Jepp, so sehe ich das auch.
Wenn man die Erfahrung machen durfte, dass der Kaufvertrag zunächst gemachte Sonderzusagen nicht enthielt, oder die Farbe nicht einmal gemäß Herstellerangabe geführt war (für grau kann man ja zur Not auch silber halten), na ja, das lässt schon gewisse Oberflächlichkeit bei der Dokumentenerstellung erkennen.
In meinem Job gehören bei derlei Werten auch ordentliche ABs zum Kunden verschickt, zumal die Standard AGBs üblich die offizielle Auftragsannahme des Händlers davon sogar abhängig machen. Aber auch da bin ich ja nicht alleine, der keine erhielt.
Wenn hier welche schreiben, dass deren Händler auf 100 und mehr Fahrzeuge warten, ist das ein Verkaufsvolumen von 2 - 2,5 Mio. €. Denke, gewissen Informationsrückfluss darf man da schon erwarten. Vielleicht wenigstens mal eine unaufgeforderte Statusinfo nach 2/3 oder 3/4 der Lieferzeit. Macht doch wenigstens einen guten dienstleisterischen Eindruck, auch wenn die Info dann nicht so dolle sein sollte. Kunden erst kurz vorm LT, dann wohlmöglich noch auf deren aktive Nachfrage hin vor dem Kopf zu stoßen, dass es nichts oder noch nichts wird, das kann es doch auch nicht sein.
Ich habe bisher nicht nachgefragt, werde es frühestens auch erst 2 Wo. vorm (unverb.) LT tun. Sollte die Auskunft dann eine negative sein, werde ich schon deutlich fragen, warum da nichts selbstständig vom Händler kam. Da interessiert mich auch nicht wer da schuld ist, oder das man leider selbst nix wisse (immer die einfachste Antwort). Fakt ist, man weiß doch was man dem Kunden mitgeteilt hat. Es gehört ergo kommuniziert. Es ist ein Abstimmungs-, Terminierungs- oder auch reines Informationsflussproblem, welches ausschließlich in Verantwortung von Hersteller u. Händler liegt. Kriegen die es nicht hin, gehört es schlicht verbessert.
Ich warte einfach weiter ab, gewisses Selbstverständnis habe aber auch ich. Das würde ein Verkäufer, der mir erst eine späten, dann einen früheren, dann aber doch einen späteren LT ausführt, auch äußerst deutlich von mir zu hören bekommen.