Beiträge von deep470

    Ich lasse Euch Eure Meinung da gerne, aber was ABS und Airbags angeht, merkt man schon, dass da schon Geschichtsverklärung einsetzt. Früher war halt alles besser.


    Mein erstes Bosch-ABS war geradezu primitiv gegen alles was wir heute haben. Zweimal defekte Sensoren, einmal defektes Steuergerät. Ansprechverhalten sehr grob. Erinnert Ihr Euch noch an den Pajero-Zwischenfall? Ist in Spanien auf Schotterweg runtergefahren und das Auto hat fast gar micht mehr gebremst, weil Schotter die Räder sofort blockieren lässt? Mitterweile erkennt jedes ABS losen Untergrund und lässt darauf längeres Blockieren zu.


    Esp sieht heute auch fast jeder als selbstverständlich an. Elchtest ist längst vergessen, bzw wird mal kurz angesprochen, wenn man ne richtig alte A-Klasse sieht.


    Notbremsassistenten im Lkw haben Anfangs tierisch genervt. Vor allem, wenn ein Kollege dicht vorher reingezogen ist und der eigene Lkw sofort den Anker geworfen hat. Heutige Systeme berechnen die Differenzgeschwindigkeit und bremsen erst nur leicht ab, wenn das Hindernis sich schnell genug entfernt.

    NBA ist in neuen Lkw dann auch nicht mehr ausschaltbar.


    Ich finde auch nicht, dass das die Fähigkeiten des Fahrers in Abrede stellt..Aber jeder macht mal Fehler oder hat nen schlechten Tag. Und ja, MG muss da noch ne Menge nachbessern..Trotzdem: jeder Tote/Verletzte, der dadurch verhindert wird, ist doch gut, oder?

    Sry, musste sein, jegliche Diskriminierung der erfahrenen Generation geht mir auf den Zeiger.

    Wenn das das ist, was Du aus dem ganzen Thema mitnimmst, ok....


    Ja, auch jüngere Fahrer können einen Herzinfarkt erleiden, oder eine Unterzuckerung.


    Ich war gerade beim Verkehrsmediziner, damit ich nächstes Jahr meine Führerscheine behalten darf. Alle 5 Jahre muss ich 42 Fortbildungsstunden vorweisen. Nervt das? Ja, ein bisschen. Ich finde es trotzdem gut. Alle 5 Jahre zum Hausarzt und nen kurzen Test bei der Dekra, um auch die kleinen Klassen verlängern zu dürfen, wäre gar nicht schlecht.


    Die Million Kilometer könnte ich auch fast vollhaben, habe das nie aufgezeichnet.


    Und neue Dinge waren damals der Feind. Gurte? Schwachsinn! Mein erster BMW mit ABS - Relais gezogen. Airbag? Lieber das Auto ohne genommen.


    Zum Glück wird man halt reifer, vernüftiger.


    Was ich.mit dem Beispiel nicht wollte: älteren Fahrern Inkompetenz oder schlechtes Fahren vorwerfen. Also ersetze bitte den Fahrer im Beispiel durch einen 20-jährigen Diabetiker, ok? :P

    Naja, zu spät? Gehen wir mal davon aus, dass der Fahrer bewusstlos wird. Vielleicht jemand älteren Datums. Der wird ja wohl nicht so blöd sein, den Spurführungsassistenten bei Fahrtbeginn zu deaktivieren. Das Auto bleibt also erstmal in der Spur. Dann, durch einen riesigen Zufall, rauscht der Urban gerade in der Sekunden auf ein Stauende zu. Da sollte eigentlich der Notbremsassistent anfangen zu arbeiten. Lange vorher müsste aber schon der Aufmerksamkeitsassistent erkennt haben, dass der Fahrer nicht mehr auf die Straße achtet.


    Man schimpft so gerne auf die ganzen "EU-Assistenten", aber ganz so sinnlos wie immer behauptet wird, sind die nicht. Im Focus habe ich das spaßeshalber auf leerer Kraftfahrstraße mit Kilometern hinter mir leerer Fahrbahn mal getan, als wäre ich eingeschlafen. Das war ein sehr sanftes zum Stillstand kommen.


    Insgesamt ist natürlich problematisch, dass man schlimmstenfalls mit Warnblinker auf der ganz linken Spur parkt.

    P kannst Du 5 Sekunden drücken für eine Notbremsung. Kann auch Dein Beifahrer, falls Du bewusstlos wirst. Statt der Handbremse werden alle Räder mit der normalen Bremsanlage gebremst und dabei der Warnblinker aktiviert.


    Während der Fahrt auf R dürfte keine Auswirkung haben. Eventuell schaltet er nach totalem Stillstand nachträglich auf R.


    Eigentlich sehen Hersteller immer zu, solche Fehlbedienungen zu verhindern.

    Ich habe mir die Wolfbox G930 gekauft. Es handelt sich dabei um einen Monitor, der mit Gummibändern vor den Innenspiegel geclipst wird und diesen ersetzt. Also wenn ausgeschaltet, dann spiegelt er. Wenn der Monitor an ist, kann man umschalten zwischen der 4K Dashcam (wird links aus dem Spiegel ausgezogen) und einer HD Kennzeichenkamera (6m Kabel müssten nach vorne gezogen werden).


    Leider stürzt sie regelmäßig ab, das kann an der mitgelieferten SD-Karte oder an der Spannungsversorgung liegen. Da ich meinen Urban noch nicht habe, kann ich demnächste nur mal eine höherwertigere SD Card probieren. Das Hardwirekit werde ich nur zum Testen nicht im Toyota installieren.


    Das Bild der 4K Dashcam zeigt deutlich Reflektionen der Windschutzscheibe. Dafür habe ich für 13€ jetzt noch einen passenden CPL-Filter bestellt, der sollte das Problem lösen.


    Das Bild der vorderen Kamera ist ganz ordentlich, aber halt auch nur rangehalten, ich montiere die jetzt nicht.


    Lieber hätte ich eigentlich die Ottocast Ottocam gehabt. Carplay-Adapter mit eingebauter und externer Dashcam, welche man dann auch vorne montieren könnte. Leider kann das System kein Android Auto und ich werde mit kein iPhone kaufen. Der Vorteil wäre ganz klar, das Videobild beider Kameras komfortabel im Autoradio sehen zu können.


    Ich hoffe sehr, dass der Markt da demnächst mal was passendes für Android Auto hervorbringt. Oder eine Nachrüstlösung für 360°-Kameras.


    Bis dahin hoffe ich, die Wolfbox-Kamera gut nutzen zu können. Wenn ich nachschauen kann, welche der 26 Innenspiegel Befestigungen der Urban hat, kann ich eine Montageplatte bestellen. Das Kamerakabel sollte relativ simpel hinter an der A-Säule und dann hinter dem Handschuhfach durchgeführt werden können.


    Ich halte Euch da gerne auf dem Laufenden, wenn ich nächste Woche fieberfrei und fit bin.

    Hab das Kabel im Toyota Hybrid genutzt, da ist keine Sicherung geflogen aber es hat tatsächlich ne Minute gedauert bis der Bordcomputer gestartet ist. Die Batterie muss ja nicht geladen werden, es geht nur darum, den eigenen Inverter irgendwie zum starten zu kriegen.