Beiträge von Thunder Bird

    Um den perfekten Kompromiss aus geringem Verschleiß und hohem Fahrkomfort zu finden, gibt es eine klare Faustregel: Orientieren Sie sich strikt am TEILLAST-Sollwert des Herstellers und erhöhen Sie diesen um höchstens 0,2 bar.

    Hier sind die entscheidenden Kriterien im Detail:


    1. Das Druck-Diagramm: Der Zielbereich

    Die beiden Ziele (Verschleiß vs. Komfort) arbeiten physikalisch gegeneinander. Der richtige Druck liegt genau im Schnittpunkt:


    • Zu niedriger Druck (Unterdruck):
      • Verschleiß: Sehr hoch an den Reifenschultern (Außenkanten). Der Reifen walkt stark, wird heiß und verschleißt extrem schnell.
      • Komfort: Sehr weich, aber schwammiges Fahrverhalten.
    • Zu hoher Druck (Überdruck):
      • Verschleiß: Erhöht in der Laufflächenmitte. Die Kontaktfläche schrumpft, der Reifen nutzt sich ungleichmäßig ab.
      • Komfort: Schlecht. Der Reifen wird spürbar hölzern und gibt Stöße direkt an das Fahrwerk weiter.
    • Optimaler Druck (Sollwert bis +0,2 bar):
      • Die Lauffläche liegt plan auf der Straße auf. Der Abrieb erfolgt gleichmäßig über die gesamte Breite (maximale Lebensdauer), während das Luftpolster Ecken und Kanten noch gut abfedert.

    2. Praktische Kriterien für die Einstellung

    A. Herstellerangaben auf dem B-Säulen-Aufkleber

    Schauen Sie in die Fahrertür (B-Säule) oder den Tankdeckel. Dort finden Sie Tabellen für unterschiedliche Beladungen:


    • Teillast (Comfort / Normal): Meist 1–2 Personen ohne schweres Gepäck. Dies ist Ihr Basiswert für maximalen Komfort.
    • Eco-Druck (falls angegeben): Liegt meist 0,3–0,5 bar höher. Das spart Kraftstoff, geht aber spürbar zu Lasten des Fahrkomforts.

    B. Die Temperaturregel (Kaltmessung)

    • Messen Sie den Reifendruck ausschließlich bei kalten Reifen (Fahrzeug stand mindestens 2 Stunden oder wurde weniger als 3 km gefahren).
    • Pro 10 °C Erwärmung steigt der Innendruck um etwa 0,1 bar. Wer einen warmgefahrenen Reifen auf den Kalt-Sollwert ablässt, fährt effektiv mit zu wenig Druck!

    C. Temperaturunterschiede im Jahresverlauf

    • Wenn Sie im warmen Herbst (z. B. 20 °C) den Druck einstellen und im Winter Minustemperaturen herschen (z. B. 0 °C), sinkt der Druck allein durch die Temperatur um ca. 0,2 bar. Checken Sie den Druck daher bei Wetterumschwüngen.

    Habe einfach online abgeschlossen. Auf dem …

    Sei mir nicht böse, aber wenn jetzt wie auf Influencer Kanälen Werbung mit Links gemacht werden, die Provision bekommen, dann haben wir hier bald lauter professionelle Makler im Hintergrund. Das sollte meiner Meinung nach vermieden werden u. bei Tipps unter gleichgesinnten bleiben. Ich möchte, das hier nicht unterstellen, aber wehret den Anfängen.

    Soviel ich weiß, gibt es zwei Kenngrößen beim Reifendruck einmal die Werksangabe vom Fahrzeughersteller u. den zulässigen Druck der auf dem Reifen steht meist in psi. Laut ADAC u. Co. sollte man 1 bis 2 zehntel Bar zur Fahrzeugherstellerangabe dazu geben mehr nicht wegen der Reifenstandfläche, die sich bei niedrigem Druck nur an den Außenseiten abfährt oder bei zu hohem Druck nur in der Mitte. Was außerdem die Bremswirkung mindern dürfte.

    Ja die Punktevergabe bei der Telematik ist manches Mal nicht logisch ich wundere mich oft wo ich, den, wenn ich um eine enge Kurve fahre die Lenkung zu stark eingeschlagen haben soll. Regelmäßig soll ich zu stark beschleunigen aber ich will doch auf der Landstraße nicht als Verkehrshindernis beim Einfädeln fahren. Im ersten Jahr habe ich trotzdem 26 % gespart jetzt komme ich immerhin noch auf 15 %, das kommt mir schon auch komisch vor. Was solls man kann ja nicht über den Grundbetrag kommen.