Ich hatte da eher die BMW aus ca. den 70er Jahren im Blick, als (rückblickend gefühlt) 1-2 Zementsäcke in Mercedes-Kofferräumen quasi die Winter-Pflichtübung waren, um nicht schon an leichten Steigungen mit durchdrehenden Rändern hängenzubleiben.
Waren die BMW-Limousinen in jener Zeit steigungstauglicher als die Benze?
Ich schreibe von einem aktuellen Elektroauto gegen ein 20 Jahre altes Verbrennerfahrzeug, beide mit GUTEN WR/GJR bestückt.
Nicht von 50 Jahre alten Oldtimern (auch Mercedes hatte damals eine Gewichtsverteilung von ca. 50:50 da Motor vorn und Antrieb hinten) mit schon damals nur als Holzreifen zu bezeichnendem Gummi (die alten Kisten von damals mit dem WR-Gummi von heute und du kannst deine alten Erfahrungen nochmal korrigieren, kein Vergleich zum dem Reifengummi von anno dazumal)..... da haste auch auf nem Golf Schneeketten gebraucht, um zum Feldberg zu kommen.
ICH persönliich kenne eben NUR Hinterradantrieb im Winter, ich habe seit Erhalt meiner Fahrerlaubnis NIE was besessen. Gefahren bin ich freilich hier und da mal was frontgetriebenes. Meine Erfahrungen basieren aber auf bald 30 Jahren BMW-Fahrerei..... und ich bin noch nie irgendwo steckengeblieben, auch nicht mit den eher inzwischen mäßigen WR aus Ende 90er/Anfang 2000er. Der beste hierbei war sogar der E30 318i (mein erstes Auto im Jahre 99), den ich seinerzeit mit Toyo bestückt hatte und an vielen, auch Fronttrieblern, vorbeigefahren bin.
Aber das war alles nicht Hoch- oder Erzgebirge..... da wären zu der Zeit ohne Ketten kein vorwärtskommen gewesen, auch mit Frontantrieb.
Wir können aber gern weiter Äpfel mit Bananen vergleichen. Bin gespannt was da noch for Storys bei rumkommen.....
Greetz
Cap