ausschalten wählen.

    Etwas nervig dabei: Wenn man beim Aussteigen nochmal den Fahrersitzbelegungsschalter triggert, schaltet sich der XP sofort wieder an. Workaround: Vor dem Ausschalten erst aussteigen.

    habe in meiner Nähe als kleinste Ladeleistung ein paar 22kWh-Ladesäulen.
    Passt das auch? Oder muss man dann im Auto einstellen dass ich nur mit xy kWh laden soll?

    Wenn die 22kW-Säulen den Typ2-Anschluß haben (klick), lädt der XP daran mit 10kW, also "langsam" laut Vorschrift. Dann dauert eine korrekte Kalibrierungsladung (ab unter10%) um die 8 Stunden, evtl. noch länger. Im Lademenü muß dafür der maximale Ladestrom eingestellt sein.

    werde es mal mit einem Audiorecorder aufnehmen und mir das Spektrum ansehen. Ist ein Standard-Modell

    Dieses niederfrequente Brummen/Holpern auf unebenen Straßen macht vermutlich jeder MG4. Und mein XP-Brummen scheint das gleiche Spektrum zu haben.

    Wenn Du die Aufnahme gemacht hat, könnte es IMO für Vergleichszwecke nützlich sein, sie zu verlinken oder hier als .zip hochzuladen.

    Wie ich vermutete: ein Ausreißer. :thumbup:

    Nicht nur...

    Nachdem ich mir am WE angesehen habe, wieviele (besser: wie wenige) kWh von 2 bis 70% SoC in den Akku gingen, habe ich gestern nochmal komplett bis 100% weitergeladen. Zwischen den Ladungen lag auch eine Kurzfahrt von 70 bis 69% SoC, die ich in der akualisierten Grafik überschlägig berücksichtigt habe.

    Sorry wenn die ergänzten Grafiken jetzt etwas überfrachtet wirken, aber IMO gehört alles irgendwie zum Thema:


    Zelldrift_nach_KaliLadung3.jpg


    Bei der ersten 2-100% Ladung nach der starken Zelldrift gingen 61,3kWh in den Akku; bei der neueren (zweigeteilten) 2-100% Ladung ohne auffällige Start-Zelldrift waren es nur noch 57,3 kWh.

    Auf 0-100% hochgerechnet und nach Korrektur mit dem angenommenen Lade-Entladewirkungsrad 0,96 ergbt das eine Nutzkapazität von 60,05 bzw. 56,1 kWh. Bezogen auf die offizielle Nettokapazität (61,7 kWh) wären das 97,3% bzw. nur noch 90,9% SoH :huh:


    Auffällig ist auch der markante Einbruch der Akkuspannung in der oberen Grafik unterhalb ca. 10% SoC, der mit der extremen Zelldrift korrespondiert.

    Beides fehlt in der unteren Grafik, und das bringt mich zu der Vermutung, daß das BMS während der oberen Kalibrierungsladung u.a. die SoC-Spannungskennlinie so verändert hat, daß die 0% SoC-Schwelle nun bei ca. 350V statt geschätzt 325V liegt.

    Dieses gekappte Stück des Spannungshubes würde auch plausibel die um 3kW verringerte Lade-Energie erklären.


    Welche (Neben-)Rolle die eher kalten Zellen bei der 2. Ladung (ca. 20°C bzw. 11°C gegenüber ca. 30°C bei der 1. Ladung) spielen, ist mir noch unklar.


    BTW: Wundert es jemanden, daß mein DIY-SoH auch nach der Ladung in der unteren Grafik, incl. Runterfahren des Akkus auf 78% Display-SoC, immer noch auf 384km = 99,7% steht? X/

    bei der automatischen Rekupation segelt der Wagen auch wenn es möglich ist, z.B auf der Landstraße Tempomat 70 und die unlimitierten Abschnitte mehr, auf diesen Abschnitten segelt er bis er die Tempomat Geschwindigkeit erreicht hat oder ein Hindernis auftaucht

    Nicht nur bei Reku "A": Ich sehe das (beim XP) auch regelmäßug bei Reku "1", nachdem ich zügig über die aktive Tempomatschwelle hochbeschleunigt habe. Manchmal paßt es in die Situation, aber andere Male ist es blöd, wenn kurz darauf wieder das gleiche Limit kommt und ich deshab aktiv runterbremsen muß, weil der XP weitersegeln will.