Beiträge von jamakr4

    Klingt spannend - Zugriff auf alle Steuergeräte vom MG4 ist möglich auch mit neu Programmieren mit eigener Software und co (das ist mir aber deutlich zu heiß für Experimente). Wenn ich aus dem Urlaub wieder da bin kontaktiere ich die vielleicht mal und dann kann man mal gucken was man machen kann.

    Persönliche Meinung: Ich finde den Urban rein optisch deutlich schöner. Der BYD entspricht überhaupt nicht meinem Geschmack - Entsprechend wäre die Sache für mich klar.


    Man muss aber neidlos anerkennen das BYD die deutlich bessere & schnellere Infotainment Software hat (zumindest von dem was ich gesehen habe).

    MG 404
    Proxmox ist eine Virtualisierungsplattform bzw. ein Betriebssystem. Man installiert es direkt auf einem, oder wenn man will auch mehreren, PCs (z.B. als Redundanz-Cluster oder um die Rechenleistung zu bündeln). Innerhalb von Proxmox kann man dann Container und virtuelle Maschinen aufsetzen (quasi ein virtueller PC). Ein Container ist dabei die kleinere Variante: Während eine virtuelle Maschine ein vollständiges Betriebssystem wie Linux hat, ist ein Container sehr viel kompakter, statt einem kompletten Betriebssystem ist nur das vorhanden, was wirklich gebraucht wird. Das macht Container sehr schnell und effizient.

    Was sunshiner betreibt, ist ein PC (Modell Dell Wyse 5070) mit Proxmox als Betriebssystem, auf dem mehrere virtuelle PCs/Container laufen: Home Assistant, OpenMediaVault (ein NAS-System [NAS = Network Attached Storage — z.B. zum Speichern von Backups, Videos etc.]), einen eigenen DNS-Server [DNS = Domain Name System — quasi das, was mg4-forum.de auf die passende Server-IP-Adresse auflöst, damit dein Browser weiß, wo das Forum läuft] und Paperless NGX [ein Dokumentenmanagementsystem — die Dateien liegen wahrscheinlich im NAS].


    Der Vorteil: Man kann mehrere "PCs" auf einem einzigen physischen Gerät betreiben — wäre ja teuer, für jeden Dienst einen eigenen Rechner anzuschaffen. Dazu bietet Proxmox praktische interne Vernetzungsoptionen wie VLANs. Wenn eine Datei im NAS liegt und Paperless darauf zugreifen will, muss der Datenverkehr nicht erst den Umweg über den Router nehmen, sondern kann direkt intern in Proxmox abgewickelt werden.

    Ich nutze Proxmox selbst, um Dienste zuhause zu hosten — von einem eigenen Streaming-Dienst (Jellyfin & Navidrome) über einen DNS-Werbeblocker bis hin zu Overleaf und Immich. Der Gedanke dahinter: BigTech-Cloud-Produkte meiden wo es geht. Wenn man keine Unsummen für Abos ausgeben möchte — und dabei trotzdem nicht weiß, auf wessen Servern die eigenen Daten landen und was damit passiert — bleibt Self-Hosting eigentlich die einzig sinnvolle Alternative. Proxmox ist OpenSource und kostenlos; Ergo für viele die beste Option.

    Die pre-Made kits haben halt eine Out of the Box Experience. Auspacken, anstecken & fertig.


    Die Raspberry Pi Lösung ist flexibler (kannst entscheiden ob du mehr Leistung etc brauchst).


    Wenn du kein komplexes Setup haben willst, sondern einfach nur Home Assistant OS ist der Raspberry sehr leicht (einfach den Raspberry Flasher runterladen und da ist das HA OS Image direkt verfügbar ums auf die SD zu packen). Der Mehraufwand im Vergleich zu zB HA Green oder so ist minimal.


    Bei mir läuft HA auf meinem Proxmox Home Server als Container (da gibt's ein paar Einschränkungen bzw. muss etwas mehr tun) - die meisten dürfen mit der OS Version glücklich sein.


    Was du am Ende nimmst ist deine Entscheidung, der Mehraufwand für den PI ist wie gesagt minimal. Durch die aktuellen Speicherpreise würde ich das ggf. auch abhängig von den Kosten entscheiden