Ich habe jetzt seit über 3 Jahren einen dynamischen Stromtarif, anfangs bei Tibber mit dem Pulse, inzwischen habe ich mir einen "richtigen" Smart-Meter bei den Stadtwerken erstritten und konnte auch zu einem günstigeren Anbieter wechseln.
Hier ein Verglich für dynamische Stromtarife, hier ist nicht nur die Region sondern auch der Verbrauch wichtig um die Kosten zu berechnen.
Für mich lohnt es sich extrem obwohl ich (noch) gar keine Möglichkeit habe ein e-Auto zu laden, das würde es nochmal besser aussehen lassen.
Im Sommer sind am Mittag Arbeitspreise von 15-22ct die Regel, teilweise sogar <5ct bei Solarüberschuss an der Börse und 4x sogar schon negativ.
Per Zeitschaltungen und HA schaue ich halt dass die großen Verbraucher in diesen Zeitraum fallen (Waschmaschine, Geschirrspüler,...)
Ein Stromspeicher wird geladen, der Überbrückt die Abendstunden und teilweise die Nacht durch die Grundlast. Alles vollautomatisch ohne mein zutun.
Im Sommer habe ich über ein Balkonkraftwerk viel über die Sonne, Durch Abschattung und Nebel habe ich ab Herbst bis zum Frühling eher selten Sonne, trotzdem wird der Akku geladen mit günstigen Strom und entladen am Abend wenn der Strom teuer ist.
Hier spare ich rechnerisch 20-30% gegenüber einen herkömmlichen Stromkosten bei einem Tarif mit festen Arbeitspreis.
Außerdem empfinde ich das halt als fairste Möglichkeit den Strom zu beziehen und wünschte wenn das (wie in anderen Ländern) das jeder so machen muss.
Ist ja netzdienlich wenn Leute den Strom dann beziehen/verbrauchen wenn gerade ein Überschuss da ist und sie werden belohnt mit günstigen Preisen.
Um nicht in den finanziellen Ruin zu kommen wenn mal ein einem einzigen Tag für 45 Minuten am Abend im Winter die kWh 2€ kostet, nimmt man halt einen günstigen Speicher her, welcher paar Stunden überbrücken kann.