Beiträge von GelberSchlumpf666

    Und Einpresstiefe ET mit beachten

    ...wie gesagt gibt es viele Felgen auch mit unterschiedlicher Einpresstiefe (obwohl die anderen Felgenangaben gleich sind) - aber dann gibt es für diese dann doch unterschiedlichen Felgen auch unterschiedliche ABEs


    Eine ABE macht es halt ziemlich einfach - ist das entsprechende Fahrzeugmodell in der jeweiligen ABE eingetragen dann darf die Felge einfach drauf ggf. mit Einschränkungen die dann ebenfalls in der ABE zu finden sind (z.B. Schneeketten sind nicht zulässig etc.) - die zugelassenen Reifengrößen stehen ebenfalls in der ABE.


    Per Teilegutachten oder Einzelabnahme kann man versuchen alle möglichen Bauteile und Felgen/Reifen eintragen zu lassen, jedoch ist das mit (teils erheblichen) Zusatzkosten verbunden v.a. bei Einzelabnahme und man sollte Ahnung von der Materie haben... irgendwo gibt es überall Grenzen. Es wäre unsinnig zu versuchen eine 22 Zoll Felge auf einen Urban eintragen zu lassen und auch der Lochkreis sollte passend sein (auf die Felge bezogen).

    Reicht das pauschale Gutachten z.B. der Borbet Y Felge mit den freigegebenen Reifengrößen dann aus?

    Was meinst du mit pauschales Gutachten?


    Jede Felge hat eigentlich eine ABE dabei - und in der ABE stehen die Fahrzeugmodelle dabei auf denen diese Felge ohne weitere Eintragungen/Kosten geschraubt werden kann! In der ABE steht z.B. auch für welche Bereifung die jeweilige Felge am jeweiligen Fahrzeugmodell zugelassen ist ohne weitere spezielle Eintragung.


    Man muss aber aufpassen - die Borbet Y Felge und andere Felgen gibt es in unzähligen verschiedenen Größen (ähnlich wie bei Klamotten - für den Urban ist eine bestimmte Größe vorgesehen und dann muss auch noch in der entsprechenden ABE der MG4 Urban eingetragen sein.


    Viele Felgen sind schon länger auf dem Markt, länger als es den MG4 Urban gibt - somit ist dieser logischerweise nicht in der ABE der Felge eingetragen. Oftmals werden ABEs aber nach und nach erweitert je länger die Felge auf dem Markt ist (ABE 2./3./4. Version...) - und irgendwann ist mit Glück auch der MG4 Urban eingetragen... Fahrer von VW-Modellen etc. haben hier natürlich eine größere Felgenauswahl einfach weil deren Modelle weiter verbreitet sind und es sich für die Felgenhersteller lohnt die ABE zu erweitern/ergänzen.


    Und genau das ist das Problem; es gibt viele Felgen die theoretisch und praktisch einwandfrei auf den MG4 Urban passen - in deren ABE aber eben nicht der MG4 Urban eingetragen ist.


    z.B. gibt es die Felgengröße/Bereifung 18 Zoll x 7,5J (Breite) mit ET39/40/41 mit einer zugelassenen Bereifung von 225/40 R18 bei unzähligen Felgenherstellern in unterschiedlichen Felgenmodellen. Aber nur bei wenigen gibt es für diese Felgengröße eine ABE für den MG4 Urban.


    Klar gibt es noch das Teilegutachen, das ist aber mit zusätzlichen Prüfkosten verbunden und muss eigentlich auch eingetragen werden. Damit lassen sich dann oftmals "extremere" Reifen-/Felgenkombinationen eintragen, Kombinationen wo es möglicherweise eng zugeht - erst Recht in Verbindung mit Spurplatten, Tieferlegung, anderem Fahrwerk etc.
    ABEs können eigentlich nur genutzt werden wenn sich das Fahrzeug im Originalzustand befindet (d.h. keine Tieferlegung, Spurplatten etc.).


    Tuning und Zulassung: Die Unterschiede zwischen ABE, ECE, TTG und TÜV-Abnahme – cardiologie

    Vielleicht zur Klärung: Das "EV Ready" ist natürlich keine Pflicht,

    aber es zeigt, dass es sich, wie schon geschrieben, um einen verstärkten Reifen handelt, der zudem in Profildesign und -Mischung auf das hohe, plötzlich einsetzende Drehmoment und leisen Lauf (weil E-Autos innen leiser sind) optimiert wurde.

    Weder das Gewicht noch das Drehmoment ist besonders hoch beim MG4 Urban - entspricht in etwa beides einem Mittelklassediesel. Wie "stark" der Reifen sein muss wird seit eh und je durch den Lastindex angegeben der sowohl auf dem Reifen als auch im Fahrzeugschein vermerkt ist! Das "EV Ready" halte ich für absoluten "Werbekram" - ein guter Reifen ist sehr sinnvoll und im Allgemeine sind die Premiumreifen von Michelin, Continental, Goodyear in jedem Fall gut tauglich aber natürlich auch am teuersten.


    Es hängt hat in erster Linie mit dem Fahrprofil zusammen. Ich behaupte mal, dass die Unterschiede sich bis um die 100 km/h in Grenzen halten und die Nachteile der offenen Felgen erst so richtig bei höheren Geschwindigkeiten zum Tragen kommen. Aber auch dann halte ich 10% für ziemlich hochgegriffen.
    Deutlich mehr würden sich breitere und/ oder schwerere Räder bemerkbar machen.
    Das alles in Kombination könnte dann möglicherweise an die genannten 10-15% rankommen.

    Persönlich stell ich mir die Frage warum ausgerechnet bei E-Autos ständig die Verbrauchsfrage bzgl. unterschiedlicher Bereifung/Felgengröße/Felgendesign gestellt wird?

    Klar macht es einen Unterschied - das macht es aber beim Benziner oder Diesel ebenso! Entweder ist diese Denkweise dem Umweltschutzgedanken geschuldet (möglichst geringer Stromverbrauch) oder kommt es noch von der "Reichweitenangst". Wieviel Prozent es genau ausmacht wird sich schwer sagen lassen, da es auch auf die jeweils individuelle Fahrweise ankommt - gibt sicher Personen die schaffen mit 20 Zoll Felgen und Breitreifen einen geringeren Verbrauch als andere mit aerodynamischen 16-Zoll Felgen die sich samt Bereifung im Radkasten verstecken.


    Am allermeisten lässt sich sparen wenn man nicht jeden möglichen Meter mit dem Auto zurücklegt oder sich mal überlegt ob man wirklich jeden Tag Kleinigkeiten einkaufen muss oder ob man den Einkauf nicht zusammenlegen kann...

    Hast Du unterschiedliche Fußmatten für Sommer und Winter? Das wäre mir, glaube ich, viel zu umständlich…


    Was ich auf jeden Fall haben möchte, sind Einsätze für die Fächer in der Mittelkonsole.

    Hab mir bei AliExpress bisher nur die (teuren!) Gummifußmatten für den Winter bestellt. Auto fehlt aber noch... Günstige Fußmatten für den Sommer sind hoffentlich bei der Auslieferung dabei bzw. bin ich eigentlich die letzten 15 Jahre immer nur mit Gummifußmatten gefahren.

    Einsätze für die Mittelkonsole, Kofferraumbeleuchtung etc. hab ich auch bestellt - wurde auch alles geliefert - sollte auch gut passen (das zeigen zumindest die bisherigen Berichte zu den Teilen)

    Diese 2 Monate sind auch von den kontrollierenden Beamten abhängig. Es ist durchaus möglich dass man direkt das Verwarngeld kassiert. Was mit 15€ allerdings lächerlich gering ist.


    Die Kosten bei der HU sind allerdings teilweise deutlich höher wenn man überzieht.

    klar, wird man erwischt, kann man auch vorher schon ein Verwarngeld kassieren, da kommen aber wenigstens keine Gebühren drauf und es ist wie du sagst mit 15,00 € lächerlich gering... Die Kosten für die HU werden erst ab drei Monate überziehen höher - nennt sich dann vertiefte bzw. erweiterte HU und kostet ca. 20% Aufschlag... Bußgeld/Punkte gibt es nur wenn man von der Polizei erwischt wird, dem TÜV/DEKRA und Konsorten ist das herzlich egal...


    Will nicht mehr näher drauf eingehen da es OT ist, es lässt sich letztlich alles ohne Probleme nachlesen. Letztlich lohnt es kaum bzw. nur in sehr speziellen Fällen die HU um wenige Zeit zu überziehen. Für sein Tun ist jeder selbst verantwortlich, die Strafen sind für jedermann einsehbar. Nur möchte ich nicht in der Haut desjenigen stecken, der die HU absichtlich versäumt, möglicherweise noch von seinen mangelhaften Bremsen weiß und deswegen dann einen Unfall baut!

    Hallo,

    Sorry, wir hatten immer Kunstledersitze in den Autos und für den Sommer haben wir auflagen, hält sich aber viel leichter sauber, wir kommen damit super zurecht, meine Frau und ich 74/73 Jahre jung!.

    Das ist ja top! Wollte meinen Hinweis nur für Leute verstanden wissen, die eben noch keine Kunstledersitze hatten!


    Klar, dass es Liebhaber von Kunstledersitzen gibt, sonst würden die ja nicht angeboten werden. In einem australischen MG-Forum haben schon einige gehadert weil es den MG4 Urban in Australien scheinbar ausschließlich mit diesen Kunstledersitzen gibt... - und weil Billigauto sind die selbstverständlich auch nicht belüftet etc.

    ...Must-Have-Zubehö?

    auf jeden Fall Gummifußmatten und ggf. ordentliche Fußmatten für den Sommer... Kofferraumbeleuchtung und ggf. Handschuhfachbeleuchtung...


    Andere Sachen an den MG leider gespart hat lassen sich nicht so einfach bzw. gar nicht nachrüsten - aber klar, das Teil ist preislich für Europa extrem knapp kalkuliert.

    hat schon jemand "Aftermarket-Felgen" bestellt?


    Finde es ziemlich schwierig welche mit vorhandener ABE (um Kosten zu sparen) zu finden.


    Bei den Herstellern selbst ist oftmals keine oder eine veraltete ABE zu finden oder der MG4 Urban ist immer noch nicht im Bestand bzw. sind grundsätzlich, passende Felgen vorhanden im Portfolio - allerdings (noch) ohne ABE für den MG4 Urban. Ähnlich verhält es sich mit den "Felgenshops" von denen felgenoutlet ja nur einer von vielen ist... - auch hier ist die Auswahl teils ziemlich eingeschränkt, der Urban nicht auswählbar oder man kann nur eine ältere Version der ABE einsehen und nicht die möglicherweise vorhandene neueste Version der ABE (in denen möglicherweise der MG4 Urban gelistet ist).


    Denke folgende, bei einigen Herstellern für den MG4 Urban, freigegebene Größe macht sich optisch ganz gut ohne ins "extreme" zu gehen bzw. ohne groß am Komfort einzubüßen und kostenmäßig im Rahmen zu bleiben:


    18 Zoll x 7,5J (Breite) mit ET39/40/41 mit einer Bereifung von 225/40 R18 wären denke ich optisch ok (oft sind auch schmälere Reifen auf der angegebenen Felge möglich, würde ich aber wg. Tyre-Stretching vermeiden - Stichwort Felgenschutz)

    ein bisschen Eigeninitiative würde nicht schaden, wenn einem dieses Grundwissen nicht bekannt ist - hier mal einer von zahlreichen Links der das ganze Prozedere gut erklärt:
    https://www.adac.de/rund-ums-f…zogen-oder-durchgefallen/

    ...die im juristendeutsch geschriebenen Gesetze müsstest du selbst suchen, ist aber kein Problem...


    Die Frist für eine Nachkontrolle bei einer nicht bestandenen HU beträgt vier Wochen!

    Würde allerdings niemanden empfehlen die HU um mehr als zwei Monate zu überziehen, dann kommen nämlich auch bei der HU noch Zusatzkosten hinzu, ganz abgesehen vom Bußgeld + Bearbeitungsgebühren wenn man erwischt wird. Letztlich wird möglicherweise auch bei einem "schweren" Unfall geschaut ob dieser aufgrund eines defekten sicherheitsrelevanten Bauteils zustande kam - in dem Fall macht sich eine abgelaufene HU nicht besonders gut.