Beiträge von ulf

    Update:

    Meine Vermutung aus #3 hat sich bei den Frühjahrs-Kalibrierungsladungen von Romeo und mir bestätigt.

    Hier 3 Grafiken mit jeweils 2 korrekten Tets und 1 zu spät gestarteteten Test.

    Zum grundlegenden Verständnis zuerst die Spannungskurven von Ladestart bis -ende:

    Kalis_Ulf_Romeo_25_26.png


    Die grade durchlaufenden Graphen enthalten keine Daten aus dem mittleren SoC-Bereich. Die werden aber für genaue Ergebnisse nicht gebraucht, da der Akku mit konstanter Leistung geladen wird.

    Die gleichen Daten mit Zoom auf der Startbereich:

    KaliStarts_Ulf_Romeo_25_26.png


    Hier verlaufen je 2 Graphen weitgehend deckungsgleich: das sind die Tests mit ausreichend frühem Ladestart (spätestens 362Volt).

    Bei späterem Ladestart (rot und dunkelblau mit deutlichen Punktmarkierungen) dauert es zu lange, bis die Ladespannung sich nach oben stabilisiert hat.


    Die kWh/Volt-Grafik des relvanten Spannungsbereichs auf Basis der gleichen Daten:

    KaliStarts_kWh_V_Ulf_Romeo_25_26.png


    Bei ausreichend frühem Ladestart liegt das relevante Kurvenmaximum immer bei ca. 371Volt; der scharfe Peak der September-Ladung bei 363V resultiert aus einem viel zu frühen Ladestart und ist bei der Ladung vom April zu einer kleinen Aufwölbung unterhalb des relevanten 371V-Maximums geschrumpft.


    Bei Romeo 's 1.Ladung (rote Kurve) wurden zwischen 368 und 373V keine Daten aufgezeichnet. Grob geschätzt würde der Kurvenscheitel bei ca. 0,732 kWh/Volt liegen, was einem SoH von 93,6% entspräche.

    Seine 2.Ladung ergab gerundet 95,1% SoH - also ca. 1,5% über dem zu spät gestarteten Test.


    Die SoH-Differenz zwischen meiner (im Rückblick) viel zu spät gestarteten Ladung und der kurz danach erfolgen Wiederholung (März und April 2026) liegt bei 1,9%. Das ist zwar immer noch ein geringerer Fehler als die +/- 3 % Toleranz beim Aviloo-Premiumtest, aber dieser Fehler meiner Methode ist vermeidbar, wenn die Kalibrierungsladung des MG4-64kWh-NMC-Akkus möglichst genau bei 360V Ruhespannung (stehender MG4 ohne abschaltbare Verbraucher) gestartet wird.


    Die Folgerungen aus den Ergebnissen der o.a. SoH-Tests beschreibe ich in einem anderen Thread.

    Hier ab #164 hatten wir kurz das Cell-to-Body-Konzept gestreift.

    Nun habe ich zufällig grade wieder das hier gefunden:

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    (ab 12:40 Minuten) Was dann Otto Behrend von der EVClinic ab 13.25 sagt, kann für mich nur heißen:

    a) Cell-to-Body-BEV nur leasen, um nach Garantie-Anblauf die Finanzkatastrophe "Akkudefekt = unreparierbarer Totalschaden" zu umgehen

    b) Entwickle als Käufer eines Cell-to-Body-BEV rechtzeitig einen Plan B zum Erhallt Deiner Individualmobilität, wenn nach abgelaufener Akkugaratie das Szenario a) eintritt.


    Beides sind für mich absolute No-Gos für den MG4 Urban und ein Grund mehr, im Herbst 2027 nochmal einen XP (FL) zu leasen. oder ggf. zu kaufen.

    Da gibt es kein Blinkrelais mehr bei modernen Autos mit CAN-Bus. Das wird direkt vom CAN-Bus Steuergerät gemacht.

    Wer sich noch an den Klang echter Relais erinnert, kann auch hören, daß das Klick-Klack z.B. beim MG4 aus einer Sounddatei kommt.

    ... solange das niemand weiß ist diese Diskussion aus meiner Sicht absolut sinnbefreit.

    Trotzdem wäre eine marken-offene Sammlung von (Jubel-)Infos in Richtung "BEV x fährt noch annehmbar mit SoH y" ein Anhaltspunkt, um das Ende der Akku-Verwendbarkeit im BEV pauschal einschätzen zu können.

    Ich mache mal den Anfang mit dem o.g. Skoada-Taxi und 78% SoH laut Aviloo-Premiumtest:

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    Wer bietet weniger SoH?