Beiträge von ulf

    ob sich die Dekra ohne Anschauungsobjekt auf eine endgültige Aussage einlässt, ist die Frage.

    ... und jede andere Antwort als "Das müssen wir uns (trotzdem) ansehen, denn dafür ist ja eine Vorführung gedacht" sollte mich sehr wundern.

    Ich wäre schon mit einer Schätzung wie "So wie ich das sehe, dürfte es ohne zusätzliche Radabdeckungen gehen" zufrieden, würde anschließend einen (gebrauchten?) Satz 235/45R18 Reifen für den Lux investieren, und dann einen Vorführtermin bei dem selben Prüfer ausmachen.

    Ein PMS wirkt beim "leer mitdrehen" nämlich sonst immer wie ein Generator und erzeugt Bremsmoment und natürlich auf der anderen Seite auch Strom.

    ... wenn der Stromkreis aus Sicht des PSM geschlossen ist.

    Bei offenen Statorklemmen bzw. gesperrten Leistungshalbleitern könnte kein Strom fließen, und der PSM könnte daher nur Spannung erzeugen, aber keine elektrische Brems- bzw. Reku-Leistung.

    Wenn der mechanisch gedrehte PSM trotzdem "bestromt" wird,so daß Induktions- und extern angelegte Spannung idealerweise identisch sind und kein Induktionsstrom fließen kann, kann das IMO nur den Grund haben, daß man die Endstufen-Leistungshalbleiter von zu hohen Induktionsspannungen schützen will - wie ich schon schrieb:

    Zitat

    um die Leistungshalbleiter vor schädlichen Induktionsspitzen zu schützen

    Oder wo liegt mein Denkfehler?

    Was sicherlich helfen könnte ist einfach das Gutachten für die Spurplatten von H&R, was man ganz offiziell laden kann...

    Das sieht ja fast wie ein Lottogewinn für EmmJott aus:

    Die 11mm Spurplatten mit den ET51-MG-Felgen entsprechen genau der geometrischen Wirkung seiner vorhandenen 8x18 ET40 Felgen am MG4.

    Mit dem Gutachten als Referenz sehe ich gute Chancen, daß EmmJott die ET40 Felgen mit den MG4-Werksreifen ohne Radabdeckungs-Zirkus eingetragen bekommt, denn der beginnt ja noch nicht mal bei 15mm Spurplatten, sondern erst ab 18mm.

    Trotzdem würde ich vor dem Ummontieren der MG4-Werksreifen auf die ET40-Felgen für eine Vorbesprechung zum TÜV / Dekra fahren und das Spurplatten-Gutachten mitnehmen.


    dearred: Was meinst Du dazu?

    Ich fahre am Montag mal bei der Dekra vorbei. Die haben ja schon alles gesehen und können mir vielleicht einen Tipp geben, wie es am einfachsten und billigsten geht.

    Guter Plan :thumbup:

    Vielleich ist ja ARMPAS so nett und schickt Dir noch einen Scan vom Eintrag seiner 15mm-Distanzscheiben, den Du als Rand-Info zur Dekra mitnehmen kannst ...?

    Vor Ablauf der Garantie werde ich ihn von einem Spezialisten objektiv beurteilen lassen.

    Das ist auch mein Plan gegen Leasing-Ende, falls mir ein Kauf "meines" XP dann noch sinnvoll erscheint.


    Inzwischen lohnt sich auch wieder ein Update der Sammelgrafik:

    Forumdaten_SoH_9.jpg


    Schreibt mir bitte, wenn Daten fehlen oder falsch sind.

    Ansonsten wäre auch der Cyber GTS interessant.

    Im Profil sieht der (im Vergleich zur globalen SUV-Pandemie) ja zum Niederknien aus: CyberGTS

    ... aber um z.B. 3 Getränkekisten gleichzeitig zu transportieren, braucht man schätzungsweise schon einen DailyDriver :/

    ... und die senkrecht öffnenden Scherentüren wären mir eh zu protzig. X(

    Heute habe ich mal wieder dran gedacht und hatte auch die nötige Zeit, um beim Vorwärts- und Rückwärts-Schleichen mal in die Diagnosedaten des Frontmotors zu schauen.

    Vorwärts hat er nur im Sportmodus mitgedreht, was zu erwarten war; in Normal und Eco blieb die Drehzahl auf Null.

    Rückwärts hat der Frontmotor immer mitgedreht: also in Sport, Normal und in Eco (wo der XP normalerweise auf Heckantrieb festgenagelt ist) - und scheinbar am unsinnigsten sogar beim Bergabrollen im Leerlauf-Gang N!

    Die Rückwärtsdrehzahl wurde immer auch vom Inverter angefordert, d.h. der Motor wurde offenbar bestromt, um die Leistungshalbleiter vor schädlichen Induktionsspitzen zu schützen.


    Das Rückwärts-immer-Mitdrehen, obwohl keine Kraft übertragen wird, paßt schlüssig zur Vermutung eines mechanischen Front-Freilaufs, der funktionsgleich mit einem normalen Fahrrad arbeitet:

    - Per Pedal kann man das Fahrrad nur vorwärts antreiben, aber rückwärts tritt man ins Leere (beim XP: die Vorderräder können nur vorwärts angetrieben werden, aber nicht rückwärts)

    - Beim Bergab- oder Ausrollen werden die Pedale nicht vom Schwung angetrieben, und man kann die Beine entspannt ruhen lassen (beim XP: Bei Vorwärtsfahrt In Eco und Normal dreht der Frontmotor grundsätzlich nicht mit)

    - Rollt das Fahrrad rückwärts, dann drehen sich die Pedale unvermeidbar mit (beim XP: beim Rückwärtsfahren und -rollen dreht der Frontmotor immer mit).


    Aus dem Blickwinkel "Keep it simple" finde ich die Freilauf-Lösung zum enegiesparenden Abkoppeln des Frontmotors (solange er nicht für hohe Beschleunigung bzw. maximale Traktion gebraucht wird) gegenüber einer magnetisch-softwaregesteuerten Klauenkupplung sehr sympathisch (was nicht da ist, kann nicht kaputtgehen) - auch wenn der XP deswegen rückwärts nur als Hecktriebler fahren kann.

    Mit diesem Wissen kann ich es vermeiden, den XP vorwärts z.B. in matschige Wiesen zu fahren, aus denen ich womöglich rückwärts nur mit 4WD wieder rauskäme. Blöd finde ich aber, daß MG auf dieses "Problem" nicht klar hinweist :(, obwohl das "verbotene Buch" gefühlt für jeden Furz 10 Warnhinweise enthält.