Beiträge von Bambulko

    Arval fragt einmal im Jahr ab, wie der aktuelle Kilometerstand ist. Als Antwort darauf kam dann das Angebot.


    Vorteil für Arval ist, dass sie jetzt schon mehr Geld bekommen, und nicht erst bei der Abrechnung, wenn ich das Fahrzeug zurück gebe.


    Vorteil für mich ist, dass ich etwas weniger zahlen muss und nicht einen größeren Betrag am Ende.

    Die Menschen im Plattenbau haben eher das Problem, dass der Einstieg relativ teuer ist.

    Ist er das denn noch? Den MG4 Urban gab es neu ab 13000 Euro (Menschen im Plattenbau werden sicher die Förderung bekommen). Und die Leasingraten bei manchen Autos sind heute nicht viel höher als als das, was die Leute im Monat für Benzin ausgeben. Und mit den 310 Euro THG Quote kann man ca. 4000 km umsonst fahren, selbst wenn man 49 ct/kWh zahlt.

    Ich habe gerade von Arval eine email bekommen mit einem Angebot zur Anpassung des Leasingvertrags. Sie wollen meine 245.63 Euro bei 10000 km/a in 253.32 Euro bei 11200 km/a umwanden. Das wären über die 48 Monate 369.12 Euro mehr. Wenn ich bis zum Ende meiner Leasingzeit genau so weiter fahre wie bis jetzt, würde ich etwa 5000 km drüber liegen, was dann etwa 420 Euro kostet. Im Moment bin ich geneigt das Angebot anzunehmen. Oder hat jemand gute Argumente, warum man das nicht annehmen sollte?

    Mir ging es mit meiner Anmerkung, dass irgendwann Fahrer von Elektroautos für den Rückgang der Steuereinnahmen durch Benzin und Diesel irgendwie zur Kasse gebeten werden, nicht darum Elektroautos schlecht zu reden, oder Panik zu verbreiten. Und erst recht sollte es nicht so verstanden werden, dass Verbrenner bald wieder wirtschaftlicher werden. Ich bin fest überzeugt, dass der Kipppunkt hier schon überschritten ist und die aktuelle Politik die Transformation nur verlangsamen, aber nicht aufhalten kann (was schon schlimm genug wäre).


    Aber ich glaube schon, dass gerade wir Zuhause- und PVlader Dank THG Quote und KFZ-Steuerbefreiung eine goldene Zeit erleben, und das auch das in Zukunft sicher irgendwann etwas ändern wird. Mit meiner THG Quote von 310€ und einen gemischten Strompreis von 15 ct/kWh (70% PV, 30% gekauft) fahre ich praktisch das ganze Jahr kostenlos.

    Mein MG4 Lux erkennt nur Schilder, die die Geschwindigkeit anzeigen. Und hier auch nur die Standardschilder mit schwarzer Schrift auf weißem Grund. Die elektronischen Anzeigen in Baustellen oder auf Autobahnen mit weißer Schrift auf schwarzem Grund werden nicht erkannt. Alle anderen Verkehrszeichen, wie Autobahn, oder Ortsschilder, werden konsequent ignoriert.

    Ich habe bei EnBW zu 310 Euro abgeschlossen und 310 Euro bekommen. Wie viel die bekommen haben interessiert mich nicht wirklich. Beim Aldi frage ich ja auch nicht bei jedem Produkt nach, für wie viel die das eingekauft haben.


    Was steht bei diesen 'mindestens XXX Euro' Verträgen denn in den AGBs?

    Wenn sich die E-Mobilität und die Wärmepumpe endlich durchsetzen, spart sich das rohstoffarme Deutschland Milliarden Euro für den Import von Öl, Gas, Diesel und Benzin. Zudem wird wir unabhängiger vom Ausland.

    Wozu dann noch irrwitzige Steuern neu erfinden?

    Der Staat importiert aber kein Öl oder Gas. Also spart er dann auch nichts. Das Geld aus der Steuer fließt ja in den allgemeinen Haushalt. Wenn da irgendwann Milliarden fehlen, muss das Geld halt irgendwo herkommen. Oder man lässt die Infrastruktur noch mehr verkommen.

    Wenn man bedenkt, wie viel Steuern beim Benzin bezahlt werden, wird sich schon ein Anteil von 10% im Bestand deutlich auf die Steuereinnahmen auswirken. 2025 wurden durch die Energiesteuer bei Benzin und Diesel 32 Mrd. Euro eingenommen. Man muss sich ja nur die aktuellen Diskussionen um PV Anlagen anschauen. Da werden private PV Anlagen ja auch verteufelt, weil die Besitzer deswegen weniger Netzentgelte zahlen. Und es wird geschaut, wie man die Besitzer doch zur Kasse bitten kann. Genau das gleiche wird bei BEVs früher oder später passieren. Die Frage ist nur wann das kommt, und ob damit der Hochlauf nochmal verlangsamt wird.

    Ich frage mich manchmal, wie das mit der Elektromobilität so weiter geht. Ich habe keinen Zweifel, dass sich BEVs in large der Zeit immer mehr durchsetzen. Allerdings wird das dazu führen, dass den Staat bald die Einnahmen aus der Mineralölsteuer wegbrechen. Das Geld wird aber gebraucht, und so wird der Staat auch das Geld irgendwann bei den Fahrern von BEVs hohlen. In UK soll wohl jetzt eine extra Steuer für BEVs können, wo jeder gefahrene Kilometer besteuert wird. Was wird hier wohl kommen? Über den Strompreis kann man ja schlecht gehen.