Da gibt es kein Blinkrelais mehr bei modernen Autos mit CAN-Bus. Das wird direkt vom CAN-Bus Steuergerät gemacht.
Wer sich noch an den Klang echter Relais erinnert, kann auch hören, daß das Klick-Klack z.B. beim MG4 aus einer Sounddatei kommt.
Da gibt es kein Blinkrelais mehr bei modernen Autos mit CAN-Bus. Das wird direkt vom CAN-Bus Steuergerät gemacht.
Wer sich noch an den Klang echter Relais erinnert, kann auch hören, daß das Klick-Klack z.B. beim MG4 aus einer Sounddatei kommt.
Man kann auch hier auf einen ("grünen") Prüfer geraten, der das bemängelt.
Könnte sowas tatsächlich auch "erheblich" bemängelt werden = keine Plakette?
Hab so im Gefühl die Dinger werden sehr gut gehen
Der Name ist eben Programm: Urban = Stadtauto mit relativ viel Platz pro €.
Fahrspaß jenseits der 50 km/h spielt keine Rolle: 0-100 bestenfalls in 9,5 sec (laut https://www.mgmotor.eu/de-AT/model/mg4-urban), immerhin 0,1sec schneller als der stärkste Dacia Spring "Extreme" mit 100PS ![]()
... solange das niemand weiß ist diese Diskussion aus meiner Sicht absolut sinnbefreit.
Trotzdem wäre eine marken-offene Sammlung von (Jubel-)Infos in Richtung "BEV x fährt noch annehmbar mit SoH y" ein Anhaltspunkt, um das Ende der Akku-Verwendbarkeit im BEV pauschal einschätzen zu können.
Ich mache mal den Anfang mit dem o.g. Skoada-Taxi und 78% SoH laut Aviloo-Premiumtest:
Wer bietet weniger SoH?
Der weitere Punkt wäre, das ja die zeitliche Degtatation nach zwei oder drei Jahren deutlich weniger wird.
... aber sich nach einer "flachen Phase" auch wieder verstärkt und dann in Richtung "Second Life" abstürzt:
Anhand der Zeitachse denke ich, daß es inzwischen auch etliche BEV (z.B. Teslas) geben müßte, deren Akku schon bis unter 70% SoH runtergefahren ist.
Aber wo sind die entsprechenden Jubelberichte à la "600Tkm, 55% SoC, und er fährt immer noch fast wie neu"? Wenn es tatsächlich keine gibt, nehme ich das als Indiz, daß BEV-Akkus unterhalb ~ 70% SoH wohl nicht mehr zum Fahren taugen.
bin jetzt 60 und werde mit etwas Glück noch 3-4 mal meinen Wagen nach 5 Jahren innerhalb der Garantiezeit gegen den dann aktuellen heißen Scheiß tauschen
Könnte ich mit aktuell 65 auch so machen - solange ich noch brauchbare Leasingangebote von Banken bekomme, die keine (statistische) Angst haben, daß ich zu früh sterbe = als Geldquelle ausfalle. Aber angesichts der aktuellen Marktverhältnisse wäre ich skeptisch, ein 5 Jahre altes BEV verkaufen zu können anstatt es verschenken zu müssen ![]()
Würde ich nicht die "gemessenen" Degradationsraten bei den MG4 von Romeo und mir sehen (siehe Startpost), dann könnte ich mir aktuell vorstellen, den XP aus dem Leasing rauszukaufen. Aber angesichts des Facelifts ist mein aktueller Plan A, im Herbst 27 nochmal einen XP zu leasen und den evtl. nach 4 Jahren zu kaufen: so würde ich die Akku-Degradationsuhr um ~ 4 Jahre zurückdrehen.
Aber BBT: Wer kennt konkrete BEV-Erfahrungsdaten bei SoH <70%?
Irgendwie wird sie wohl noch von der Stelle kommen. Aber welche Leistung bzw. Beschleunigung wird noch übrig sein? Um wiviel werden sich die Ladezeiten verlängert haben? Und wieviel SoC geht pro Nacht verloren?
Deswegen meine Frage nach Erfahrungswerten bei SoHs unter 70%.
(Fortsetzung von RE: Lädt nur bis 97% , um das Thema nicht mit noch mehr OT aufzublähen)
Extrakt der Posts zum hiesigen Thema:
Vor kurzem hat unser XP-Vielfahrer Romeo (der AFAIK seinen Akku im Rahmen seiner Möglichkeiten optimal behandelt: immer zwischen 20 und 80% SoC, und möglichst wenig HPC-Ladungen) wieder eine Kalibrierungsladung mit Datenaufzeichnung gemacht. Während sein Auslese-SoH nach rund 2 Jahren seit EZ und 63Tkm noch auf 98% steht, lautet das Ergebnis meiner Auswertung seiner Daten: ca. 95% SoH.
Demnach hat er schon ca. 1/6 des nutzbaren Degradationbereichs bis 70% Rest-SoH verbraucht...
... und wird bei unverändertem Fahrprofil linear hochgerechnet nach insgesamt ~ 12 Jahren Nutzungszeit und 380Tkm Eigentümer eines XP mit ~ 70% SoH und daraus folgend dem Restwert = 0€ sein.
Einige unserer User meinen, daß die mechanische Haltbarkeit des MG4 auf ~ 150Tkm ausgelegt ist.
Damit könnte ich gut leben, denn bei ~ 6Tkm Jahrsfahrleistung bräuchte mein XP rund 25 Jahre um 150Tkm auf der Uhr zu sammeln.
Leider würde das wohl vom Akku sabotiert werden, der ja selbst ohne jede Benutzung unter günstigsten Bedingungen mit ca. 1,5% / Jahr kalendarisch degradiert...
... und nach 25 Jahren alleine deshalb nur noch 62,5% SoH hätte.
Incl. der zyklischen Degradation aus 150Tkm mit gnädigen 17 kWh/100km = 22.500 kWh = 413 Vollzyklen à 61,7 kWh dürfte der Rest-SoH grob geschätzt um die 50% liegen.
Bei den mir bekannten Jubelberichten über BEV-Kilometerfresser liegt der Rest-SOH immer über 70%. Z.B. hier ...
... beschreibt der Fahrer aber schon einen plötzlichen deutlichen Einbruch der 100%-SoC-Reichweite bei 78% SoH laut Aviloo-Premiumtest.
Zitat...Durch die Veringerung des SoH reduziert sich doch lediglich die Reichweite.
Bei meinem Luxury also von rund 430 km auf rund 300 km bei 70% SoH.
Bis etwa 10 % SoH dürfte sich das Auto fahren, als sei der Akku neu.
ZitatDas ist wohl die Frage, kommt es durch geringeren SoH außer zu Reichweiten- auch zu Leistungsverlust?
Nach meinen Daten steigt im Laufe der zyklischen Degradation mindestens der Innenwiderstand (Ri) an: das zeigen die Stromsprung-Messungen der XP vom Vielfahrer Romeo (ca. 55 mOhm @ 63Tkm) und mir als Wenigfahrer (ca. 46 mOhm @ 11Tkm), jeweils bei ~ 18,5 °C Zelltemperatur.
Je höher der Ri, umso mehr Energie geht beim Fahren und Laden als Wärme verloren. Besonders beim Stromfresser XP führt das im Laufe der Degradation zu steigendem Leistungsverlust @ Vollstrom. Dazu passend schrieb mir Romeo schon im letzten Jahr, daß er am HPC auch bei ausreichend warmem Akku nicht mehr das kWh-Maximum wie bei neuem Akku zu sehen bekommt - vermutlich weil das BMS den max.Ladestrom anhand des Ri freigibt.
Zudem wird wohl auch die Selbstentladungsrade mit der Degradation steigen:
Zitat(https://chinagode.com/de/blog/was-ist-selbstentladung/)
Zu den Hauptursachen der Selbstentladung gehören...Materialverschlechterung: Im Laufe der Zeit altern die internen Materialien und lösen Nebenreaktionen aus, die gespeicherte Energie verbrauchen.
...
Die Geschwindigkeit der Selbstentladung von Batterien wird von mehreren Faktoren beeinflusst, darunter die Batteriechemie und die Umgebungstemperatur, Ladezustand (SOC), Lagerungszeit, Alterung, Verunreinigungen und Zyklusverlauf.
Demnach sinken also im laufe der Degradation die Reichweite, die max. Motor- und Ladeleistung, während die Selbstentladung steigt.
Alle diese Vorgänge reduzieren den Gebrauchswert des Akkus.
Beibt also die Frage:
Ab welchem ca. Rest-SoH werden unsere BEV-Akkus faktisch unbrauchbar für den weiteren Fahrbetrieb, bzw. nötigen dem Fahrer eine unzumutbare Leidensfähigkeit ab?
Da ich bisher keine Berichte über (gut) fahrbare BEV unter 70% SoH kenne, nehme ich erstmal an, daß die Praxistauglichkeit eines BEV im Laufe von 30% Akkudegradation (100% -> 70%) bereits auf 0% sinkt.
Wenn jemand Berichte über den Betrieb von BEV unterhalb 70% SoH kennt, möge er sie bitte hier verlinken!
Ich war auch letzte Woche beim ersten TÜV und hab 5 von 5 Sterne bekommen.
Wie sehen denn Deine hinteren Bremsscheiben aus, so für 5*?
Und selbst wenn der SoH nur noch 70, meinetwegen auch 60 % beträgt, läuft das Ding ja noch.
Unter 70... fragt sich nur, wie.
Langläufer-Jubelvideos von BEV mit ~ 300Tkm gibt es ja vereinzelt, und dann wird auch oft gleich der SoH genannt. Alle mir bekannten Fälle liegen dann noch über 70%, z.B. in
beschreibt der Fahrer "schon" bei 78% SoH laut Aviloo-Premiumtest einen plötzlichen deutlichen Einbruch der 100%-SoC-Reichweite.
Daher nochmal meine Frage: Kennt jemand glaubhafte Berichte über gut fahrbare BEV mit SoH deutlich unter 70%?
Wenn nein, bestätigt das die Vermutung, daß ca. 70% SoH bei BEV-Akkus die faktische 0%-Grenze für die Fahrbahrkeit sind.