Beiträge von GelberSchlumpf666

    Hoffen wir es...


    Man muss ja wirklich von 4 stelligen Bestellungen alleine bei Wahl ausgehen. Alleine mit der Aussicht, dass die ja gekauft werden, hat man da keine positive Prognose?

    Aber wahrscheinlich ist die Provision auch nicht gerade so hoch, als habe man ein 80k€ verkauft.

    Zumindest sorgt die hohe Anzahl an Bestellungen dafür, dass man als "Käufer" nun nicht alleine da steht sondern viele Leidensgenossen hat - kann helfen...

    Was die Gründe für die Insolvenz betrifft: da kann es unzählige verschiedenste Gründe geben warum es soweit gekommen ist wie es sich nun darstellt... das spielt aber für den Käufer der Fahrzeuge die kleinste Rolle...
    Viele Verkäufe allein verhindern jedenfalls nirgends eine Insolvenz... - in Verbindung mit einer geringen Rendite (Provision) erhöhen sie sogar das Risiko. Viel Umsatz aber wenig sicherer Gewinn - das kann im Folgejahr auch schnell bedeuten - weiterhin viel Umsatz aber plötzlich immense Verluste weil die Kosten den Erträgen davonrennen...

    Ich würde mir folgende, in meinen Augen unkomplizierte, Regelung wünschen.


    Die Urbans werden auf den Hof von Wahl gestellt. Ich kriege eine Benachrichtigung, dass man nun gegen Bezahlung auf ein von MG selbst aufgestelltes Treuhandkonto die Summe bezahlt. Und es dann seinen Weg geht, sodass die Bezahlung von MG an den Händler (Provisionen etc.) abgewickelt wird.

    Das wäre in meinen Augen die beste Lösung, ich denke daran ist auch MG interessiert, da ich schon denke, dass da ein Haufen Fahrzeuge nun abgewickelt werden müssen.

    ich werfe mal in den Raum, dass es zahlreiche Wahl-Autohäuser gibt nicht nur eins, dort arbeiten zahlreiche verschiedene Mitarbeiter, mal mehr, mal weniger kompetent - d.h. möglicherweise gibt es dort verschiedene Lösungen. Für MG ist die Insolvenz eines Händlers, verbunden mit Ärger auch keine positive Werbung - auch wenn MG vermutlich nicht viel dazu kann. Am Ende fällt es zum Teil irgendwo auch auf den Hersteller zurück.


    Auf jeden Fall ist es weder im Interesse des Herstellers MG, noch im Interesse des insolventen Händlers, noch im Interesse der Käufer wenn die Fahrzeuge (ob bezahlt oder nicht...) irgendwo rumstehen ohne, dass die Situation geklärt ist --> diese Tatsache kann etwas Hoffnung wecken, dass eine möglichst gute Lösung gefunden wird.

    eigentlich sollte es doch um Wahl gehen und nicht um persönliche Diskussionen miteinander die besser im persönlichen Chat mittels Nachrichten gelöst werden können? Fakt ist: Es gibt verschiedene Art und Weisen wie man als Händler oder oder als Kund ein Fahrzeug finanziert/bezahlt - entweder gegenüber dem Hersteller, einer Bank oder dem Autohaus... Und es nutzt auch keinem Wahl-Kunde etwas wenn erliest wie es möglicherweise anderswo gehandhabt wird.

    Die letzten Beiträge zum Thema "Bezahlung" sind etwas chaotisch zu lesen und auch deswegen teils schwer zu verstehen...


    Denke das Thema "Wahl - Insolvenz" ist zu wichtig und bedeutend um hier vom Thema abzuschweifen.

    Die wichtigsten Dinge wurden genannt:
    - extrem vorsichtig sein mit dem bezahlen und im Zweifelsfalls erst genauestens informieren

    - evtl. Rücksprache mit einem Rechtsanwalt

    Meine Tipp für alle:

    Erwägt eine Beratung bei einem Rechtsanwalt in Anspruch zu nehmen. Ob es durch die Insolvenz neue Möglichkeiten gibt (Rücktritt) oder Empfehlungen wie man sich verhalten soll.

    Lasst euch auf keine spontanen Sachen ein, falls Wahl eine zügige Lieferung in Aussicht stellt und um Zahlung bittet.

    Im Zweifel ist Geld und Auto weg. Daher in Absprache mit einem Juristen wann unter welchen Bedingungen sicher überwiesen werden kann ohne einen Fehler zu machen.

    Diesen Tipp von mampfiee sollten sich alle im Zweifelsfall zu Herzen nehmen!

    Sicher werden hier im Forum auch in Kürze "erste Beiträge und Erfahrungen nach der Insolvenz" auftauchen. Die individuelle Situation kann jedoch bei jedem etwas anders aussehen. Eine Insolvenz ist eine sehr besondere und auch dynamische Situation, bei der man sich als Kunde sicher sein sollte was man zum jeweiligen Zeitpunkt besser macht oder eben besser lässt. Eine vorschnelle Bezahlung ist ebenso mit Vorsicht zu genießen wie eine vorschnelle Kündigung des Kaufvertrags.

    Es wird auch wenig bringen sich mit dem jeweiligen Verkäufern in den jeweiligen Autohäusern in Verbindung zu setzen bzw. sich auch deren Aussagen zu verlassen. Für die ist es auch keine alltägliche Situation und möglicherweise haben die nun auch persönliche Sorgen - und sei es nur die Frage ob sie Boni kassieren etc.. Im Normalfall kennen sie sich auch nicht mit der rechtlichen Situation aus

    Hallo, kann ich bestätigen. Nur das eine Autohaus Wahl in Gießen, hat über 1000stck verkauft.

    es wurden hier ja schon einige Sachen "geleakt" die Verkäufer der Wahl-Gruppe gegenüber Kunden geäußert hatten - so eben auch diese Zahl. Als seriöser Verkäufer kommuniziere ich solche internen Zahlen nicht mit Kunden. Auch schickt es sich als Verkäufer nicht an, Kunden Termine zu nennen und so zu tun als wären diese "sicher". Wenn ich als Kunde solche Aussagen von einer Firma bekomme wirft das kein gutes Licht auf diese Firma!

    Einer muss Risiko eingehen...oder der Händler kann peu a peu in Vorkasse gehen..Brief anfordern..Wagen übergeben an den Kunden und Geld einnehmen..weil der Kunde per Blitzüberweisung überweist.

    ...vorausgesetzt der Kunde/Käufer ist ebenfalls, trotz Kaufvertrag freiwillig bereit Geld zu überweisen - auch wenn es per Blitzüberweisung etc. geschieht...

    Eine Insolvenz ist mit vielen Fragezeichen verbunden - als Kunde bzw. Lieferant sollte man hier vorsichtig sein und sich absichern.

    Ich werde sobald es geht, Lieferverzug anmelden und anschließend aus dem Kaufvertrag versuchen rauszukommen und neu zu bestellen. Ich will das Auto haben. Es steht seit 5 Wochen dort… zum kotzen. Das war alles hinhalte Taktik

    es bleibt zu hoffen, dass du (und niemand anderer) bisher Anzahlungen geleistet hat bzw. das noch nicht gelieferte Auto bezahlt hat. Das könnte bestenfalls nur schlaflose Nächte bereiten, schlechtestenfalls den Verlust von viel Geld ohne dass es im Gegenzug ein Fahrzeug gibt.

    Gedanklich würde ich mich von dem Auto was bei denen auf dem Hof steht erstmal "verabschieden" bzw. würde ich an deiner Stelle, sollte es zu einer Zahlungsaufforderung kommen ganz genau überlegen ob ich das bezahle und vor allem wie! die Firma hat Insolvenz beantragt. Da gibt es einige Fallen in die Kunden, Lieferanten etc. tappen können...

    Eigentlich sollte es im Interesse der Wahl-Gruppe sein, die Fahrzeuge die auf ihrem Hof stehen und die (hoffentlich!) schon bei MG bezahlt wurden schnellstmöglich an die jeweiligen Käufer zu veräußern. Nur so kommt wieder Geld in die Kasse. Jedoch wäre ich als Käufer extremst vorsichtig bzw. würde mich sehr gut informieren und v.a. absichern was das Bezahlen angeht bei einer Firma die Insolvenz angemeldet hat - ggf. gilt hier am Ende nicht Geld gegen Ware bzw. Ware gegen Geld...

    https://www.hna.de/lokales/fra…nzverfahren-94473571.html

    Bei der Übergabe habe ich diesen minimalen Lackfehler/Steinschlag (?) an der Frontkamera festgestellt (siehe am rechten Rand beim Foto). Die Kamera selbst funktioniert und mich stört es eigentlich auch nicht (früher oder später wird da ohnehin noch mehr dazukommen und bevor ich jetzt warte, dass die ganze Kamera ausgetauscht wird, habe ich das Auto mitgenommen). Der Händler war ein wenig irritiert, hat aber im Übergabeprotokoll vermerkt, dass mir ein Lackstift zugeschickt wird.

    war er irritiert, dass du es überhaupt bemängelt hast? oder war er irritiert, dass du dich mit nem Lackstift zufriedengegeben hast?

    kennst du dich mit Aliexpress aus? Dort scheint es nämlich Blenden in Carbon-Optik bzw. andere Versionen zu geben (u.a. auch für die silbernen Flächen am Lenkrad etc). Hier mal ein Angebot - irgendwo hab ich auch ein anders Angebot gesehen wo man nicht das ganze Set kaufen muss...