Beiträge von GelberSchlumpf666

    Und neue Dinge waren damals der Feind. Gurte? Schwachsinn! Mein erster BMW mit ABS - Relais gezogen. Airbag? Lieber das Auto ohne genommen.

    Äpfel-Birne Vergleich im Zusammenhang mit Assistenzsystemen... Gurte und Airbag und ABS haben von Anfang an funktioniert (oder eben nicht). Jedenfalls hatten sie keinerlei Nachteile mit sich gebracht wie es typische neue Assistenzsystem ab und an machen. Ein Gurt, ein ABS, eine Servolenkung, eine Airbag bringt niemanden allein durch durch sein Vorhandensein in gefährliche Situationen (abgesehen von jap. Airbags die sich ohne Unfall auslösten oder extrem selten Sonderfälle).


    Assistenzsysteme hingegen sind oft nicht ausgereift und trotzdem eingebaut - und genau deswegen dann ab und an gefährlich - sie funktionieren nur zu Teil, oft eher schlecht als recht. Das mit Airbags oder Gurten zu vergleichen macht keinen Sinn (obwohl manche Personen damals auch gegen diese Dinge waren)

    Ja, auch jüngere Fahrer können einen Herzinfarkt erleiden, oder eine Unterzuckerung.

    ...und sicher weißt der Beifahrer dann auch, dass er 5 Sekunden (oder vielleicht doch nur kurz?) die P Taste drücken muss... - und was wenn er es nicht weiß? oder es gar keinen Beifahrer gibt? :huh:

    Im Ernst, ich bin, was die Assistenzsysteme betrifft eher auf der Seite von stromer20

    Die Assistenzsystem mögen ihre Berechtigung haben jedoch sind diese gerade bei Chinesen (nicht nur dort) zum Teil ziemlich unausgereift und deswegen in manchen Situationen sogar gefährlich... Gerade der Spurführungsassistent kann einen auch in richtig unangenehme Situationen bringen und unter aller Garantie hat dieser auch schon Unfälle ausgelöst... (zu dem Thema würde mich echt mal eine Studie interessieren).

    Aus eigener Erfahrung aus anderen Fahrzeugen und v.a. auch aus Rückmeldungen aus MG Foren heraus sind die Assistenzsysteme meist ziemlich nervig und als halbwegs fitter Autofahrer sollte man sein Fahrzeug auch so im Griff haben bzw. hat es im Zweifelsfall besser im Griff (jeder dem das Fahrzeug schon einmal automatisch versucht hat in den Gegenverkehr zu lenken weiß was gemeint ist). Es geht doch schon bei falschen Geschwindigkeitswarnungen und -hinweisen los - letztlich lenkt das ab v.a. wenn man sich eh nicht 100% drauf verlassen kann. Und niemand hier wird behaupten wollen, dass die Assistenzsysteme eines MGs besonders toll sind - ich halte sie im Vergleich zu anderen Herstellern eher für unterdurchschnittlich "gut".


    Meines Erachtens ist momentan der Punkt erreicht, wo man die Pflicht bestimmter Assistenzsysteme in Frage stellen solle die seitens der EU etc. eingebaut werden müssen. Gerade die Pflicht sorgt dafür, dass zum Teil "Pfusch" eingebaut wird. Pfusch den man mitbezahlt, auf den man sich aber nicht 100% verlassen kann und ihn deswegen deaktiviert.

    deep470:
    dein Beispiel mit Herzinfarkt kann passieren, kommt auch vor, aber die Chance ist wirklich gering - und falls es doch passiert dann wird in dem meisten Fällen eben kein Beifahrer anwesend sein, erst recht keiner der genau weiß was er zu tun hat (z.B., P Knopf drücken) - v.a. in der Situation eines Ernstfalls wg. Aufgeregtheit. Wer sich so viele Gedanken über Eventualitäten macht der kann doch sein Leben gar nicht richtig genießen? bzw. wie haben sich die Leute vor 30 Jahren überhaupt hinter das Steuer eines Fahrzeugs getraut als noch nicht einmal Airbags überall an der Tagesordnung gewesen sind?

    Wobei 2,14m inkl spiegel dann doch eher ziemlich breit ist. Kann also in Parkhäusern trotzdem problematisch werden, oder in alten garagen.

    ...tatsächlich ist mir das sofort, schon vor dem Kauf aufgefallen... das dürfte bei der allgemeinen Größe des Fahrzeugs eines der breitesten Autos sein. Finde sowieso die Breite eines Fahrzeugs im Alltagsgebrauch meist wichtiger als die Länge eines Fahrzeugs. Die Länge ist während des Fahrens meist ziemlich egal, die spielt nur beim Einparken oder beim seltenen Rückwärtsfahren o.ä. eine Rolle...


    Mit der Breite hat man immer zu tun beim Fahren. 15 cm mehr in der Breite machen sich im Alltag wesentlich mehr bemerkbar als 40 cm in der Länge würde ich behaupten. Die Höhe ist so gut wie immer vernachlässigbar. In Kürze: Ich finde die Breite teils problematisch und hoffe, dass mir die nicht irgendwo zum Verhängnis wird in der Garage, im Begegnungsverkehr, an den zahlreichen Engstellen die ich passiere etc.

    ...und ich habe jetzt einen Grund den Wagen tiefer zu legen

    Würde ich mir sehr gut überlegen, die vorhandene Bodenfreiheit ist sowieso schon geringer als der Durchschnitt, zudem sitzt die teure Batterie direkt am Unterboden. Aufsetzten ist an der Stelle u.U. nicht so toll. Und die Fahrer die über jede kleine Unebenheit schleichen müssen nerven eh. ;) ^^

    Dann wären die 577 ein Gutes Ergebnis für den Urban.

    ...kann ich bestätigen, müsste mal nachsehen, hab die Ausgaben von diesem Jahr zur Verfügung - meiner Erinnerung nach wird da jedes Fahrzeug genau um den Dreh getestet - d.h. zwischen 500 und 600 Punkten.
    Egal ob VW, Mercedes, Toyota, MG... Verschwörungstheorien wie "dt. Hersteller werden bevorzug" sind zumindest in diesem "Test" fehl am Platz...

    ...Meine Fragen könnte nur MG beantworten. Nicht Wahl und schon gar kein Focus Redakteur.

    ...
    Eine Insolvenz ist eine dynamische Lage, da entscheidet man Tag für Tag neu, maximal für die nächsten Woche.

    ...und genau deswegen wirst du von "Mangmentebene" von MG (die solche Dinge entscheidet) als "kleiner Autokäufer" auch keine persönliche Antwort bekommen!

    Es gibt auch bei einer Insolvenz Regelungen und Gesetze die greifen - teils zu Gunsten des Käufers, teils zu deren Ungunsten.

    Das wurde hier ja schon paar mal erörtert warum das so ist und warum sich das die nächsten paar Jahre ändern wird

    es waren alles nur Mutmaßungen warum er so teuer ist - da ist wirklich nichts schlüssiges dabei gewesen (und glaub mir ich beschäftige mich schon jahrelang mit KFZ-Versicherungen). Ob es sich in den kommenden Jahren ändern wird kann ebenfalls maximal gemutmaßt werden. Niemand hier hat eine Glaskugel...

    ...alles in allem ist der MG4 Urban nicht nur teuer sondern extrem teuer - man muss hier nämlich auch nicht nur die absolute Zahl sehen (sprich "1000 Euro" etc.) sondern muss sie v.a. in Verhältnis setzen, da es ein absolut günstiges Fahrzeug ist bei dem solche Summen absolut ungewöhnlich sind (Relation Versicherungsprämie zu Kaufpreis ist ein schlechter Witz!)

    Hier ein aktueller Artikel von FOCUS-Online zum Thema "Recht bei Insolvenz beim Autokauf" - es wird im Artikel sogar explizit die Wahl-Gruppe genannt:

    https://www.focus.de/auto/ratg…23-901f-f77e10bd3f97.html


    und hier ebenfalls ein Artikel über die Insolvenz der Wahl-Gruppe allgemein:
    https://www.focus.de/auto/wahl…f2-9cb6-9752bb6f7ae6.html


    ...vielleicht kann der ein oder andere von euch damit was anfangen...

    Für alle, dies sich fragen wie sich eine andere Felgengröße und eine andere Reifengröße auf die Abmaße auswirken, z.B. auch wie tief ein Rad im Radhaus steht kann ich folgenden Rechner empfehlen, der das sehr anschaulich verdeutlicht. Man benötigt nur die Maße der originalen Felge und Reifen sowie die Maße der Wunschfelge mit Wunschreifen.


    REIFENRECHNER Nr. 1 | Reifengrößen und Felgen vergleichen


    Originalmaße:
    Premium: 17 Zoll x 6,5J ET44 (Felge) --> 205/50 R17 (Reifen)

    Comfort: 16 Zoll x 6,0J ET44 (Felge) --> 195/60 R16 (Reifen)


    Hier der o.g. Link wo sich einige Felgen (inkl. den zulässigen Reifengrößen) finden die mittels ABE eintragunsfrei sind:
    https://www.felgenoutlet.de/mg…key_number=2180-ABG-00007


    Kennt jemand noch einen Seite wo man ein Foto des MG Urban hochladen kann und in dass man die alternativen Felgen einfügen kann - zwecks Optik?

    Für mich ist die Situation relativ klar. Der Vertrag den wir haben, ist immer noch gültig, solange der Insolvenzverwalter nichts anderes mit uns aushandelt. Schafft es Wahl das Auto zu liefern UND den Brief bereit zu stellen, dann gibt's Geld. Brief, Geld und Auto muss für mich gleichzeitig passieren. Notfalls fahre ich hin und bezahle vor Ort gegen Aushändigung des Briefes. Das Auto kann ich dann selber anmelden und später abholen. Ansonsten wie eben erwähnt über ein Treuhand geht auch.

    Falls das Auto nicht geliefert wird, Frist setzen und Vertrag kündigen, dann evtl neu bestellen mit neuer Wartezeit.

    Aber : Die Insolvenz beendet NICHT automatisch den Vertrag. Der gilt immer noch. Der Händler hat ein Anrecht auf den Verkauf und wir müssen kaufen, solange die Firma existiert und nichts anderes (mit dem Insolvenzverwalter) ausgehandelt wird.

    Das Geld für den Anwalt könnt ihr euch sparen.

    Alles richtig wie du geschrieben hast - das ist ein super Beitrag; v.a. auch die Information, dass eine Insolvenz nicht automatisch den Kaufvertrag beendet. Gerade bei einer Insolvenz wird sich der Händler vermutlich auch nicht auf "Kulanz" einlassen bei einseitiger Vertragskündigung, wohl wissend, dass es in einer Insolvenzsituation für den Händler schwierig ist "neue" Käufer zu finden für ein Fahrzeug, dass für jemand anderen gedacht gewesen ist.

    Es könnte aber eben auch sein, dass es bei manchen Ärger gibt (sei es weil er schon bezahlt hat) oder sei es, dass es eben nicht so läuft wie du im geschrieben hast "Geld, Brief, Auto muss gleichzeitig passieren". Hier könnte es zu Situationen kommen bei denen evtl. rechtliche Hilfe benötigt wird. Denke, dass würde aufgrund der Anzahl der Käufer auch viele Personen betreffen... da ist dieses Forum dann gut zum Austausch.


    z.B. hilft es auch das kleingedruckte im Kaufvertrag zu lesen, dort steht möglicherweise etwas zu den Zahlungsmodalitäten - wie diese geleistet werden müssen und wann genau. Und hier könnte, muss aber nicht es zu Komplikationen kommen - z.B. wenn dort steht dass die Zahlung vorab zu leisten ist, der Händler aber keiner Blitzüberweisung etc. zustimmt oder diese, genau wie Barzahlung ausgeschlossen wird. Gerade die Thematik "Ware gegen Geld - Geld gegen Ware" kann etwas heikel sein im Falle einer Insolvenz.

    Ein Problem wurde schon kurz angesprochen: sollte es letztlich (warum auch immer) zu einer Nichtlieferung kommen hat man als Käufer nichts davon wenn man das Auto unbedingt wollte, selbst wenn man bis hierhin kein Geld verloren hat. Das Problem ist die 6000,00 € Prämie vom MG (die möglicherweise zeitlich nicht verlängert wird) und möglichweise auch die staatlichen Prämie im Nachgang die verloren gehen kann. Die staatl. Prämie sollte man aus Sicherheitsgründen eh nicht beim Kauf einrechnen - aber die 6000,00 € Prämie von MG konnte man gesichert mit einrechnen. Diese Prämie ginge möglicherweise verloren wenn man nach einigen Hin und Her doch anderswo neu bestellen muss - wie gesagt, einfach so wird man auf die Schnelle nicht aus dem aktuellen Vertrag rauskommen.