Es ist schon blöd, wenn das Fahrzeug (damals, Herbst 22) mit OTA-Updates beworben wurde, diese aber nicht stattfinden. Das war das Versprechen einer einfach, werkstattlosen Software-Pflege, das im ganz großen Stil gebrochen wurde. Denn nicht nur erfordert ein Software-Update einen Besuch in der Werkstatt, sondern auch noch viel Überzeugungsarbeit, wenn es überhaupt "gewährt" wird.
Gerade bei einem neuen Produkt eines auf dem Markt noch nicht etablierten Herstellers war dieses Versprechen sicherlich für manchen Käufer ein beruhigendes Argument. Dieses Vertrauen hat MG leider verspielt. Leider sind auch andere Hersteller hier problematisch, da häufig die Software nur von Vertrags-Werkstätten gewartet werden kann, was freie Werkstätten oder Garagen-Schrauber einfach mal komplett aus dem Rennen wirft. Schlimmer noch: bei manchen Herstellern kann man nicht mal Ersatzteile tauschen ohne diese anschließend software-seitig freizuschalten bzw. mit dem Fahrzeug zu koppeln - natürlich nur, teuer, in der Vertrags-Werkstatt. Recht-auf-Reparieren, was in der EU ja inzwischen Vorschrift ist, gilt für Autos faktisch nicht, und das ist für uns Kunden teuer und für freie Werkstätten das K.O.