Beiträge von Strahleman

    Geplanter Liefertermin erst Mitte Januar, [...]

    Hätte, wäre, könnte: Aber wenn jetzt wirklich Leute widerrufen, könnte es durchaus sein, dass theoretisch ein früheres Fahrzeug frei wird. Ich würde da daher eher proaktiv bei Wahl anrufen und Bereitschaft zeigen, ein Fahrzeug aus einer widerrufenen Bestellung zu übernehmen, das evtl. schon auf dem Hof steht. Natürlich nur, wenn der Zahlungsablauf bzw. der Eigentumsübergang korrekt und risikofrei für dich abläuft.

    müssen Sie bis zu 93 Tage warten

    Diesen Zeitraum kenne ich auch noch aus meiner Zeit bei nem Automobilzulieferer. Da wurden die Rechnungen der Lieferanten auch immer erst nach 90 Tagen gezahlt.


    Hatte dazu auch erst eine Diskussion mit nem Kumpel. Der hatte diese schlechte Zahlungsmoral der chin. Autohersteller in einer Doku gesehen und dies als Grund gegen chin. Autos genannt...

    Zitat

    Was heißt das konkret? „Bei Neu- und Leasingfahrzeugen liegt das rechtliche Eigentum in der Regel bei einer finanzierenden Bank, [...]“


    Entscheidend sei, dass durch die Bezahlung das Eigentum – z.B. bei der finanzierenden Bank – abgelöst und auf den Käufer übertragen werden könne. Schorlemmer: „Hier gab es in wenigen Fällen in den vergangenen Wochen aufgrund der Situation Verzögerungen, die die Wahl-Gruppe nun aber aufarbeiten und für den Kunden lösen kann. Wir bitten um etwas Geduld.“

    Dann ist ja nun bestätigt, warum die Briefe nicht rausgingen. Ich bin nach wie vor gespannt, wie dieser Mexican Standoff beim Geldfluss dann endet.

    Das wäre eine Option, wie sind da so die Lieferzeiten gerade?

    Hoffe, das zählt nicht als Werbung, ansonsten bitte einfach löschen: Wir haben beim Autohaus Konrad in Erlangen gekauft. Der Verkäufer (es gibt nur einen MG-Verkäufer dort) ist sehr freundlich und transparent. Er hatte mir auch die E-Mail von MG Deutschland gezeigt zwecks Produktionserhöhung und zu erwartenden Schiffen in Juli und August. Er ist auf 18.390 Euro runtergegangen (war ein Angebot aus Illmenau damals), fand ich gut, da ich mehr oder weniger direkt daneben arbeite und ich mir lange Wege wegen Abholung oder Service und anderen Sachen spare.


    Lieferzeiten wurden mir Ende Juli für den Active mit 6-8 Monate angegeben, das ist aber okay für uns.

    Mal ne ganz andere Frage. wie macht ihr es mit dem Auto das ihr ersetzen wollt.

    Du kannst den realen Wert (+- ein bisschen was je nach genauem Zustand) über DAT Schwqcke kostenlos ermitteln: https://www.dat.de/gebrauchtfahrzeugwerte/#/start


    Dann hast du den Wert, den auch ein Händler angezeigt bekommt. Dazu die Preise bei mobile prüfen. Wenn ein Auto sich nicht verkauft, weil das Modell unbeliebt ist, muss man preislich tiefer ansetzen. Normalerweise geht ein seriöser Händler ca. 1.500 - 2.000 Euro unter den DAT Wert, da er das Auto aufbereiten und verkaufen muss mit Lagerkosten etc. Etwas Gewinn muss da bleiben. Ansonsten Privat bei mobile einstellen. Es gibt viele Händler, die solche Autos ankaufen. Wir haben unseren 3 Jahre alten Nissan Townstar so verkauft. Der Händler kam 250km entfernt und hat den abgeholt. Unser Händler vor Ort wollte 2.000 Euro weniger geben, aber hat auch transparent gesagt, bei mobile bekomme ich mehr.


    Zwecks Versicherung: Hängt von deinem Vertrag ab. Die HUK24 erlaubt zudem eine 90-tägige Übergangsfrist, in der beide Autos auf den gleichen Vertrag versichert sein dürfen. Man zahlt dann nur die max. 90 Tage zusätzlich für das zweite Auto (bzw. weniger, wenn man das alte Auto früher abmeldet) und kann somit noch Probefahrten durchführen.

    Der Händler meinte auch, dass es eben an die hohe Anzahl an Bestellungen liegt und die damit nicht gerechnet haben.

    Dann spricht das aber nicht für die Fähigkeiten der Geschäftsführung, wenn mehr Autos verkauf werden, als vorfinanziert werden können. Es waren ja hier mal von 1.000+ Autobestellungen bei Wahl die Rede. Das hätte man dann einfach kappen müssen, damit man nicht in Schieflage gerät.

    Wenn ich das richtig im Kopf habe, dann zahlt ein Händler ja nicht direkt die Autos, sondern es läuft über eine Bank/Finanzierung, die der Händler dann begleicht. Das war evtl. die Consorsbank, die dann bei ausgelöster Finanzierung eines Autos den Brief losschickt. Erst wenn der Händler das Geld vom Kunden bekommt, wird die Finanzierung vom Händler beglichen.


    Was passiert nun, wenn die Bank sagt, dass sie einen insolventen Händler nicht finanziert? Da könnten sich demnächst Briefe und Autos stapeln, die ursprünglich für Wahl eingeplant waren und dann an liquide Händler gehen.