Beiträge von C-Evo

    ulf hat es mal wieder brillant zusammengefasst. Am liebsten ist die Bleibatterie immer an einer Ladespannung die ganz knapp unter der Gasungsgrenze liegt. So lebt sie am längsten. In der Praxis heißt das, es schadet durchaus nichts, wenn ab und zu mal ein gutes Pflege-Ladegerät (z.B. von CTEK) rangehängt wird. Wer aber regelmäßig an der Wallbox lädt kommt diesem Idealzustand schon relativ nahe. Ich denke dass unsere Bleibatterien ein sehr langes Leben haben werden, da sie ja nicht die hohen Entladeströme von Anlassern auf die Mütze bekommen. Das Hochfahren der HV-Anlage ist relativ harmlos dagegen. Und selbst bei meinem Verbrenner hatte ich nach 6 Jahren die (VW-) Originalbatterie rausgeworfen und die hatte selbst mit einer gemessenen Restkapazität von 2 Ah (von 62 Ah) noch den Anlasser problemlos bedient.

    Die Ladespannung des DC-DC-Wandlers hängt übrigens weniger von der Belastung ab, denn die sollte er ja mindestens selbst zu 100% tragen können, sondern von der Außentemperatur. Fahrzeuge mit einem gesteuerten Lademanagement regeln das. Bei hoher Umgebungstemperatur > niedrige Ladespannung (z.B. 13,6V), bei niedriger Temperatur > hohe Ladespannung (14,6V). Hintergrund ist, dass die Gasungsgrenze sinkt je höher die Batterietemperatur ist. Aber wie schon Ulf erwähnte, wenn eine Ladespannung anliegt sagt das rein gar nichts über den Zustand oder den SoC der Batterie aus. Ich hab nen Bluetooth-Logger dran der auch permanent misst und zwischenspeichert und der mir auf dem Handy ein fortlaufendes Spannungsdiagramm anzeigt. Und auch ich konnte nach einem 3-wöchigem Urlaub keinen nennenswerten Abfall der Batteriespannung feststellen.

    Ich lade meinen BMW E-Roller seit über 10 Jahren mit einem Ladeziegel an der Schuko-Steckdose mit 16A und lediglich einmal leichte Kokelspuren an der ausgenudelten Aufputz-Steckdose gehabt, dann eine neue Busch-Jäger Steckdose montiert und weiter ging's! Seit je her ohne Probleme und das sogar mit "bösem" Verlängerungskabel!

    MarVoMg4 , nur hat diese Kamera halt absolut nichts mit irgendeinem Fahrassistenten zu tun. Da sieht man mal wie der Placebo-Effekt wirken kann!! :D :D :D

    Die Kamera dient lediglich der 360°-Ansicht beim einparken.
    Und deswegen bin ich manchmal skeptisch bei irgendwelchen "Spezialisten"... 8o

    Das Zauberwort heißt aktives / passives Balancing!
    Trotzdem halte ich ein Balancing im Teilladungsbereich für eher unwahrscheinlich, da teilgeladene Zellen mit identischer Zellspannung trotzdem stark unterschiedliche SoCs haben können. Das Balancing lässt sich zuverlässig nur nahe der beiden Grenzen Ladeschlussspannung und Entladeschlussspannung durchführen, da sich dort dann deutlich die Unterschiede in den Zellspannungen manifestieren.

    Wäre wirklich alles aus, dann könnte man den MG4 z.B. nicht per Funkschlüssel öffnen ;)

    ulf , gerade DU kennst mich gut genug. Du weißt wie ich das meinte! ^^
    Ich mutmaßte nur, dass es kein "mit weitreichenden Rechten" ausgestattetes Steuergerät sein kann.
    Mich interessiert keine ZV- oder BT-Modul.
    Das anschalten der HV-Batterie ist ja sicherheitstechnisch mit dem Hochfahren eines Atomreaktors gleichzusetzen... :S :S