Alles anzeigenGrundsätzlich hat die Industrie hier folgende Ideen:
- Leichte Fahrzeuge (u.a. kleiner Akku)- Schmale Reifen mit niedrigen Rollwiderstand (145er Asphalttrennscheiben)
- selektive Klima (nur aktiv, wenn der Verbrauch sehr gering ist, also in konstanten Fahr-/Rollphasen)
- Kleinwagen-Format, evtl. Zweisitzer. Formfaktor Smart.
- Motorenleistung unterhalb 50kW
- Rekuperation ab dem 1. Kilometer (Akku max. Ladung per Software auf 95% beschränkt)
- Kein Schnick-Schnack, der Gewicht und/oder Extra-Verbrauch bringt
-Leichte Fahrzeuge: klar, weniger Gewicht bringt immer Vorteile beim Verbrauch. Akku ist halt das schwerste Teil.
-Schmale Reifen bringen sehr wenig, siehe BMW i3. Kleine Räder (17-18 Zoll), normale Breite (215-235), Aerocaps und vor allem verbrauchsoptimierte Reifen bringen am meisten.
-Selektive Klima: nice, aber für eine WLTP Zulassung unerheblich. Für den Realverbrauch schon (aber ehrlich: ich will schon Komfort...)
-Kleinwagen Format: unerheblich, siehe Tesla Model 3. Sparsam geht auch in größer.
-Motorenleistung: bloß nicht zu wenig! Ebenfalls Tesla M3: auch mit knapp 300 PS ist der sparsam zu fahren, im Gegenteil: die E-Kröten mit 90-100 PS brauchen oft mehr.
-Akku auf 95% beschränkt ist kontraproduktiv bezüglich Gewicht und natürlich Reichweite. Da ist die fehlende Reku bei vollem Akku garantiert weniger schlimm.
-Klar, möglichst wenig extra Verbraucher und Gewicht.
Nö, wie schon gesagt: Aerodynamisch optimiert (also nix SUV, niedrig gebaut!), Gewicht realistisch minimieren (vor allem beim Akku, aber nicht allein über die Kapazität, sonst hat man bald ein sparsames, aber unbrauchbares Auto), möglichst optimale Lager (Reibung), kräftige Motorisierung mit nur einem Motor (Gewicht). Gerade Aerodynamisch und Formtechnisch gibt es noch viel Potenzial, siehe beispielsweise den Schlör Wagen aus den 1930ern.