Beiträge von Mc-Fly

    Nee, da bestellt man beim deutschen Händler, der ist das Problem. MG würde ich da nicht die Schuld geben. Und wenn die Wahl keine Autos mehr liefern, weil sie Zweifel an der Zuverlässigkeit haben: das würde BMW, Mercedes, VW genauso tun.

    Ok, da korrigiere ich mich gern u. muss dir da recht geben.

    Die eigentliche Frage ist nicht wie Wahl reagiert, sondern wie MG reagiert :/
    Wird noch weiter an Wahl geliefert? unter welchen Bedingungen?

    Ist auch richtig. Weiter gibt es genügend Artikel in der Fachpresse zu lesen, wie verschiedene chien. Hersteller mit der Provisionsverrechnung gegenüber ihren deut. Händlervertretungen umgehen. Da ist von Zahlungswartezeiten von bis zu 6 Monaten zu lesen. Ob derlei auch auf MG zutrifft entzieht sich mir. Dass das aber in der Branche muniert wird, scheint kein Gehemnis mehr zu sein. Sowas bindet natürlich auch finanzielle Freiräume bei den Händlern.


    Xpeng und BYD in Deutschland: Händler klagen über Zahlungsverzug
    Bei einigen deutschen Händlern von Xpeng und BYD gibt es Berichte über verspätete Auszahlungen und langwierige Abrechnungsprozesse. Für den Handel ist das mehr…
    www.elektroquatsch.de

    Ok, direkt MG kontaktieren. Keine Ahnung ob nützlich, aber wenn das dort beim Hersteller möglich ist, kann es ja nicht schaden den Weg auch mal parallel zu gehen.


    Ich habe bei Bestellung im Juni zunächst eine Unterschrift abgelehnt, da es hieß max. 6 Monate Lieferzeit. Tage später erhielt ich den Anruf, man habe seitens des Hersteller die Nachricht erhalten, man könne nun doch früher liefern, und zwar schon bis Ende Oktober. Ich ließ mir das von einem 2. Autohaus bestätigen, welches ich zuvor parallel angefragt hatte. Die schlugen tatsächlich in dieselbe Kerbe. Irgendwas musste also wohl an der Lieferzeitverkürzung u. Ausbau der Produktion seitens MG dran gewesen sein. Ich unterschrieb dann doch. Nun sind es "andere" Gründe, die dann doch wieder zum Verzug führen werden.


    Da bestellt man einmal beim chien. Hersteller - alles wirklich super gelaufen, würde ich sagen. ?(

    Da bekommt die Mail von Ende Juli, dass es aufgrund von Problemen zu 9-10 Wochen Lieferverzug gibt… das habe ich zum Glück noch im Postfach.


    Na dann, 9 - 10 Wo. Verzug. Eben kurze Nachricht - fertig - Problem gelöst. Fragt sich nur für wen? Genau die Antwort brauche ich auch von denen, spielen einem die Trümpfe ja förmlich zu (LT Überschreitung über den Verzugszeitraum hinweg). Bei dieser unmöglichen, ja unwahren Kommunikation zu den Kunden, deren Autos gar da schon auf dem Hof stehen, man nicht einmal weiß ob oder wie lang sie da noch stehen werden, nein, da möchte ich auch bei denen raus. Mal schauen, ob ich nach deren erster Verarbeitung der Insolvenzmeldung da endlich mal wen Aussagekräftigen an die Strippe bekomme.

    Habe keine Lust mehr, werde wahrscheinlich einen anderen Hersteller wählen.

    Nach dem Lesen dieses Berichtes in der ortansässigen Siegener Zeitung zur Wahl-Problematik, lieben Dank übrigens für den Link dazu, bin ich mir nun auch mehr als unsicher, ob das noch was werden kann. Ich sagte ja schon, die "Wachmänner/Aufpasser" kommen. Die Banken sind die nächsten Henker, die ihre Forderungen sichern werden wollen. Wie schon kommuniziert, war ich selbst schon einmal von einer Insolvenz in einem halb so großen Unternehmen betroffen. Eins weiß ich aus der damaligen Zeit ganz genau. Da wird quer durch die Marken von keinem Hersteller mehr ein Auto auf deren Hof gestellt, sofern die Zahlung nicht gesichert ist (z. B. Vorkasse, Bankbürgschaft usw.). Wohlmöglich holt man Fahrzeuge gar wieder vom Hof, insbesondere die Autos wo der Eigentumsübergang noch offen ist. So wurden damals bei uns unbezahlte Waren, vor allem hochpreisige u. woanders im Markt problemlos nutzbare (wie hier z. B. Neuwagen), wieder vom Werksgelände abgeholt. Ein Drama bricht da los, um nicht zu sagen zunächst mal ein großes, uns Kunden kaum dienliches Chaos übergreifend in allen Häusern. Dann kämpft jedes Haus, sprich jede Marke intern für sich, um am besten gegenüber der Kundschaft, vor allem aber der GF darzustehen - auch nicht wirklich dem Gesamtproblem dienlich. Jedes Haus will weiterhin möglichst reibungslos agieren. Das funktioniert aber eben wegen sehr begrenzter Gesamtliquidität schlicht nicht. Das einzig positive, das gewährte Insolvenzgeld für all die Mitarbeiter wird "langsam" über die nächsten 3 Monate eine gewisse "Reserveliquidität" ins Unternehmen spülen. Andererseits spielen wiederum Löhne, Gehälter nebst Sozialersicherungsbeiträge die allererste "Forderungsgeige" im Insolvenzrecht. Wir Privatkunden stehen da mit Sicherheit hinten an, erst recht wenn unser Geld noch gar nicht im Hause ist. Wertvoll hingegen sind wir aber durchaus buchhaltrisch für da kommende Umsätze, sofern, wichtig, diese positive Erlöse erwarten lassen u. eben einfach Bar- u. nicht wieder Leasinggeschäfte sind. Nicht vergessen, ein späterer Insolvenzverwalter kann/darf auch einseitig Lieferverträge auflösen, wenn er meint diese seien ihm nicht lukrativ genug. Da sind wir aber wohl eher schon einen Schritt weiter bei Abwicklung, Zerschlagung und Verkauf.


    So ist man nun auf Veröffentlichungen in der Tagespresse angewiesen. Würde durchaus auch zur Fremdmarke wechseln wollen - Opel Corsa E, Kia EV2, Cupra Raval. Alle teurer, vor allem Opel u. Cupra aber auch mit deutlichen Rabatten zu bekommen, teils dann gar ab Lager, was in meinem Fall dann wohl sein müsste. Und ich glaube, dass insbesondere der Cupra Raval einen markant höheren prozentualen Wiederverkaufspreis nebst geringerer Wartungskosten hat. Den MG4 Urban hätte ich trotzdem gern, reißt er doch zunächst das deutlich kleinere Loch ins Budget.


    Ja, lasst gern hören, ob ihr mit der Bitte auf Widerruf bei Wahl weiterkommt, ob das dort akzeptiert wird. Ich würde mich anschließen wollen, möchte aber auch gern zunächst mit meinem Verkäufer sprechen. Das gelang mir bisher nicht - scheinen da alle verstorben zu sein. Fakt ist für mich, dass das Ganze, selbst bei letztlich gutem Ausgang, wohl negativen Einfluss auf unsere Lieferzeiten nehmen wird. Das ist ja förmlich schon zwischen den Zeilen im Zeitungsbericht zu lesen. Gut auch zu erkennen, an den Autos, die dort schon Wochen auf dem Hof stehen sollen, deren Papiere seitens MG nicht herausgegeben werden. Belogen wurden wir Kunden zu den wahren Hintergründen, sogar einfach andere verantwortlich gemacht - eigentlich ein "No Go". Ich vermutete das ja bereits recht am Anfang dieses Thread. Dieser Knoten (Liquidität) löst sich nicht mal eben, zu viele reden da nun mit. Irgendwoher kommt schließlich das gesetzliche 3-monatige Insolvenzverfahren, das zudem keinesfalls gut enden muss. Statistisch nur in 25 - 30 % der Fälle, dieses teils gar erst nach Zerschlagung - sollte man auch drüber nachdenken. In Eigenverwaltung soll die Rettungsquote etwas höher sein. Da ziehe auch ich - nach Möglichkeit - lieber direkt die Reißleine. Drei Monate Wartezeit für nix - leider. Tja, mal gewinnt man, mal verliert man. Wäre ja fast schon langweilig im Leben, wenn's anders wäre... :rolleyes:


    Nachtrag: Ich Idiot hab unseren Gebrauchten auch noch 2 Tage vor der Hiobsbotschaft hier privat verkauft. Dachte Überbrücken wir irgendwie bis zum eigens vorgezogenen LT Mitte Oktober - auch das ja kaum mehr glaubwürdig.

    Wäre ich Eigner eines Autohauses, würde ich dann noch die Autos aus Online-Verträgen beim Hersteller zunächst zu meinen Lasten bestellen, wenn mir die Kunden im Zweifel die Verträge serienweise widerrufen könnten. Ich bliebe ja unter Umständen auf die Kisten sitzen (ok, im Fall MG4 Urban sicher nicht).


    Andererseits, je mehr jetzt bei Wahl widerrufen, je eher ist der nächste Kunde dran, der bei der Stange bleibt.


    Bedingung 1: Das Auto passt wie die Faust aufs Auge zum nächsten Besteller.

    Bedingung 2: Der Händler hat die Kohle, um die Autos beim Hersteller zu bezahlen (Papiere)


    Alles nicht wirklich rosig, weder für uns, noch für die Wahl-Group... ;(

    Trotzdem steht es bei Wahl ja unmissverständlich in der Widerrufsbelehrung.

    Ja, die Frist beginnt danach nach Zugang der Belehrung, jedoch "nicht vor Eingang der Ware beim Empfänger". Hab das jetzt bei mir Wort für Wort auch nochmal nachgelesen.


    Also, bin mit 60+ alt, nein, nur schon etwas älter, hoffe aber, dass meine Synapsen in meiner Schaltzentrale noch halbwegs arbeiten, und ich den Satz richtig verstehe. Danach startet dieses Wiederrufsrecht doch frühestens dann, wenn die Ware, sprich das Auto, beim Empfänger, sprich bei mir ankommt.


    Frage A) Wer will dann, wenn das Auto da ist, noch widerrufen?

    Frage B) Wie kommt man darüber dazu, das der Vertrag jetzt im Vorlauf, ohne Ware/Auto direkt wiederrufbar sei?


    Im Netz findet man ganz im Gegenteil ganz schnell Informationen, wonach eine nackte Insolvenzmeldung keinesfalls der Grund eines Vertragswiederrufs sein kann. Wenn überhaupt, dann nur einseitig durch einen Insolvenzverwalter (evtl. spätere Abwicklung des Unternehmens).


    Also, wir "Wahl-Kandidaten" hängen drin. Lasst uns lieber hoffen, dass alles noch irgendwie gut gehen wird. Man darf doch durchaus den Willen voraussetzen, dass die GF nebst Mitarbeiter ihr Schiff wieder auf Kurs bringen möchten. Prinzip Hoffnung ist da bei mir eher angesagt.

    Darf ich mal was fragen? Habe obige letzten Beiträge gelesen. Dieses 14-tägige Widerrufrecht gilt doch ab Datum der Vertragsunterzeichnung (Online-Vertragsschluss), aber doch nicht noch bis 14 Tage nach Lieferung, wie oben wer schrieb. Danach könnte ja jeder der online bestellt hat jederzeit bis zur Auslieferung wieder aussteigen. Da hat doch wer völlig falsche Vorstellungen, vom Käuferschutz im Rahmen des Fernabgabegesetzes, oder?

    Kündbar gemäß Vertragsregelwerk. Verzugsetzung - keine Lieferung - kündigen. Ja, wie immer schon. Dazu gehören Lieferzeitüberschreitungen - erhebliche.


    Die Insolvenz ist defacto kein Kündigungsgrund. Das Ding gilt, min. bis zum Ende der Insolvenzzeit.


    Ob aber MG diesen Händler weiter anliefern wird, ist wiederum deren kaufm. Entscheidung. Denke, sie werden es von den Zahlungseingängen abhängig machen, wertmäßig wie auch terminl./zeitlich. Andernfalls werden sie die Fahrzeuge nach gewisser Karenzzeit umdisponieren (müssen). Darf man ihnen nicht einmal übel nehmen - auch MG ist auf Umsatz- u. Gewinn orientiert.

    Genau, Panik ist sinnlos, die Verträge gelten nach wie vor, ob es uns Betroffene passt oder nicht, min. bis zum Ende der 3-mon. Insolvenzkarenzzeit.


    Da sicher der Regelbetrieb weitergeht (Insolvenzrecht), habe ich weniger Angst davor, dass mein Fahrzeug in der Insolvenzzeit nicht ausgeliefert wird, als vielmehr davor, dass MG sich entscheidet dort wegen zu lang offenstehender Rechng. vorerst nicht mehr anzuliefern, obwohl die Fahrzeuge eigentlich für Wahl kommisioniert waren. MG diese Fahrzeuge wohlmöglich nach gewisser Wartezeit einfach auf andere Vertriebswege bringt. Auch MG muss ja letztlich sehen, dass der Rubel rollt.