Habe keine Lust mehr, werde wahrscheinlich einen anderen Hersteller wählen.
Nach dem Lesen dieses Berichtes in der ortansässigen Siegener Zeitung zur Wahl-Problematik, lieben Dank übrigens für den Link dazu, bin ich mir nun auch mehr als unsicher, ob das noch was werden kann. Ich sagte ja schon, die "Wachmänner/Aufpasser" kommen. Die Banken sind die nächsten Henker, die ihre Forderungen sichern werden wollen. Wie schon kommuniziert, war ich selbst schon einmal von einer Insolvenz in einem halb so großen Unternehmen betroffen. Eins weiß ich aus der damaligen Zeit ganz genau. Da wird quer durch die Marken von keinem Hersteller mehr ein Auto auf deren Hof gestellt, sofern die Zahlung nicht gesichert ist (z. B. Vorkasse, Bankbürgschaft usw.). Wohlmöglich holt man Fahrzeuge gar wieder vom Hof, insbesondere die Autos wo der Eigentumsübergang noch offen ist. So wurden damals bei uns unbezahlte Waren, vor allem hochpreisige u. woanders im Markt problemlos nutzbare (wie hier z. B. Neuwagen), wieder vom Werksgelände abgeholt. Ein Drama bricht da los, um nicht zu sagen zunächst mal ein großes, uns Kunden kaum dienliches Chaos übergreifend in allen Häusern. Dann kämpft jedes Haus, sprich jede Marke intern für sich, um am besten gegenüber der Kundschaft, vor allem aber der GF darzustehen - auch nicht wirklich dem Gesamtproblem dienlich. Jedes Haus will weiterhin möglichst reibungslos agieren. Das funktioniert aber eben wegen sehr begrenzter Gesamtliquidität schlicht nicht. Das einzig positive, das gewährte Insolvenzgeld für all die Mitarbeiter wird "langsam" über die nächsten 3 Monate eine gewisse "Reserveliquidität" ins Unternehmen spülen. Andererseits spielen wiederum Löhne, Gehälter nebst Sozialersicherungsbeiträge die allererste "Forderungsgeige" im Insolvenzrecht. Wir Privatkunden stehen da mit Sicherheit hinten an, erst recht wenn unser Geld noch gar nicht im Hause ist. Wertvoll hingegen sind wir aber durchaus buchhaltrisch für da kommende Umsätze, sofern, wichtig, diese positive Erlöse erwarten lassen u. eben einfach Bar- u. nicht wieder Leasinggeschäfte sind. Nicht vergessen, ein späterer Insolvenzverwalter kann/darf auch einseitig Lieferverträge auflösen, wenn er meint diese seien ihm nicht lukrativ genug. Da sind wir aber wohl eher schon einen Schritt weiter bei Abwicklung, Zerschlagung und Verkauf.
So ist man nun auf Veröffentlichungen in der Tagespresse angewiesen. Würde durchaus auch zur Fremdmarke wechseln wollen - Opel Corsa E, Kia EV2, Cupra Raval. Alle teurer, vor allem Opel u. Cupra aber auch mit deutlichen Rabatten zu bekommen, teils dann gar ab Lager, was in meinem Fall dann wohl sein müsste. Und ich glaube, dass insbesondere der Cupra Raval einen markant höheren prozentualen Wiederverkaufspreis nebst geringerer Wartungskosten hat. Den MG4 Urban hätte ich trotzdem gern, reißt er doch zunächst das deutlich kleinere Loch ins Budget.
Ja, lasst gern hören, ob ihr mit der Bitte auf Widerruf bei Wahl weiterkommt, ob das dort akzeptiert wird. Ich würde mich anschließen wollen, möchte aber auch gern zunächst mit meinem Verkäufer sprechen. Das gelang mir bisher nicht - scheinen da alle verstorben zu sein. Fakt ist für mich, dass das Ganze, selbst bei letztlich gutem Ausgang, wohl negativen Einfluss auf unsere Lieferzeiten nehmen wird. Das ist ja förmlich schon zwischen den Zeilen im Zeitungsbericht zu lesen. Gut auch zu erkennen, an den Autos, die dort schon Wochen auf dem Hof stehen sollen, deren Papiere seitens MG nicht herausgegeben werden. Belogen wurden wir Kunden zu den wahren Hintergründen, sogar einfach andere verantwortlich gemacht - eigentlich ein "No Go". Ich vermutete das ja bereits recht am Anfang dieses Thread. Dieser Knoten (Liquidität) löst sich nicht mal eben, zu viele reden da nun mit. Irgendwoher kommt schließlich das gesetzliche 3-monatige Insolvenzverfahren, das zudem keinesfalls gut enden muss. Statistisch nur in 25 - 30 % der Fälle, dieses teils gar erst nach Zerschlagung - sollte man auch drüber nachdenken. In Eigenverwaltung soll die Rettungsquote etwas höher sein. Da ziehe auch ich - nach Möglichkeit - lieber direkt die Reißleine. Drei Monate Wartezeit für nix - leider. Tja, mal gewinnt man, mal verliert man. Wäre ja fast schon langweilig im Leben, wenn's anders wäre... 
Nachtrag: Ich Idiot hab unseren Gebrauchten auch noch 2 Tage vor der Hiobsbotschaft hier privat verkauft. Dachte Überbrücken wir irgendwie bis zum eigens vorgezogenen LT Mitte Oktober - auch das ja kaum mehr glaubwürdig.