In der Tesla-Community galt / gilt es AFAIK als sicher, daß Supercharging dem Akku nicht merklich schadet.
Doch nun verlautet aus den Heiligen Hallen in Austin das genaue Gegenteil. Und zwar übereinstimmend mit neueren Labor- und Felduntersuchungen, denen zufolge Schnelladen die Degradation umso mehr beschleunigt, je öfter am HPC geladen wird. Ein Beispiel:
Die untere Grafik zeigt, daß mehr als 3 HPC-Ladungen/Monat die Degradationsrate gegenüber BEV ohne HPC-Ladungen fast verdoppeln können.
Allerdings wird hier nur die Degradation über 4 Jahre gezeigt. Da HPC-Ladungen IMO hauptsächlich bei Langstrecken-Vielfahrern üblich sind, dürften Grafiken der gleichen Untersuchung über die Laufleistungen der untersuchten BEV evtl. weniger dramatisch aussehen.
Hier ein Video, das manche Tessies wohl (etwas) verwirren wird:
Im Prinzip das Gleiche steht von Anfang an im Verbotenen Buch für unsere MG4 (für MY3: auf S. 179):
ZitatUnter normalen Verhältnissen empfiehlt es sich sehr, ein möglichst langsames Ladeverfahren zu verwenden statt ständig oder regelmäßig Schnellladegeräte einzusetzen.
Wem also etwas an seinem Akku liegt (anstatt z.B. zu denken "Nach meinem Leasing die Sintflut!"), dem kann ich nur raten, HPC-Ladungen konsequent auf das unvermeidbare Minimum zu beschränken, bzw. mögliichst HPCs mit geringerer Leistung als die ~ 140kW zu nutzen, die der MG4 mit NMC-Akku maximal laden kann. Oder bevorzugt an 150 oder 200kW-Alpitronic-Säulen zu laden, wo schon 1 Platz besetzt ist. Denn solange bekommt der MG nur die Hälfte der Maximalleistung, also 75 bzw. 100kW ![]()