Beiträge von linuxhippy

    DC-Laden ist dafür gedacht, damit man den Akku möglichst schnell wieder aufgeladen bekommt, wenn man z.B. längere Strecken fährt. Da will man doch die Ladeleistung nicht drosseln. Wenn man den Akku schonend laden will, nimmt man AC.

    Ich hatte schon öfters den Fall, dass ich 2-3h Ladezeit zur Verfügung gehabt hätte und die hohe Leistung der DC-Ladestation eigentlich lieber veringert hätte um den Akku zu schonen und das Auto anschließend nicht so schnell wieder abhängen zu müssen. AC war aber aufgrund der geringen Leistung keine Option.

    Zwischen den 6,6kW die der Standard im Best-Case einphasig AC lädt und den 50-85kW die er vom DC-Lader zieht ist eben doch eine relativ große Lücke.

    Bietet das überhaupt irgendein Hersteller an?

    Ich weiß es nicht - zumindest wird es nicht breit diskutiert / beworben.

    HPC-Laden ist für mich ein interessantes Beispiel von verschiedenen Zielkonflikten zwischen Ladeleistung/Ladekurve (wichtig im Prospekt) eines Autos und Langlebigkeit (wichtig wenn die Autos älter werden).

    Dass man die DC-Leistung nicht manuell begrenzen kann (obwohl die Leistungsanforderung beim DC-Laden ja vom Auto-BMS kommt), zeugt aber auch irgendwie davon, dass die Hersteller das Thema Batteriealterung eher gelassen sehen. Ich kenne auch keine Akku-Garantie bei welcher auf eine maximale DC-Zyklenanzahl oder ähnliches eingeschränkt wird.

    Von da her leite zumindest ich für mich den Schluss ab, dass es sich nicht auszahlt sich deswegen den Kopf zu zerbrechen. Wenn man "normal" unterwegs ist, lädt man üblicherweise AC an der Wallbox, auf Langstrecke hingegen ist DC-Laden die meistens einzig sinnvolle Option.

    Also ist die Fragestellung einzig für jene relevant, die keine eigene Wallbox haben und dann auch nur für jene, die eine AC-Säule in unmittelbarer Nähe haben und zwischen AC und DC ohne großen extra-Aufwand wählen können.

    Mir ist der Sinn dieses Posts nicht ganz klar.


    Dass DC-Schnellladen den Akku mehr verschleißt stand doch nie ausser Zweifel, die Frage ist eher ob und unter welchen Betriebsbedingungen dies bei normaler Autolebensdauer von Relevanz ist. Wobei ich schon schade finde, dass man beim DC-Laden die Leistung nicht (wie bei AC) übers Infotainment drosseln kann.

    Und diese Abschätzung trifft auch MG selbst an anderen Stellen, sonst würde der MG4-Standard im Winter selbst wenn es eiskalt nicht derart hart rekuperieren.


    Soviel zu sogenannten "Premium-Reifen" von Bridgestone speziell für EV, die offensichtlich lt. "ulf" nur 20 tkm auf dem XP schaffen. Es wird ja behauptet man brauche spezielle EV-Reifen, da diese dem höheren Gewicht und dem Drehmoment besser standhalten würden. :D

    Dumm nur, dass die erreichbare Laufleistung nicht das einzige Qualitätskriterium ist.


    Einige chinesische Reifen sind auf extrem hohe Laufleistungen ausgelegt, und erkaufen dies mit teils deutlich schlechterer Nasshaftung, beim letzten Reifentest des ÖAMTC war so ein Reifentyp auch dabei: https://www.oeamtc.at/tests/re…oublecoin-dc-100-77509808

    Bester bei Kraftstoffverbrauch, bester bei Laufleistung - richtig schlecht in allen anderen Belangen.

    Ein europäischer Markenhersteller würde sich nicht trauen, so ein Produkt auf den Markt zu bringen - die chinesischen Hersteller sehen das entspannter - man bringt einfach Reifen mit den verschiedensten Eigenschaften auf den Markt und der Kunde kann dann aussuchen was ihm wichtig ist.


    Kurzum: Ich persönlich bevorzuge ebenfalls sehr harte Reifen, nehme dafür auch bewusst die geringere Sicherheit in Kauf. Aber gerade Reifen sind eben ein Kompromiss aus vielen verschiedenen Anforderungen - einen Reifen nur anhand hoher Laufleistung als "gut" oder "qualitativ" zu bewerten, vereinfacht die Thematik zu sehr.

    beim Standard ist dieses Verhalten relativ ausgeprägt, vor allem wenn längere Zeit konstant Leistung abgerufen wird.

    Tritt auch schon bei relativ hohen Ladeständen (< 30%) auf, die Temperturen müssen gar nicht so niedrig sein (< 0-2°C).


    Was mich super daran nervt ist, dass die Reduktion plötzlich statt graduell passiert - dann könnte man sich wenigstens drauf einstellen.

    Ich finde auch den Sitzkomfort grauenhaft - mein Chevrolet Kalos von 2005 hatte bessere Sitze als der MG4 Standard von 2024.

    Aber gut, er war hald für den Preis, um den ich ihn bekommen habe, verdammt viel Elektroauto für relativ wenig Geld - da bin ich Kompromissbereit.

    Bin zufällig über ein Video von einem Tesla Model 3 SR (ebenfalls LFP-Akku) gestolpert:

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Test ohne Vorwärmen bei -4°, verweigert zuerst ~2min die Ladung, und startet anschließend bei 6-7kW.

    Ja genau, die 17er Alus kamen erst als später für den Standard (ob mit dem Facelift oder schon davor weiß ich leider selbst nicht).

    Genauso wie Sitzheizung und Lenkradheizung.


    Hatte eigentlich begonnen ABEs zu recherchieren - mit den passenden Schrauben und Sensoren wäre aber alles wieder teuer und kompliziert geworden.

    Habe mir schlussendlich gebrauchte Stahlfelgen geholt, da war alles dabei: Felgen, RDKS-Sensoren, passende Abdeckungen und auch wichtig: die richtigen Schrauben.

    Mit Montage war ich so mit 500€ dabei.


    Die Stahlfelgen sehen finde ich eigentlich gar nicht so schlecht aus - wenn das Auto nicht gerade wie am Foto voller Salz ist.

    Mein MG4 ist pebble black, die Abdeckungen schwarz - sieht irgendwie aus wie KITT / Knight Rider: