Es gibt vermutlich noch gar nichts, das man aktuell verkünden könnte.
Da finden jetzt erst viele Gespräche und Termine statt und letztendlich entscheidet die Gläubigerversammlung wie es weitergeht.
Im Moment obliegt die Entscheidung, ob ein angezahltes Fahrzeug ausgeliefert wird dem Sachwalter, welcher im Regelfall von einem von der Gläubigerversammlung bestimmten Ausschuss überwacht wird.
D.h., ist die Auslieferung im Sinne der Gläubiger, wird sie vermutlich stattfinden. Führt sie zu Nachteilen der Gläubiger, findet sie eher nicht statt.
Wäre ich selbst betroffen, würde ich vermutlich einen Wechsel des Vertragspartners bevorzugen, sofern das möglich ist (MG wäre hier der naheliegende Vermittler).
Da aber bereits geleistete Anzahlungen jetzt Teil der Insolvenzmasse sind, wird die ein anderer Händler vermutlich nicht anrechnen.
Möglicherweise springt hier MG in die Presche, darauf zählen würde ich aber nicht.
In jedem Fall ist es ärgerlich und frustrierend für jeden, der dort vor der Insolvenz ein Auto bestellt hat, das noch nicht ausgeliefert wurde.
Was die Mitarbeiter angeht:
Die erleben jetzt den absoluten Shitstorm. Nicht nur, dass sie selbst nicht wissen, wie es weitergeht und schon genügend Angst um die eigene Zukunft haben, sie sind auch noch dem Frust und der Verärgerung der Kunden und Lieferanten ausgesetzt.
Ich hab's selbst mitgemacht und das braucht man echt kein zweites mal.
Insofern... Auch wenn ihr vielleicht berechtigterweise einen dicken Hals habt, lasst es bitte nicht an den Falschen aus.