Anhängerkupplung - AHK technische Daten MG4 EV Urban - Anhängelast Stützlast usw.

  • Aus der Erinnerung und mit Bitte um eure Einschätzung ob DIY-kompatibel einige von die-Verkuppler genannte Details zum Einzelgutachten. Seid bitte tolerant, wenn ich als Laie bei Begrifflichkeiten daneben liege.


    Den erfolgreichen Lastwechseltest bestätigt das KBA mit einer Typgenehmigung. Sie ist Grundlage für das Einzelgutachten. Das Einzelgutachten bestätigt für ein anhand Fahrgestellnummer identifizierbares Kfz, dass die typgenehmigte Nachrüstlösung ordnungsgemäß eingebaut wurde. Auf Basis des Einzelgutachtens trägt die Zulassungstelle die höhere Stützlast in den Papieren ein.


    Trotz des stattlichen Preises fühlen wir uns mit dem Sorglospaket gut bedient, da wir nicht überblicken, welche Kriterien ein TüV-Prüfer anwendet bei "bestätigt, dass ... ordnungsgemäß eingebaut wurde".


    Die höheren Kosten relativeren das Urban Schnäppchen. Der Kaufpreis des Autos war für uns eines unter mehreren Entscheidungsmerkmalen. Da wir nur ein Auto unterhalten muss es Allrounder-Qualitäten haben. Bis 35.000 Euro war und ist der MG4 Urban das am besten passende und zeitnah verfügbare Angebot.


    Es muss ein (nahezu) unbrennbarer LFP-Akku sein wegen Wohnanlage mit Tiefgarage und zugehöriger Eigentümergemeinschaft. Akzeptable Lieferzeit, 400 km Reichweite, V2L, Platz im Innenraum und urlaubstaugliches Kofferraumvolumen waren ebenfalls wichtig sowie Anhängerkupplung mit Stütz- und etwas Zuglast. Unter den zahlreicher werdenden chinesischen Angeboten kam nur ein Hersteller in Frage mit Langfristperspektive und lokaler Präsenz - Händlernetz, Kooperationen mit Werkstattketten (ATU etc.).


    In den vergangenen Tagen haben wir verschiedene europäische Alternativen durchkonfigiert und Sonderangebote gesichtet. Alle Varianten aus dem VW-Konzern fielen bei mindestens einem wichtigen Kriterium raus. Ein ID3 Leasingrückläufer mit 50 kWh Kapazität kostet ähnlich, verwendet aber NMC Batteriechemie und kann kein V2L. Er hat keine Zuglast und wegen Heckantrieb vergleichsweise wenig Kofferraum.


    Der ID.Neo würde als Sonderangebot mit ein bisschen Ausstattung gut 32.000 Euro kosten. Er ist bei Batteriechemie und V2L besser, hat aber weiterhin wenig Kofferraum und keine Zuglast. Das Ende Oktober 26 preislich mit Abstand attraktivste Angebot (konfigurierbarer EU-Neuwagen mit Tageszulassung) hat bedenkliche Liefer- und Zahlungsbedingungen. Mehrere tausend Euro Anzahlung und mindestens fünf Monate Lieferzeit passen schlecht zusammen.


    Der ID.Polo läge preislich ähnlich. Er und seine Skoda- und Cupra-Cousins haben beim großen Akku NMC-Chemie und 12 Monate Lieferzeit. Sie haben kleinere Außenmaße mit entsprechend geringerem Platzangebot.


    Die europäischen Marken aus dem Stellantis Konzern haben unsere Anforderungen noch weniger abgedeckt. Zumindest die vorige Fahrzeuggeneration (Leasingrückläufer) kommt bei verbauter Technik und Wartbarkeit schlecht weg. Die EV-Klinik warnt explizit vor deren (Gebraucht-)Kauf.


    Danke, dass ihr bis hierher mitgelesen habt und nun besser nachvollziehen könnt, warum wir - trotz höherem Preis - den Verkupplern alle Daumen drücken.