In Mehrfamilienhäusern gibt es einen Hausanschluss, der irgendwie dimensioniert ist. Wenn nun im Worst Case 20x 22kW laden, übersteigt das im Zweifelsfall die Leistung und es fliegen alle Sicherungen. Daher muss bei vielen Verbrauchern ein Lastmanagement her, das die Wallboxen drosselt. Laden z.B. nur 1-5 Nutzer, kann der volle Ladestrom abgegeben werden. Laden 20 gleichzeitig, drosselt man z.B. auf 6kW. Hierfür gibt es bei Wallboxen das OCPP Protokoll, über dass diese durch eine Steuereinheit geregelt werden können. Was das Ganze teurer macht, ist die Lastverteilung und die Installation durch einen Elektriker.
Einfach irgendwie irgendwo anschließen klappt vielleicht technisch noch in einem Einfamilienhaus. Selbst da bin ich mit unserem MG4 Standard an die Grenzen gestoßen, weil der nur einphasig lädt. Wenn beim Aufladen bei vollem Ladestrom noch weitere Verbraucher auf der Phase genutzt werden, fliegt selbst eine 32A Sicherung.
ja, hypotetisch. Gleiches Problem wäre, wenn alle gleichzeitig kochen und sich föhnen würden. Ist statistisch aber auszuschließen. Ab davon schrieb ich ja extra: Steckdose. Dann hast du 1 Phase mit 3,6kW. Das verkraftet der Hausanschluss auch, wenn die nie auftretende Situation "alle laden gleichzeitig" auftreten würde. Und mit 3,6kW lädtst du in einer Nacht bequem von 20% auf 80%. Keiner verlangt 20x22kW, kann eh kaum ein Wagen.