Beiträge von ulf

    Immerhin sollen nur(!) die XP-Sitze manuell verstellbare Lordosenstützen haben. Die Gen.1-Sitze machen mir zwar keine Rückenprobleme, aber falls ich im FL dank der Lordosenstütze deutlich besser sitzen sollte, könnte ich mich mit den Pomp-Kragen arrangieren :rolleyes:

    Wenn ich im MY26-Baukasten spielen dürfte, würde ich die Premium-Sitze in den XP packen...


    MY26_SitzePremium.jpg

    ... weil mir beim XP das Teil zwischen Lehne und Kopfstütze viel zu aufgeblasen und auch unnütz erscheint. Es erinnert mich spontan an die Kragen mancher Graf-Dracula-Kostüme :rolleyes:


    DraculaKragen.jpg


    Daher ist das Sitzdesign im Facelift-XP für mich ein klarer Rückschritt gegenüber dem Urmodell. Denn dessen sehr dezente rote statt blaue Sitznähte fallen im Vergleich zu Standard und Lux nur bei genauem Hinsehen auf.

    Hier geht es nicht darum mit welcher Reku Stufe zu besonderen Ereignissen gefahren werden sollte…

    Nicht direkt, aber aus dem Blickwinkel möglicher dramatischer Folgen von Projekten wie Deinem kann es u.U. genau um die Reku in besonderen Situationen gehen.

    Denn wenn die Umschaltungen der Reku-Stufen über die Software des Infotainment-Screens laufen, und unpassende Reku-Stufen Unfälle auslösen können (wie in #13 gezeigt), wird die Wahl der Reku-Stufen für mich zu einem wichtigen sicherheitsrelevanten Thema.

    MG bzw. SAIC muß für Unfälle aufgrund von Fehlern seiner Software haften. Aber wenn sie im Einzelfall bei der Ursachenforschung bemerken, daß relevante Teile der Software nicht mehr OEM sind, werden sie jegliche Verantwortung ablehnen - und vor Gericht wohl auch Recht bekommen.

    Daher würde ich keine Hobby(?)programmierer außerhalb des OEM an dem Hard- und Softwarecluster herumbasteln lassen, über den z.B. die Reku-Stufen geschaltet werden.


    Ähnliches gilt für das Ansprechverhalten der Fußbremse, die auch via Infotainment-Screen wählbar ist: Wenn z.B. jemand die "sportliche" Bremscharakteristik gewählt hat und sich auf eine bissige Reaktion bei leichtem Pedaldruck verläßt, kann ein unbemerktes Umschalten in den Komfortmodus (wegen eines Softwarebugs) Unfälle verursachen, wenn der Fahrer in einer Gefahrensituation glaubt, das Bremspedal nur leicht treten zu müssen.

    am linken Bildschirm, mit den wichtigen Sachen wäre ich auch ein wenig vorsichtig - aber das große Handy in der Mitte... das ist doch "Spielzeug" :)

    Darauf wüde ich nicht wetten. Denn in der Mitte wird u.a. die Reku umgeschaltet: das merke ich immer wieder, wenn ich beim Losfahren auf Reku 1 umschalten will, während noch das Rückfahrkamerabild gezeigt wird - dann sind nämlich die Lenkrad-Favoritentasten funktionslos.

    Und die Rekustufe kann über Unfall oder keinen Unfall entscheiden: Hier (siehe unter "Plausibelster Ablauf") hat es offenbar geknallt, weil die Default-Reku 3 im MG4-Ecomodus die HA bei schneeglatter Fahrbahn so stark gebremst hat, daß das Heck ausgebrochen ist und der MG4 faktisch unlenkbar wurde.

    Dazu steht passenderweise im verbotenen Buch, S. 199:

    Zitat

    Im Schnee-Modus wird Stufe 1 der Energierückgewinnung im Rollbetrieb gestartet, die für das Fahren auf rutschigen Straßen geeignet ist.


    Das heißt umgekehrt: "Die höheren Reku-Stufen bremsen die HA beim Loslassen des Strompedals so stark ab, daß das Heck auf rutschigen Straßen ausbrechen kann."


    Und genau das könnte IMO auch passieren, wenn beim Modifizieren des "großen Handys in der Mitte" ein Bug eingebaut wird, der ohne Fahrer-Eingriff nach dem Prinzip "unkalkulierbarer Zufallsgenerator" die Reku-Stufen wechselt. Dann fehlt nur noch eine glatte Fahrbahn und ein Fahrer der denkt "Ich bin ja mit Reku 1 unterwegs, da wird das Heck schon nicht ausbrechen solange ich nicht absichtlich Mist baue!" - und schon kann sowas passieren wie im oben verlinkten Blog oder noch schlimmer, wenn ein ungnädiger Zufall den unlenkbaren MG4 voll in den Baum oder vor einen LKW im Gegenverkehr rutschen läßt.

    So können die Werkstätten bei jedem Radwechsel für die paar Minuten Codes einlesen und anlernen noch einen Aufschlag draufsetzen.

    Wegen dieser Aussicht hatte ich mir ein Diagnosetool MIT TPMS-Funktion zugelegt. Aber bei den letzten beiden Räderwechseln (Serienfelgen mit MG-Sensoren <-> Aftermarketfelgen mit Zubehörsensoren) hat mein XP die Sensoren nach eine gewissen Fahrstrecke selbst erkannt und aktualisiert auch die Reifendrücke :/

    Ob die das hätten eintragen lassen 🤔.

    Wenn jener Tesla mit dem Akku-Upgrade technisch einer anderen Version entspricht, für die schon eine offizielle Betriebserlaubnis existiert, dürfte der Eintrag IMO kein großes Problem sein.

    Aber für Deine Idee = XP mit 77kWh-Akku gibts eben keine solche offizielle Betriebserlaubnis :(