Leider ist das Abdrehen so teuer (ca. 80€ pro Scheibe), das oft die Scheiben deutlich billiger sind. Grund: die Maschine („Plattenspieler“) zum Abdrehen ist sauteuer, die muss sich amortisieren.
Beiträge von kaygee
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Bei entsprechend milden Temperaturen und gutem Wetter kann man schon sehr niedrige Verbräuche erzielen. Im Winter und bei miesem Wetter (und entsprechendem Komfort) auf der AB schon schwieriger...
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AFAIK sind die bloßen Reichweiten-Anzeigen bei Tesla eher keine verläßliche Aussage zum SoH?
Doch. Passt erstaunlich genau auch mit dem Akkutest überein. Auf 100% laden, Kilometeranzeige ablesen, durch den Originalwert teilen, mal 100 und man hat den SoH. Bei mir z. B. 426/499=0,854*100=85,4%.
Der Test sagt 86%. Und es klappt auch recht gut mit hochrechnen von niedrigeren Ladeständen, am genauesten ab 80% - zumindest bei den NCA und NMC Akkus, bei den LFP MUSS man auf 100% laden um ungefähr genau zu sein.
Ein ausführliches Akkudiagnosevideo über 2 noch fahrende Teslas mit dem 1.Akku:
NMC, 11 Jahre alt und 266Tkm
Hab das Video noch nicht angesehen, aber vor 11 Jahren gab es bei Tesla nur NCA Akkus. Beim Model S sind das 18650er Panasonic 3 Zellen, die gibt es übrigens seit 1996, also seit dreißig Jahren!
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Es gibt immer noch Häuser in denen Stoff-ummantelte Alu-Leitungen verbaut sind!
Vor allem im Osten der Republik. Dort wurde auch viel improvisiert.
In den Abzweigdosen aus Bakelit oder Blech mit Teer getränkten Papier befinden sich oft noch Keramik-Lüsterklemmen.
Die Keramik-Lüsterklemmen sind dabei weniger das Problem, die sind - wenn ordentlich installiert - nicht gefährlich. Eher die Abzweigdosen…
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Den gleichen Effekt könnte man (theoretisch) erreichen, wenn man die alten Beläge plan schleift und wieder einbaut
Wurde schon oft versucht, aber die Original Bremsbeläge von Tesla hinten sind einfach schlecht…
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So sehe ich das auch, für die hinteren Bremsen ist die Rückwärts Methode recht gut. Ich mache das auf einem großen, leeren Parkplatz. Allerdings hat das z. B. beim Tesla nicht genug Effekt gehabt, erst ein Wechsel der Bremsbeläge auf Textar hat nach schon relativ wenigen, normalen Bremsvorgängen (ca. 100 km Fahrt ohne N) erstaunliche Erfolge erzielt. Mein Freund und Chefmechaniker hatte gemeint, die Scheiben könnte man höchstens noch abdrehen, nur durch die Beläge würde das nie klappen. Die Überraschung war entsprechend…
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Danke für den netten Hinweis, ist aber nicht meine Adresse…
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Grundsätzlich hat die Industrie hier folgende Ideen:
- Leichte Fahrzeuge (u.a. kleiner Akku)- Schmale Reifen mit niedrigen Rollwiderstand (145er Asphalttrennscheiben)
- selektive Klima (nur aktiv, wenn der Verbrauch sehr gering ist, also in konstanten Fahr-/Rollphasen)
- Kleinwagen-Format, evtl. Zweisitzer. Formfaktor Smart.
- Motorenleistung unterhalb 50kW
- Rekuperation ab dem 1. Kilometer (Akku max. Ladung per Software auf 95% beschränkt)
- Kein Schnick-Schnack, der Gewicht und/oder Extra-Verbrauch bringt
-Leichte Fahrzeuge: klar, weniger Gewicht bringt immer Vorteile beim Verbrauch. Akku ist halt das schwerste Teil.
-Schmale Reifen bringen sehr wenig, siehe BMW i3. Kleine Räder (17-18 Zoll), normale Breite (215-235), Aerocaps und vor allem verbrauchsoptimierte Reifen bringen am meisten.
-Selektive Klima: nice, aber für eine WLTP Zulassung unerheblich. Für den Realverbrauch schon (aber ehrlich: ich will schon Komfort...)
-Kleinwagen Format: unerheblich, siehe Tesla Model 3. Sparsam geht auch in größer.
-Motorenleistung: bloß nicht zu wenig! Ebenfalls Tesla M3: auch mit knapp 300 PS ist der sparsam zu fahren, im Gegenteil: die E-Kröten mit 90-100 PS brauchen oft mehr.
-Akku auf 95% beschränkt ist kontraproduktiv bezüglich Gewicht und natürlich Reichweite. Da ist die fehlende Reku bei vollem Akku garantiert weniger schlimm.
-Klar, möglichst wenig extra Verbraucher und Gewicht.
Nö, wie schon gesagt: Aerodynamisch optimiert (also nix SUV, niedrig gebaut!), Gewicht realistisch minimieren (vor allem beim Akku, aber nicht allein über die Kapazität, sonst hat man bald ein sparsames, aber unbrauchbares Auto), möglichst optimale Lager (Reibung), kräftige Motorisierung mit nur einem Motor (Gewicht). Gerade Aerodynamisch und Formtechnisch gibt es noch viel Potenzial, siehe beispielsweise den Schlör Wagen aus den 1930ern.
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So, nach dieser Reichweitenangabe kommen wir easy unter die 10…
Und locker 1000 km bei 100%!
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Verdammt, ich hatte auch auf den Snow Modus gehofft... Wieder ein Punkt für Tesla: da gibt es extra eine Option Schlupfstart für solche Fälle - habe ich aber dank AWD noch nie gebraucht. Ist aber auch wieder nur eine Software Sache, die nicht umgesetzt wurde.