Ich arbeite gerade daran, den gesamten Stromverbrauch automatisch preisabhängig über das Energiemanagement meines Homekraftwerkes zu steuern. Den Hausspeicher aus dem Netz laden, wenn die Sonne nicht stark genug war um genügend Strom für 24 Stunden zu speichern. Das Auto laden wenn der Börsenpreis niedrig ist. Im letzten Winter habe ich das manuell gemacht, ich will mich aber darum nicht mehr kümmern müssen.
Um gleichzeitig verringerte Netzgebühren zu erhalten, muss ich den Speicher und die Wallbox freiwillig zu steuerbaren Verbrauchseinheit erklären. Ab Beginn 2029 sind sie das per Gesetz sowieso, also kann ich es auch jetzt schon machen.
Dafür muss der Elektriker in den Zählerkasten eine Schiene einbauen und ein Ethernetkabel legen, das an der einen Seite an meinem Hausnetz angeschlossen ist und an der anderen Seite erst einmal frei bleibt, bis der Netzbetreiber irgendwann einmal einen CLS Adapter einbaut.
Zur Zeit warte ich auf ein Angebot des vom Netzbetreiber zugelassenen Elektrikers, der gleichzeitig Systempartner des Herstellers des Homekraftwerkes ist. Der macht aber erst einmal drei Wochen Urlaub.
Es ist völlig egal, ob der Netzbetreiber technisch in der Lage ist den Strombezug, in meinem Fall, auf 10,7 kW zu beschränken, den Rabatt auf die Netzgebühren gibt es trotzdem, in meinem Fall sinken die Netzgebühren voraussichtlich um knapp € 200 auf Null (0,00) €.