Im weltweiten Vergleich ist Datenvolumen in Deutschland unfassbar teuer. Ich könnte mir vorstellen, dass das eine Rolle spielt. Die anderen Punkte dürften sein, dass man bei OTA-Updates die Umweltbedingungen nicht so gut im Griff hat wie beim Update in der Werkstatt. Stichwort Stützspannung durch 12V-Ladegerät. Zwar kann man die Spannung der 12V-Batterie zu Beginn des Updates messen, aber wenn die defekt ist und dann bei 50% Updatefortschritt einbricht, hat der Kunde einen recht teuren Briefbeschwerer in der Auffahrt stehen.
Ich fände OTA wünschenswert, wäre aber schon zufrieden, wenn es Updates per Stick gäbe. Beim Toyota habe ich jährlich die neuesten Navi-Updates auf den Stick geschoben, dabei wurde dann auch die Firmware des Multimediasystems aktualisiert. Hat zwar ewig gedauert, war aber machbar.